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Das Vorstellungsgespräch
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Das Vorstellungsgespräch

Wer kennt sie nicht, die berühmten feuchten Hände oder den Kugelschreiber, der am Ende des Bewerbertermins in hundert Einzelteile zerlegt ist? Kein Wunder, denn ein solch entscheidendes Gespräch führt man schließlich nicht jeden Tag.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle

Vor dem Gespräch

Wer kennt sie nicht, die berühmten feuchten Hände oder den Kugelschreiber, der am Ende des Bewerbertermins in hundert Einzelteile zerlegt ist? Kein Wunder, denn ein solch entscheidendes Gespräch führt man schließlich nicht jeden Tag.

Umso wichtiger ist es, dass Sie sich kurz vor dem Gespräch noch einmal auf die entscheidenden Dinge konzentrieren. Wenn Sie aufgeregt sind, legen Sie doch einfach die Hände in den Schoß und versuchen Sie, sich zu entspannen. Lassen Sie dann in Ihrer Vorstellung einen kleinen Film über das bevorstehende Gespräch ablaufen. "Programmieren" Sie sich auf einen positiven Verlauf Ihrer Bewerbung. Schließlich haben Sie sich gut auf diesen Tag vorbereitet und ausführlich über das Unternehmen informiert. Wichtig: Begeben Sie sich auf keinen Fall in eine "Verliererhaltung". Mit der Einstellung nach dem Motto "Das klappt ja doch nicht" hat bislang noch niemand etwas erreicht.

Schalten Sie sich "online"

Achten Sie darauf, dass Sie für Ihre Umwelt aufnahmebereit sind. Das können Sie vergleichsweise einfach testen: Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Biergarten. In aller Regel werden Sie dann einen Blick auf die Personen an den Nebentischen werfen. Ihnen fällt an dem einen oder anderen eine Besonderheit auf, beispielsweise ein auffälliges Kleidungsstück oder die Sitzhaltung. Ganz egal, was es ist: Ihre Wahrnehmung ist auf "online" geschaltet. Nervöse Menschen sind, was die Wahrnehmung ihres Umfeldes betrifft, eher "offline". Sie beschäftigen sich mehr mit dem Grund ihrer Nervosität, als einen Blick für die Menschen um sich herum zu haben. Sicher werden Sie sich an die eine oder andere Situation erinnern, in der es Ihnen so oder ähnlich ergangen ist.

Kurz vor dem entscheidenden Termin sollten Sie in jedem Fall hellwach sein. Versuchen Sie ruhig und gelassen wahrzunehmen, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung passiert: Sitzen Sie allein in einem Vorzimmer oder haben Sie auch während der Wartezeit einen Ansprechpartner, der sich um Sie kümmert? Wer geht bei Ihrem Gesprächspartner ein und aus? Lässt man Sie lange warten oder beginnt das Gespräch pünktlich? All das gibt Ihnen einen Eindruck von der Atmosphäre, die in diesem Unternehmen herrscht.

Das heißt natürlich nicht, dass Sie jede Kleinigkeit in sich aufsaugen und analysieren sollen. Dazu wird auch die Zeit zu knapp sein. Wichtig ist kurz vor dem Start, dass Sie sich noch einmal Ihre Ziele verdeutlichen und Ihr gesundes Selbstbewusstsein aktivieren. Dann kann es losgehen.

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