Das Wort des Monats Januar 2004
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Das Wort des Monats Januar 2004

Bild: Foto: Roman Eisele, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

In immer neuen Diskussionsrunden, Ausschüssen und Gremien werden Details nachverhandelt, Sonderfälle definiert und Schwachstellen des Systems nachgebessert, weshalb sich die Diskussion um die Praxisgebühr auch wie ein roter Faden durch die Berichterstattung des Januars zog. Mark-Dennis Gaser, der Gewinner unserer Wort des Monats-Aktion im Januar, begründete seine Wahl wie folgt: "Da ist den Herren und (in diesem Falle besonders) Frauen Politikern mal ein ganz weiter Wurf gelungen! Überhaupt nicht nachgedacht, erst mal ein Gesetz erlassen und später wird dann geschaut ob es vielleicht noch Ansätze zur Nachbesserung gibt, bzw. solange das Volk ruhig ist, braucht ja gar nichts nachgebessert werden! Mit den Krankenkassen wurde eine Beitragssenkung vereinbart und eben diese pfeifen jetzt darauf und stopfen mit den Zusatzeinnahmen ihre Haushaltslöcher. Chronisch Kranke, sozial schwache und alte Leute sind die Leidtragenden." Herzlichen Glückwunsch an Herrn Gaser, den Januar-Gewinner.

Aber es sind nicht nur derartig obskure Sonderfälle, die die Volksseele zum Kochen bringen. Zum einen ärgern sich viele über die fehlende soziale Ausgewogenheit dieser versteckten Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, die sich nicht mehr am Einkommen orientiert, zum anderen darüber, dass ein Großteil dieser Gebühr durch den dadurch entstehenden bürokratischen Aufwand ohnehin nicht dem Gesundheitswesen zugute kommt. Doch zumindest das letztere Argument scheint nicht zu greifen, werden die zehn Euro doch direkt mit dem Arzthonorar verrechnet, das dieser dann wiederum mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet. Aber ob die anfallenden Kosten tatsächlich allein durch die Ärzte aufgefangen werden ...

In immer neuen Diskussionsrunden, Ausschüssen und Gremien werden Details nachverhandelt, Sonderfälle definiert und Schwachstellen des Systems nachgebessert, weshalb sich die Diskussion um die Praxisgebühr auch wie ein roter Faden durch die Berichterstattung des Januars zog. Mark-Dennis Gaser, der Gewinner unserer Wort des Monats-Aktion im Januar, begründete seine Wahl wie folgt: "Da ist den Herren und (in diesem Falle besonders) Frauen Politikern mal ein ganz weiter Wurf gelungen! Überhaupt nicht nachgedacht, erst mal ein Gesetz erlassen und später wird dann geschaut ob es vielleicht noch Ansätze zur Nachbesserung gibt, bzw. solange das Volk ruhig ist, braucht ja gar nichts nachgebessert werden! Mit den Krankenkassen wurde eine Beitragssenkung vereinbart und eben diese pfeifen jetzt darauf und stopfen mit den Zusatzeinnahmen ihre Haushaltslöcher. Chronisch Kranke, sozial schwache und alte Leute sind die Leidtragenden." Herzlichen Glückwunsch an Herrn Gaser, den Januar-Gewinner.

Vielen Dank den Teilnehmern an unserer Aktion “Wort des Monats“. Senden Sie uns auch im kommenden Monat wieder Ihren Vorschlag mit einer Begründung an die bekannte Email-Adresse:wortdesmonats@wissen.de. Wie üblich gibt es auch im kommenden Monat einen Wahrig: Deutsche Rechtschreibung zu gewinnen (dafür aber nicht die Begründung vergessen!) wir freuen uns auf Ihre Einsendung und wünschen viel Erfolg!

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