Der größte Crash aller Zeiten
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Der größte Crash aller Zeiten

Bild: Foto: Theodor Paul, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Crash vom Herbst 1987 kam allerdings nicht über Nacht. Dass es zu Kurseinbrüchen kommen würde, hatte sich durch steigende Zinsen, einen schwachen Dollar und damit verbundene Inflationsängste angekündigt. Die Energiepreise stiegen und die USA hatten seit Monaten mit einem hohen Außenhandelsdefizit zu kämpfen. Wie heftig es allerdings den Wertpapiermarkt treffen würde, hatte niemand vorausgesehen. Mehr als 500 Milliarden Dollar sollen die amerikanischen Anleger an diesem Tag in nur wenigen Stunden verloren haben.

Mehr als 500 Milliarden Dollar Verluste

Der Crash vom Herbst 1987 kam allerdings nicht über Nacht. Dass es zu Kurseinbrüchen kommen würde, hatte sich durch steigende Zinsen, einen schwachen Dollar und damit verbundene Inflationsängste angekündigt. Die Energiepreise stiegen und die USA hatten seit Monaten mit einem hohen Außenhandelsdefizit zu kämpfen. Wie heftig es allerdings den Wertpapiermarkt treffen würde, hatte niemand vorausgesehen. Mehr als 500 Milliarden Dollar sollen die amerikanischen Anleger an diesem Tag in nur wenigen Stunden verloren haben.

Die Rolle der technischen Systeme

Vor allem die Handelssysteme trugen 1987 zum Crash bei. Denn mit der Flut an Verkaufsaufträgen kamen diese schlicht nicht zurecht. Die technischen Systeme gaben erst stark verspätet Kursfeststellungen weiter. Das verstärkte die Unsicherheit bei den Börsianern, die sich schließlich zu einer Panik auswuchs und Verkäufe um jeden Preis zur Folge hatte. Die Krise entspannte sich allerdings nach einigen Wochen wieder – u. a. weil die amerikanische Notenbank ihre Leitzinsen senkte.

Kann es heute zu einem solchen Crash kommen?

Experten gehen davon aus, dass es heute einen solchen Börsencrash nicht mehr geben kann. Solche Störungen im elektronischen Handel wie damals sind dank der neuen Systeme und des Internets heute schwer vorstellbar. Außerdem waren damals die US-Aktien stark überbewertet. Parallelen gibt es allerdings in der Schwäche des Dollars, der Spekulationsblase auf dem US-Immobilienmarkt und steigenden Inflationssorgen.

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