Die Rechnung geht nicht auf
Pech nur, dass die kleinste Zähleinheit – der Tag – nicht glatt in den Mondzyklus und den Sonnenzyklus hineinpasst. Von Neumond zu Neumond (= ein Monat) sind es etwa 29 und ein halber Tag, für einen Sonnenumlauf (= ein Jahr) benötigt die Erde etwas mehr als 365 Tage.
Die Folge war, dass sich die Astronomen die unterschiedlichsten Zählsysteme ausdachten, um die “unordentlichen“ astronomischen Verhältnisse in einen ordentlichen Kalender zu pressen. Besonders beliebt waren Mondjahre (12 Monate = 354 Tage) und Sonnenjahre, oder Kombinationen daraus. Um den Kalender im Rhythmus des Sonnenlaufs zu halten, wurden Schalteinheiten (Schaltmonate oder Schalttage) verwendet.




