Keine Frage, der Panini-Kult: verbindet
Die Spannung ist riesengroß, wenn die dünnen, bunten Päckchen noch verschlossen auf dem Tisch liegen. Und sie steigt, je weniger weiße Felder im Sammelheft noch beklebt werden müssen. Jetzt heißt es aufreißen und schnell nachschauen, ob ein fehlendes Bild dabei ist. Großer Jubel, wenn die Sammlung vollständiger wird - oder Frust, wenn noch immer weiße Felder leer bleiben. Doch mit seiner Enttäuschung steht der Sammler nicht allein da. Die Panini-Kollektionen haben viele Anhänger, die sowohl im Netz als auch bei spontanen Treffen ihrem Hobby nachgehen. Der nächste Schritt ist der Gang zur Tauschbörse. Zur EM könnte das so laufen: „Tausche Ernst-Happel-Stadion gegen Mannschaftsbild der Engländer“ oder „Ballack gegen Ronaldo“. Doch Panini-Kollektionen gibt es natürlich auch noch für viele andere Bereiche. Für viele Filme zum Beispiel.
Die Panini-Idee: clever
Die Sticker haben die Standard-Größe von 4,9 x 6,5 Zentimeter, sind manchmal aber auch größer. Die Päckchen enthalten vier bis sechs Bilder. Was ein Heft am Ende gekostet hat inklusive aller Sticker, die womöglich doppelt und dreifach vorhanden sind, ist dem wahren Sammler nicht so wichtig. Wem es nicht gelingt, alle Sticker über Kauf und Tauschbörsen zu bekommen, kann die fehlenden auf der Panini-Seite bestellen. Ab jetzt ist Geduld gefragt, denn tatsächlich benötigt das Unternehmen eine Weile, bis die Anfragen bearbeitet werden.
Die Panini-Historie: klein angefangen
Die Brüder Panini gründete ihr Unternehmen 1945. Hauptsitz ist Modena in Italien. Eine Stadt, die im Übrigen auch für ihren schmackhaften Balsamico-Essig berühmt ist. Angefangen hat alles mit einem Zeitungsstand. Daraus wurde 1954 ein Zeitungsvertrieb und 1961 erschien das erste Sticker-Album mit italienischen Fußballmannschaften. 1974 gab Panini das erste Album in Deutschland heraus. Thema? Na klar: die Fußball-WM.



