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Deutsche sind eifersüchtig: Wenn der Partner plötzlich SMS und Co. mitliest
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Deutsche sind eifersüchtig: Wenn der Partner plötzlich SMS und Co. mitliest

pixabay.com, StefanCoders (CC0 Public Domain)
Veröffentlicht
10. Oktober 2022
Lesezeit
4 Minuten
Rubrik
Digital
Symbolbild VPN

pixabay.com, StefanCoders (CC0 Public Domain)

Überwachung von WhatsApp und Co.: Manchmal lesen die Spionageprogramme des Partners mit

Neben dem Partner auf der Couch sitzen und beim Lesen von Nachrichten über die Schulter schauen – das war gestern. Heute nutzen Eifersüchtige ganz neue Methoden und installieren beispielsweise smarte Überwachungsprogramme für die PCs oder die mobilen Endgeräte. Die Betroffenen bemerken davon meist gar nichts und dennoch liefern die Tools alle gewünschten Informationen. Browserverläufe, Nachrichten, Telefonate, Standorte – alles wird auf Wunsch an die Partner übermittelt oder fleißig in Datensätzen online gesammelt.

Da sich die Spionageprogramme vorwiegend für weniger Technisch-Affine gar nicht leicht enttarnen lassen, ist derzeit die Spurensuche meist aufwändig und nicht von Erfolg gekrönt. Dennoch muss ich beispielsweise mit einem niemand durch die technische Spürnase eines Partners kontrollieren lassen, u. a. durch die Nutzung eines VPN-Services. Einmal durch Anbieter wie vpnoverview.com installiert, werden alle Spuren im Internet vermischt. Plötzlich kann der Partner keine Standortermittlung mehr über seine Spionagesoftware vornehmen.

Tipp: Komplett-VPN-Lösungen werden häufig nicht kostenlos angeboten. Dennoch stellen renommierte Anbieter mehrtägige Testphasen zur Verfügung, in denen jeder die Vorzüge der Services ausprobieren und im Anschluss seinen individuellen VPN-Plan ordern kann. Wer Hilfe bei der Anbieterauswahl benötigt, kann sich bei renommierten VPN-Vergleichsseiten umschauen und dort die Expertenmeinung zu Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Kundensupport und Co. einzelner Pakete erfahren.

VPN-Service bringt auch Filmfans einige Vorteile

Wer sich schon einmal bei Streaming-Anbietern wie Netflix in verschiedenen Ländern eingeloggt hat, wird die Unterschiede feststellen. Serien und Filme, die ist in den USA längst zu sehen gibt, werden in Deutschland gar nicht oder nur verzögert bereitgestellt. Durch das sogenannte Geoblocking, die Erfassung des Standortes mittels Internet, werden deutsche Filmfans das ein oder andere Mal benachteiligt. Doch das muss nicht sein, denn auch hier kann der VPN-Service Unterstützung leisten. Durch die Verschlüsselung der Internetadresse wird dem Account zumindest Webseiten-basiert kein Standort zugeordnet, sodass theoretisch auch der Zugriff auf filmische Meisterwerke anderer Regionen außerhalb der deutschen Landesgrenzen möglich ist.

VPN auch unterwegs nutzen: Kostenloses Internet genießen und dennoch optimal geschützt sein

Wie die Erhebungen der Bundeszentrale für politische Bildung zeigen, nimmt die Nutzung der mobilen Endgeräte deutschlandweit rasant zu. Um das Datenvolumen des eigenen Vertrages zu sparen, werden öffentliche Netzwerke in Parks, Cafés und Co. besonders gern „angezapft“. Doch dieses unbeschwerte Surfen birgt zahlreiche Gefahren, denn die Netzwerke sind häufig unzureichend gesichert. Für Hacker ein Leichtes, sich durch diese Schnittstelle mit Netzwerk und mobilem Endgerät Zugriff zu den Userdaten zu verschaffen. Um die Sicherheit in die eigenen Hände zu nehmen und dennoch vom kostenlosen Internet zu profitieren, ist ein mobiler VPN-Service sinnvoll. Er steht auch auf dem Smartphone bzw. Tablet zur Verfügung und lässt Schadangriffen keine Chance. Darüber hinaus sind im öffentlichen Netzwerk keine Spuren der User sichtbar, sodass auch der Gerätename nicht angezeigt oder ausgelesen werden könnte.

Symbolbild Netflix

pixabay.com, Jade87 (CC0 Public Domain)

Beim Einkaufen sparen und größere Auswahl: Der VPN-Service verschönert das Shoppingerlebnis

Auch die Onlineshops haben ihre Produkte und Preise meist auf die regionalen Kunden abgestimmt. So fällt beim Besuch in US-Onlineshops beispielsweise auch, dass Sneaker und andere Kleidungsstücke deutlich günstiger als in Deutschland sind. Wer die Website im Browser von der Bundesrepublik aus öffnet, nimmt die aktualisierten Inhalte und auch die angepassten Währungen wahr.

Clevere Shoppingprofis zahlen die höheren Preise nicht, sondern arbeiten mit einem einfachen und legalen Trick: Sie nutzen einen VPN-Service, um ihren Standort zu verschlüsseln und erhalten auf diese Weise die Preise der lokalen User. Hierfür wählen sie einfach einen regionalen VPN-Server aus (für die USA beispielsweise einen Server in New York oder anderen angebotenen Städten/Bundesstaaten) und werden auf diese Weise als amerikanischer Nutzer erkannt.

VPN auch für Gamer ein Geheimtipp

Viele Inhalte sind nicht nur bei Film oder Serien (noch) nicht für deutsche Kunden verfügbar. Gleiches zeigt sich auch in der Gamingbranche. Einige Titel kommen aufgrund der FSK-Beschränkungen oder anderen geltenden Gesetzen gar nicht erst auf den deutschen Markt oder werden angepasst angeboten. Wer die Originalversion sehen möchte, hat ohne einen VPN-Service schlechte Karten.

Dying Light 2 ist einer der neuen Shooter, auf die Fans voller Sehnsucht warten. Doch deutsche Spielfans müssen sich nicht noch länger gedulden, sondern auch mit einer gekürzten Version leben. Ursächlich dafür sind die brutalen Szenen, die mit Blick auf die FSK-Einstufung in Deutschland abgemildert werden sollen. Theoretisch ist es mit dem VPN-Service und der Verschlüsselung der Internetadresse möglich, das Spiel in der Originalversion zu testen. Doch Experten warnen, denn die FSK-Einstufung hat ihre Berechtigung. Damit sollen vor allem Kinder und Jugendliche vor gewaltverherrlichenden und verstörenden Szenen geschützt werden.

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