Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Leben & Lifestyle/Artikel
Die „Lower-Risk“-Cannabiskonsum-Richtlinien
Bildquelle nicht angegeben
Leben & Lifestyle

Die „Lower-Risk“-Cannabiskonsum-Richtlinien

Die Welt verändert sich, mit ihr auch die Gesellschaft. Eine gesellschaftliche Veränderung, welche derzeit die Schlagzeilen auf sich zieht, ist die Teillegalisierung von Cannabis. Der Deutsche Bundestag hat am 23. Februar 2024 das Gesetz zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften…
Veröffentlicht
13. Juni 2024
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle
Cannabiskonsum

© unsplash.com, elsaolofsson

Die Welt verändert sich, mit ihr auch die Gesellschaft. Eine gesellschaftliche Veränderung, welche derzeit die Schlagzeilen auf sich zieht, ist die Teillegalisierung von Cannabis. Der Deutsche Bundestag hat am 23. Februar 2024 das Gesetz zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften wie dem Cannabisgesetz beschlossen. Nach der Billigung am 22. März 2024 und dem Inkrafttreten am 1. April 2024 kann Cannabis nun frei konsumiert werden.

Dies birgt auch einige volkswirtschaftliche sowie gesundheitliche Gefahren. Darunter wird davon ausgegangen, dass neue Kosten aufgrund nötiger Ausgaben für Suchtprävention entstehen werden. Wer als Konsument einen gesellschaftlichen Beitrag leisten und gleichzeitig die persönliche Suchtgefahr minimieren möchte, sollte die Konsum-Empfehlungen des internationalen Forschungsteams von Suchtforscher Benedikt Fischer befolgen.

Vorwort der Forscher zu den Richtlinien

Bevor wir genauer auf die Richtlinien eingehen, möchten wir die Kommentare der Forscher sowie die Popularität der Richtlinien wiedergeben. Das Forschungsteam um Benedikt Fischer betont, dass es grundsätzlich keinen sicheren Konsum von Cannabis gibt. Ihre Empfehlungen seien für weniger schädliches Kiffen entwickelt. Laut dem Team gibt es keinen sicheren Weg, Risiken zu vermeiden. Es gäbe nur einen, welcher mit dem Konsum nicht vereinbar ist: die Abstinenz.

Für diejenigen, die dennoch konsumieren, wurden die „Lower-Risk Cannabis Use Guidelines“ erstellt. Diese geben Personen konkrete Hinweise zur Schadensminimierung. Die Leitlinien wurden erstmals 2011 veröffentlicht und 2017 sowie 2022 aktualisiert.

Die Leitlinien umfassen darunter (Stand 2024) 12 Empfehlungen und sind offizieller Bestandteil der Suchtprävention in Kanada: Seit 2018 ist der Freizeitkonsum von Cannabis in Kanada legal. Die Regierung nutzt die Leitlinien, um Konsumierende zur Risikominimierung anzuleiten. Befragungen zeigen, dass sich die Mehrheit der Cannabiskonsumierenden in Kanada an die meisten Empfehlungen hält.

CBD-Blütenphase

© unsplash.com, crystalweed

Die Guidelines für den risikofreieren Konsum

Hier sind die 12 „Lower-Risk“ Punkte, die von Benedikt Fischer und seinem Forschungsteam entwickelt wurden:

Gemahlenes Cannabis in durchsichtiger Plastiktüte

© unsplash.com, GRAS GRÜN

Fokus auf die Konsumform

Laut den Richtlinien ist die Konsumform ein entscheidender Faktor bei der Minimierung von Risiken. Eine Empfehlung der „Lower-Risk Cannabis Use Guidelines“ ist es beispielsweise, das Rauchen von Cannabis zu vermeiden. Denn so können die Atemwege geschont werden. Eine Alternative zum Rauchen ist das Verdampfen oder Vaporisieren, das potenziell weniger schädlich ist.

Wenn Konsumierende dennoch rauchen möchten, können sie darauf achten, die Risiken zu minimieren. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von hochwertigen und ungebleichten Longpapers. Diese beinhalten weniger Zusatzstoffe als herkömmliches Zigarettenpapiere. Neben klassischen Longpapers gibt es zudem Papers aus zertifizierten Bio-Hanf, welche Nachhaltigkeit fördern und gleichzeitig frei von Zusatzstoffen sind.

Longpapers bieten außerdem den Vorteil, dass sie größer sind und damit ermöglichen, den Tabakanteil zu reduzieren oder komplett wegzulassen. Dies ist besonders relevant, da das Mischen von Cannabis mit Tabak das Abhängigkeitsrisiko erhöht und die Atemwege zusätzlich belastet. Die Wahl der richtigen Konsumform und Materialien kann also einen Unterschied machen. Konsumierende sollten sich gut informieren und bewusst Entscheidungen treffen, um die gesundheitlichen Risiken ihres Cannabiskonsums zu minimieren.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach
Leben & Lifestyle

DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach

30. September 2026

Eine wachsende Untergrund-Bewegung baut Open-Source-Fahrassistenzsysteme in normale Autos ein. Die Praxis wirft drängende Fragen zu Verkehrssicherheit, Haftung und der Zukunft autonomer Technologie auf.

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern
Leben & Lifestyle

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern

1. April 2026

Tischtennis gilt oft als Freizeitspiel, das in Kellern, Schulhöfen oder Parks stattfindet. Gleichzeitig zählt es zu den schnellsten Rückschlagsportarten überhaupt. Der Ball kann Geschwindigkeiten von über 100 km/h…

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?
Leben & Lifestyle

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?

31. März 2026

Der Hausbau in Deutschland wird seit einigen Jahren von zunehmend strengen energetischen Auflagen begleitet. Seit dem Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 1. November 2020 gelten für Neubauten einheitliche…

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen
Leben & Lifestyle

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen

25. März 2026

Laufen gehört zu den beliebtesten Ausdauersportarten, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken und den Kopf nach einem langen Arbeitstag freizubekommen. Doch bei jedem Schritt wirken Kräfte auf den Körper ein, die das…

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite