Die Online-Bewerbung - Dos and Don'ts
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Die Online-Bewerbung - Dos and Don'ts

Bild: Foto: unbekannt, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Online-Bewerbung ist heute gang und gäbe. wissen.de verrät, was Sie für eine erfolgreiche Online-Bewerbung berücksichtigen sollten.

- Bei einer Online-Bewerbung geht es nicht lässiger zu, als bei einer postalischen. Umgangssprache, User-Jargon und Smileys sind hier fehl am Platz.

- Jedes Anschreiben und jeder Lebenslauf sollten so individuell wie möglich auf das Unternehmen und die konkrete Stelle abgestimmt sein.

- Wählen Sie eine gängige Schriftart und Schriftgröße.

- Die Formatierung des Anschreibens sollte folgendermaßen aussehen: Links oben stehen Sie als Absender mir Ihren vollständigen Daten, d.h. Anschrift, Telefonnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse. Darunter folgt die Adresse des potentiellen Arbeitgebers. In die rechte Ecke gehören Ort und Datum.

- Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein.

- Das Anschreiben können Sie entweder formatiert als PDF abspeichern oder im Textkörper der E-Mail einfügen. Es empfiehlt sich, zweigleisig zu fahren: Das Anschreiben kann in der E-Mail in Kurzform eingefügt und gleichzeitig als PDF-Dokument angehängt werden. So kann es sich der Personalchef formatiert mitausdrucken.

- Eine komplette Online-Bewerbung umfasst ein Anschreiben, einen Lebenslauf, ein Passfoto, Schulzeugnisse und, wenn vorhanden, Arbeitszeugnisse. Es empfiehlt sich, alle Dokumente in eine PDF-Datei zusammen zu fassen. So erhöhen Sie die Chancen, dass Ihre Bewerbungsunterlagen im Unternehmen auch zusammen bleiben.


Formale Kriterien der Online-Bewerbung

Um sicherzugehen, dass Ihre Bewerbung nicht im Spam-Ordner des Unternehmens landet, gilt es einige formale Kriterien zu beachten:

  • Die E-Mail-Adresse, über die sie die Bewerbung versenden, sollte unbedingt Ihren Vor- und Nachnamen enthalten und von einer kostenlosen, bekannten Domain verschickt werden. Mit einem Fantasy-oder Kosenamen wie „Sternchen17“ wirken Sie unprofessionell. Auch nur der Vorname in der E-Mail-Adresse ist als Angabe zu wenig.
  • Falls Sie bereits bei einem Arbeitgeber beschäftigt sind, sollten Sie keine Bewerbung von dessen Account aus versenden. Das wirkt nicht loyal und lässt möglicherweise Rückschlüsse auf Ihre Arbeitsmoral zu.
  • Geben Sie stets einen Betreff an. Formulierungen wie „Bewerbung als…“ oder „Ihre Stellenanzeige…“ sind hier geeignet. Sollten Sie sich auf eine Stelle beziehen, in der eine Kennziffer genannt wird, dann darf diese im Betreff nicht fehlen.
  • Versenden Sie die E-Mail-Anhänge als PDF und achten Sie darauf, dass diese nicht zu groß sind. Mehr als 3 bis 4 Megabyte sollte Ihre Bewerbung keinesfalls umfassen.
  • Versenden Sie Ihre Bewerbung unverpackt. Kein Personalchef hat Zeit und Lust, Ihre Unterlagen mühsam zu entpacken. Im Durchschnitt nehmen sich die Unternehmen 4,5 Minuten Zeit für die Erstdurchsicht einer Bewerbung.
  • Fordern Sie keine Empfangsbestätigung an.
  • Überprüfen Sie die E-Mail auf Viren und andere Schadprogramme und achten Sie darauf, keine Werbung mitzuversenden.
  • Schicken Sie die Bewerbung zur Probe an die eigene E-Mail-Adresse, an Freunde oder Familie.

Haben Sie alle Tipps beachtet und Ihre Online-Bewerbung losgeschickt? Dann gilt es nun, das eigene E-Mail-Postfach zu kontrollieren, um zu verhindern, dass dieses voll ist. Nur so hat Ihr zukünftiger Arbeitgeber die Chance bei Ihnen anzuklopfen – und Sie zu einem Bewerbungsgespräch einzuladen.

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