Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Digital/Artikel
Die Welt in 140 Zeichen: Zehn Jahre Twitter
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Die Welt in 140 Zeichen: Zehn Jahre Twitter

Alles begann mit einer Brainstorming-Sitzung bei der jungen Podcast-Firma Odeo. Einige der Angestellten, darunter Jack Dorsey, suchten nach einer neuen kreativen Idee, um dem wenig erfolgreichen Startup wieder zum Erfolg zu verhelfen. Dorsey schlug eine Abwandlung der SMS vor: Einen Kurznachrichtendienst, mit dem…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Digital

Alles begann mit einer Brainstorming-Sitzung bei der jungen Podcast-Firma Odeo. Einige der Angestellten, darunter Jack Dorsey, suchten nach einer neuen kreativen Idee, um dem wenig erfolgreichen Startup wieder zum Erfolg zu verhelfen. Dorsey schlug eine Abwandlung der SMS vor: Einen Kurznachrichtendienst, mit dem man eine Mitteilung nicht nur an einen Empfänger schicken kann, sondern gleich an eine ganze Gruppe. Im Unterschied zur SMS sollten die Mitteilungen zudem offen für alle im Internet zu lesen sein.

Artikelbild

Jack Dorsey / CC-by-sa 2.0

Nach anfänglicher Skepsis machte sich eine kleine Gruppe von Odeo-Mitarbeitern an die Arbeit. Als Namen für diesen neuen Dienst wählten sie twttr, später zu twitter ausgeschrieben. Das englische Wort steht für das Zwitschern eines Vogels oder alternativ für kurze Schübe wenig wichtiger Information. Am 21. März 2006 war es dann soweit: Jack Dorsey setzte seinen ersten Tweet ab: "Just setting up my twttr."

Den entscheidenden Durchbruch verschaffte im März 2007 die South by Southwest Interactive-Konferenz im texanischen Austin. Bei diesem Mix aus Filmfest, Musik-Festival und Multimedialem Happening setze sich Twitter als das Austausch-Medium schlechthin durch. Die Nutzung stieg auf 60.000 Tweets pro Tag und zahlreiche Medienbericht über diesen neuen machten Twitter nun auch in der breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Heute werden weltweit täglich hunderte Millionen Tweets gepostet. Der Dienst ist so verbreitet, dass in Karten der Tweet-Verteilung deutlich erkennen lassen, wo dicht besiedelte Ballungsräume und Großstädte liegen. 2009 kommunizierten erstmals sogar Astronauten von der Internationalen Raumstation ISS über Twitter mit Nutzern des Dienstes auf der Erde - seither ist dies Alltag.

Artikelbild

Was ist Twitter eigentlich?

Die ursprüngliche Idee hinter Twitter war, ein Medium für Status-Mitteilungen zu schaffen, quasi ein Werkzeug für soziale Kontakte. Doch schnell stellte sich heraus, dass der Kurznachrichtendienst sehr viel mehr Anwendungsmöglichkeiten hatte. "Man nannte es ein soziales Netzwerk, einige bezeichneten als Microblogging, aber es war schwer zu definieren, weil es nichts bisher schon Dagewesenes ersetzte", erklärt Twitter-Mitgründer Evan Williams. "Twitter hat sich von dem, wie wir es anfangs einschätzten, verändert. Es ist zum Teil zwar noch ein Status-Dienst, aber es ist eigentlich mehr ein Informations-Netzwerk als ein soziales Netzwerk."

Wahrscheinlich ist genau das das Erfolgsgeheimnis von Twitter: Jeder kann es so nutzen, wie es ihm am besten passt. Für die einen ist das Medium eine Art stichwortartiges Online-Tagebuch, an dem sie andere teilhaben lassen können. Andere nutzen Tweets, um Nachrichten zu verbreiten und Aktionen zu koordinieren. So spielte Twitter beim Arabischen Frühling eine entscheidende Rolle als nicht zensiertes Mittel, um Informationen aus der Protestbewegung zu verbreiten. Bei Unfällen, Katastrophen oder sonstigen Ereignissen sind Tweets und per Twitter verbreitete Fotos oft die ersten, durch das Ereignis bekannt wird.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Digital

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Digital.

Alle Digital-Artikel
KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"
Digital

KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"

13. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler vergleicht die Entwicklung von KI-Sprachmodellen ohne wirksame Sicherheitsvorkehrungen mit einem Sportwagen ohne Bremsen. Die Debatte um Selbstregulierung der Tech-Konzerne gewinnt an Schärfe.

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt
Digital

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt

12. Oktober 2026

Der Turing-Award-Träger präsentiert mit 'Scientist AI' ein radikal neues Trainingskonzept: Aussagen werden als Behauptungen attributiert statt als Fakten übernommen. Ziel ist eine KI, bei der Ehrlichkeit und Leistung…

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper
Digital

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper

12. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler beschreibt auf Mastodon, wie er heute Forschungspapiere erstellt: Der Professor gibt die Richtung vor, Claude übernimmt Theorie und Experimente. Was bedeutet das für die nächste Generation?

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung
Digital

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung

9. Oktober 2026

OpenAI-Modelle überzeugen beim formalen Beweisen, während Claude verständlichere mathematische Texte verfasst. Ein Experiment mit dem Unique-Games-Problem zeigt fundamental unterschiedliche Stärken.

← Zurück zu DigitalZur Startseite