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Drei Fakten zu Bitcoins: Das sollten Sie jetzt wissen!
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Leben & Lifestyle

Drei Fakten zu Bitcoins: Das sollten Sie jetzt wissen!

Es ist leicht, die Bitcoin als irgendwie „nicht ganz echte Währung“ abzutun. Denn einige Eigenschaften unterscheiden die Kryptowährung komplett von Euro, Dollar, Yen & Co.:
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle
Artikelbild

pixabay.com, MichaelWuensch (CC0 1.0)

Fakt 1: Die Bitcoin ist eine echte Währung!

Es ist leicht, die Bitcoin als irgendwie „nicht ganz echte Währung“ abzutun. Denn einige Eigenschaften unterscheiden die Kryptowährung komplett von Euro, Dollar, Yen & Co.:

Dennoch ist die Bitcoin eine Währung wie jede andere. Wer diese Währung besitzt, kann mit ihr bezahlen. Nicht jeder Händler akzeptiert die Bitcoin bislang – aber nicht jeder Händler akzeptiert Euros, Dollar oder andere Währungen. Bislang ist die Bitcoin für den Mainstream jedenfalls noch kein Thema. Über kurz oder lang könnte sich dies durch mutige Händler und Menschen, die Vertrauen in dieses System haben, jedoch ändern.

Fakt 2: Bitcoins sind sicher

Um zu verstehen, warum Bitcoins (und viele andere Kryptowährungen) so sicher sind, müssen wir uns zuerst die Technik dahinter ein wenig anschauen.

Die Bitcoin verfügt über ein umfangreiches Kassenbuch, in dem alle jemals getätigten und zukünftigen Transaktionen festgehalten werden. Diese Datenbank nennt sich Blockchain. Jeder kann sie bei Bedarf herunterladen, bei der Installation der Bitcoin Core-Anwendung auf einem Computer beispielsweise geschieht dies automatisch. Die Datenbank ist derzeit (Stand: November 2017) etwa 150 GB groß. Die hohe Sicherheit beim Umgang mit dieser Währung wird durch mehrere Maßnahmen, die mit der Blockchain in Verbindung stehen, geregelt:

1. Alle Transaktionen werden verschlüsselt abgelegt. Innerhalb der Blockchain ist sichtbar, welche Bitcoin-Adresse wie viele Bitcoins an welche andere Adresse überwiesen hat – aber nicht mehr. Aus den Daten, die darin enthalten sind, lassen sich Namen, Anschriften oder E-Mail-Adressen beispielsweise nicht herausfinden.

2. Die Blockchain überwacht sich permanent selbst. Millionen von Computern weltweit stellen die Integrität der Blockchain sicher. Würde also beispielsweise eine Person die Datenbank auf dem eigenen Computer manipulieren, um sich Geld zu überweisen, würden alle anderen Computer dies bemerken und den Fehler reparieren.

3. Beim Übertragen von Bitcoins entfallen unsichere Schnittstellen. Überweise eine Person etwa Geld zu einem Onlineshop, wird dies über Banken abgewickelt. Diese Zahlungstransfers sind potenziell angreifbar. Mittelsmänner wie Banken sind beim Umgang mit Bitcoins nicht notwendig, so dass eine eventuelle Schwachstelle entfällt.

Mit anderen Worten: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass beim Umgang mit Bitcoins Betrugsfälle stattfinden. Da die Bitcoin nicht von staatlicher Willkür abhängt, gilt sie auch in Krisenzeiten als sicheres Medium fürs Bezahlen von Gegenständen und Dienstleistungen aller Art.

Fakt 3: Investitionen in Bitcoins sind riskant

Angesichts der rasanten Kurssprünge der Bitcoin ist es verlockend, Geld in Bitcoins umzutauschen und von den Kurssprüngen zu profitieren. Als digitales Gold wurde die Kryptowährung unter anderem betitelt. Dennoch ist es nicht unbedingt ratsam, Geld mit Bitcoins verdienen zu wollen.

Denn: Eine Investition ist immer an ein hohes Risiko geknüpft. Genauso schnell, wie es bergauf geht, kann es auch wieder umgekehrt ablaufen. 1.000 Euro, die heute investiert werden, können in einem Monat 2.000 Euro wert sein – oder 500 Euro. Bitcoins gelten als extrem volatile Währung, deren Kursverlauf zickzackartig verläuft und schwer vorhersehbar ist. Daher gilt immer:

Der Kurs aller Kryptowährungen ist stark abhängig vom Weltgeschehen, umfangreich erklärt wird es z.B. auf dieser Seite. Gibt beispielsweise ein großes Unternehmen bekannt, Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren, geht es für gewöhnlich steil nach oben. Falls sich ein Ökonom dazu äußerst und bekanntgibt, dass die Bitcoin ein Schwindel ist, sackt der Kurs entsprechend ab. Starke Nerven sind beim Handel mit Bitcoins also Grundvoraussetzung.

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