Drucker/in
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Drucker/in

Bild: Foto: Davidvraju, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die verschiedenen technischen Druckverfahren haben dazu geführt, dass das Berufsbild des Druckers in vier Fachrichtungen existiert: Digital-, Hoch-, Tief- und Flachdruck. Der Drucker fertigt Druckerzeugnisse unterschiedlicher Art und Ausführung an, beispielsweise Bücher, Broschüren, Prospekte, Plakate, Verpackungen, Zeitungen und Zeitschriften oder (Haus-)Mitteilungen von Unternehmen und Verbänden. Dabei ist er von der Vorbereitung des Druckvorganges über das eigentliche Drucken, die Weiterverarbeitung wie Falzen, Schneiden und Binden bis zum Verpacken der Druckerzeugnisse und gegebenenfalls auch für den Versand und den Verkauf an den Kunden zuständig.

Aufgaben und Tätigkeiten

Die verschiedenen technischen Druckverfahren haben dazu geführt, dass das Berufsbild des Druckers in vier Fachrichtungen existiert: Digital-, Hoch-, Tief- und Flachdruck. Der Drucker fertigt Druckerzeugnisse unterschiedlicher Art und Ausführung an, beispielsweise Bücher, Broschüren, Prospekte, Plakate, Verpackungen, Zeitungen und Zeitschriften oder (Haus-)Mitteilungen von Unternehmen und Verbänden. Dabei ist er von der Vorbereitung des Druckvorganges über das eigentliche Drucken, die Weiterverarbeitung wie Falzen, Schneiden und Binden bis zum Verpacken der Druckerzeugnisse und gegebenenfalls auch für den Versand und den Verkauf an den Kunden zuständig.

Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen

Drucker arbeiten in Druckereien, vereinzelt auch in Betrieben aus dem Umfeld der Druckbranche, zum Beispiel in Satzstudios und Reproanstalten, in Betrieben der Druckweiterverarbeitung, in Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen sowie größeren Werbeagenturen. Einige machen sich auch selbstständig. Computer und Digitalisierung dringen zunehmend in alle Druckereibereiche vor. Daher bestehen v.a. für gut ausgebildete Drucker, die sich permanent neuen Techniken öffenen, gute Chancen. Zyklische Einbrüche auf dem Werbe- und Medienmarkt verringern das Stellenangebot kurzfristig.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich eine Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten, z.B. als Vorarbeiter oder in größeren Betrieben im Bereich der Arbeitsvorbereitung. Viele Kenntnisse und Fertigkeiten, die zu spezialisierten Tätigkeiten oder in führenden Positionen benötigt werden, lassen sich nur im Rahmen von Weiterbildungen erwerben. Sei es ein Seminar, das neue Drucktechniken vermittelt, oder eine längere Fortbildungsmaßnahme, die auf Führungsaufgaben vorbereitet, beispielsweise zum Drucker- oder zum Industriemeister.

Ähnliche Berufsbilder und Synonyme

Verwandte Berufe sind der Mediengestalter Digital- und Printmedien, der Sieb- und Steindrucker oder der Buchbinder.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Eine bestimmte schulische Vorbildung wird nicht vorausgesetzt. Neigung zu handwerklich-praktischer Tätigkeit und Interesse am Umgang mit Maschinen sind nötig. Interessenten sollten berücksichtigen, dass Drucker häufig im Schichtbetrieb arbeiten. Besonders häufig kommt dies bei Druckereien vor, die Tageszeitungen produzieren.

Ausbildung

Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt in Betrieb und Berufsschule.

Kontakt

Bundesverband Druck und Medien

Biebricher Allee 79, 65187 Wiesbaden
Tel.: 0611/803181
Bundesverband Druck und Medien

Der Bundesverband Druck und Medien kümmert sich um alle übergeordneten Belange. Zu seinen wichtigsten Aufgaben als Arbeitgeberverband zählen die Verhandlung und Auslegung der Tarifverträge. Als Wirtschaftsverband vertritt der Bundesverband Druck und Medien die Interessen der Druckunternehmer: Er formuliert die Ziele, Positionen und Forderungen der deutschen Druckindustrie.

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