Durham Castle
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Durham Castle

Bild: Foto: Balou46, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Studentenzimmer? Ja! Durham Castle, die im Jahr 1072 von William dem Eroberer auf der Anhöhe Green Palace in Nordostengland erbaute Burg, ist nicht nur eine Attraktion für Touristen und Weltkulturerbe der UNESCO, sondern auch ein Wohnheim für Studenten - zumindest während des Semesters. Studenten sind es auch, die in dieser Zeit die staunenden Touristen durch die Burg führen, vorbei an Ritterrüstungen, streng aus schweren Rahmen blickenden Univätern in Öl, mittelalterlichem Fachwerk und 70er Jahre-Möbeln. Übernachten kann man hier ab Beginn der Semesterferien. Dann räumen die Studenten ihre Zimmer bis auf den letzten Bleistift und machen Platz für Übernachtungsgäste aus aller Herren und Damen Länder.

Studentenzimmer? Ja! Durham Castle, die im Jahr 1072 von William dem Eroberer auf der Anhöhe Green Palace in Nordostengland erbaute Burg, ist nicht nur eine Attraktion für Touristen und Weltkulturerbe der UNESCO, sondern auch ein Wohnheim für Studenten - zumindest während des Semesters. Studenten sind es auch, die in dieser Zeit die staunenden Touristen durch die Burg führen, vorbei an Ritterrüstungen, streng aus schweren Rahmen blickenden Univätern in Öl, mittelalterlichem Fachwerk und 70er Jahre-Möbeln. Übernachten kann man hier ab Beginn der Semesterferien. Dann räumen die Studenten ihre Zimmer bis auf den letzten Bleistift und machen Platz für Übernachtungsgäste aus aller Herren und Damen Länder.

A propos Damen! Auf Durham Castle kann man, wie es sich für eine alte englische Burg gehört, seinen Sinnen nicht immer hundertprozentig trauen: Wenn beim mitternächtlichen Tee, kaum kehrt der Blick vom nebeligen Tal wieder zurück aufs Tablett, die Teetasse auf einmal nur halb voll erscheint, obwohl man sich doch gerade eben erst neu eingeschenkt hat, dann hat vielleicht die Grey Lady ihre Finger im Spiel. Die Gattin eines früheren Prince Bishops, einer Art geistlichen Fürsten, fiel von einer der Burgtreppen in den Tod und soll seither keine Ruhe mehr finden. Nachts wandelt sie auf der schwarzen Todestreppe und spukt oft noch beim Frühstück im Bewusstsein der Gäste herum.

Sollte Sie die weißlich-durchsichtige Dame eines Nachts besuchen, zeigen Sie sich britisch höflich und bieten Sie ihr einen Tee an! Vielleicht erfahren Sie ja im Schummerlicht der Kerze, was damals wirklich geschah. Und wie man als Geist mit all den Studenten klar kommt.

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