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Sich über Kosten und Aufwand bewusst sein
Wenn das Planschbecken mal wieder ein Leck hat, ist man geneigt, vorschnell zu entscheiden. Allerdings ein Pool, nichts, was man übers Knie brechen sollte. Allein schon wegen der Kosten. Bereits in der Anschaffung muss man für einen kleinen Pool, ungeachtet seiner Bauweise, summa summarum mindestens vierstellig kalkulieren. Für größere und/oder personalisierte Pools stehen auch leicht fünfstellige Summen an.
Ferner gibt es Unterhaltskosten. Es beginnt mit dem Wasser. Ein Kubikmeter gleich tausend Liter. Ein kleiner 5 x 5m Pool in dem das Wasser 1,5 Meter hoch steht, enthält schon 37,5 Kubikmeter bzw. 37.500 Liter Wasser. Was das kostet, kann man sich anhand der durchschnittlichen Wasserpreise ausrechnen. Zudem muss man auch die Kosten für Reinigung (etwa Strom für Pumpen) im Auge behalten.
Unterm Strich: Der Pool ist eine dauerhafte Anschaffung, die auch dauerhaft Geld kosten wird, selbst dann, wenn man ihn nicht benutzt.
Die Bauweisen kennen
Pool ist nicht gleich Pool. Tatsächlich gibt es mehrere Varianten:
Was einem am tauglichsten erscheint, hängt letztlich vor allem vom Geldbeutel, den örtlichen Gegebenheiten und dem Wunsch nach Individualität ab.

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Sich mit dem Rechtlichen auseinandersetzen
Was man errichten kann, unterliegt in Deutschland meist einer umfangreichen Rechtsprechung. Auch Pools sind nicht ausgenommen, allerdings gibt es keine generelle Pflicht zur Beantragung einer Baugenehmigung.
Leider sind die Gesetze von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlich. Ausschlaggebend dafür, ob eine Genehmigung erforderlich ist, ist immer das Volumen des Pools. Meist, wenngleich nicht immer, beginnt der Zwang zur Genehmigung erst jenseits von 50 Kubikmetern Inhalt. Und das ist schon ein sehr großer, tiefer Pool, der über das, was der Handel offeriert, meist weit hinausgeht.
Die einfachste Vorgehensweise ist es, beim zuständigen Bauamt schlicht und ergreifend nachzufragen. Am besten erst dann, wenn man die Abmessungen kennt. Denn selbst bei genehmigungsfreien Volumina ist zumindest eine Meldung notwendig.
Sich mit der Reinigung auseinandersetzen
Wenn der Inhalt eines Planschbeckens nach ein paar Tagen grün und schmutzig wird, lässt man ihn ab und füllt neu auf. Doch selbst bei kleinen Pools wäre das ein ziemlich teures Vergnügen. Es braucht also eine Möglichkeit, Becken und Wasser zu reinigen. Auch hier gibt es mehrere Bauweisen:
Zudem ist es meist zusätzlich notwendig, den Pool auch chemisch zu reinigen, weil sich dennoch Algen bilden. In dem Fall ist Chlor, flüssig oder als Tablette appliziert, die einfachste Variante. Hautschonender ist Aktivsauerstoff, allerdings verliert der jenseits von 30°C Wassertemperatur seine Wirksamkeit – und die können an sonnigen Tagen an der Wasseroberfläche schnell erreicht sein.

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Sich die Beheizungs-Frage stellen
Jeder, der schon mal ein Planschbecken befüllt hat, dürfte gemerkt haben, wie lange es selbst bei tropischen Temperaturen dauern kann, bis diese wenigen hundert Liter angenehm temperiert sind. Und je mehr Wasser, desto größer natürlich diese Zeitspanne. Dementsprechend muss man sich auch die Frage stellen, in wie weit man zusätzlich beheizen möchte. Denn auch hier gibt es Optionen.
Letzten Endes ist das Beheizen eine Glaubensfrage. Man kann einen Pool im Sommer auch ohne Heizung warm bekommen, es dauert nur seine Zeit. Aber die Heizung verlängert eben die Nutzungsdauer aufs Jahr berechnet; erlaubt Planschvergnügen, wenn die Bäume erst sprießen oder die Blätter bereits fallen.




