Das Ende der Welt AG?
Chrysler war seit Jahren eine Last für die Stuttgarter Autobauer. Allein im vergangenen Jahr hatte das US-Unternehmen einen Verlust von rund 1 Milliarde Euro zu verzeichnen. Hinzu kommen die Aufwendungen für Pensionen und Gesundheitsfürsorge für Chrysler-Beschäftigte, die mit mehr als 13 Milliarden Euro taxiert werden. Die Idee der Welt AG ist für Daimler mit der Trennung offenbar endgültig gestorben.
Die Börsianer jubeln
Die Börse scheint den Deal zu honorieren: Kurz nach Bekanntgabe des Verkaufs, schoss die Aktie von DaimlerChrysler um mehrere Prozentpunkte nach oben. Das hatte es seit Jahren nicht mehr gegeben. Die Börse hält Daimler offenbar ohne den defizitären Autobauer Chrysler für wertvoller.



