Ein Gerät für alle
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Bild: Foto: Amrei-Marie, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Nokia, Sony Ericsson, Samsung LG und Motorola sowie Netzbetreiber wie T-Mobile, Vodafone, Orange, AT&T und Telefónica/o2 - insgesamt 17 führende Mobilfunk-Unternehmen - haben sich auf ein Universalladegerät einigen können, gab der Mobilfunkverband GSM Association (GSMA) bekannt. Vorausgegangen war die Ankündigung von EU-Industriekommissar Günter Verheugen, die Handyhersteller notfalls per Gesetz zu zwingen, einheitliche Ladegeräte anzubieten. Das Ladegerät soll voraussichtlich auf Basis des technischen Standards Micro-USB entwickelt werden.

17 an einem Tisch

Nokia, Sony Ericsson, Samsung LG und Motorola sowie Netzbetreiber wie T-Mobile, Vodafone, Orange, AT&T und Telefónica/o2 - insgesamt 17 führende Mobilfunk-Unternehmen - haben sich auf ein Universalladegerät einigen können, gab der Mobilfunkverband GSM Association (GSMA) bekannt. Vorausgegangen war die Ankündigung von EU-Industriekommissar Günter Verheugen, die Handyhersteller notfalls per Gesetz zu zwingen, einheitliche Ladegeräte anzubieten. Das Ladegerät soll voraussichtlich auf Basis des technischen Standards Micro-USB entwickelt werden.

Deutlich weniger Treibhausgase

Dass es bisher für Handy, Digitalkamera oder MP3-Player kaum einheitliche Ladegeräte gibt, hat verschiedene Gründe. Zum einen erhöhen spezifische Ladegeräte die Bindung der Kunden an einen Hersteller. Zum anderen können die Hersteller mehr eigenes Zubehör verkaufen. Warum allerdings sogar zwischen einzelnen Modellen eines Herstellers unterschiedliche Adapter notwendig sind, ist für Verbraucher schwer nachzuvollziehen. Kommt bis 2012 der Universaladapter, dann brächte das auch für die Hersteller einen Vorteil: Sie können ihre Handys in Zukunft ohne Netzteil ausliefern, da in jedem Haushalt bald ein Universalladegerät vorhanden wäre. Die neuen Ladegeräte sollen zudem auch weniger Energie benötigen.

"Die Einigung ist ein riesiger Schritt in Richtung Ressourcen zu schonen und die Benutzerfreundlichkeit zu steigern", sagte Rob Conway, Chef des Mobilfunkverbandes GSM Association (GSMA). Wenn die Anzahl der Ladegeräte pro Jahr um bis zu 50 Prozent verringert werden könne, sänken die Treihausgase in der Folge um rund 13,6 bis 21,8 Millionen Tonnen pro Jahr.

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