Das Setting: das antike Ägypten
Der Film basiert auf historischen Ereignissen, die noch nie im Kino erzählt wurden. "Agora" ist der fünfte Film des Regisseurs, eine Produktion enormen Ausmaßes, erfüllt von beeindruckender Energie. Alejandro Amenábar untersucht die individuellen Erfahrungen der Bewohner Alexandrias, ihre Gedanken, Gefühle und Leidenschaften, in einer Zeit großer Umwälzungen. In den Straßen der antiken Metropole nimmt eine Revolution ihren Ausgang, die durch den Niedergang der griechisch-römischen Zivilisation begünstigt und durch die wachsende Bedeutung des Christentums weiter vorangetrieben wird. Das stolze Alexandria, lange Zeit ein Symbol für multikulturelle Toleranz, wird immer stärker von Ereignissen erschüttert, die den Beginn eines neuen Zeitalters ankündigen.
Das antike Alexandria spielt zweifellos eine entscheidende Rolle in "Agora". Die mythische Stadt, deren Bau von Alexander dem Großen angeordnet und die später nach ihm benannt wurde, war von Anfang an dem Streben nach Wissen gewidmet, und entschlossen, die angesehensten und weisesten Gelehrten ihrer Zeit anzuziehen. Durch ihre strategisch günstige Lage im Norden Afrikas wuchsen ihr wirtschaftlicher und kultureller Reichtum schnell. Im ganzen Imperium war die Stadt für die große Verschiedenheit ihrer Bürger, ihren majestätischen Leuchtturm, die Einzigartigkeit ihres Hafens, die Länge ihres Kanopischen Weges und die Energie und Lebendigkeit ihres Marktes berühmt. Eine ziemliche Herausforderung für die Ausstatter des Films ...




