Was ist Second Life?
Second Life (SL) – www.secondlife.com – ist eine 3D-Simulation einer virtuellen Welt, die von ihren Benutzern mitgestaltet und weiterentwickelt wird und in die zusätzliche Audio- und Videostreams eingebunden sind. Es gibt Berge, Meere und Städte, Shopping-Malls, Casinos, Kneipen und Tabledance-Bars, virtuelle Zeitungen, Konzerte und Talk-Shows.
Seit wann existiert Second Life?
Entwickelt wurde SL 1999 von Philip Rosedale und seiner Firma Linden Lab in San Francisco. Seit 2003 ist das System online.
Wie registriert man sich im Second Life?
Wer sich bei SL anmeldet, muss zunächst ein eigenes Benutzerkonto mit Geburtsdatum und E-Mail-Adresse anlegen und sich einen Fantasienamen ausdenken sowie einen Nachnamen wählen. Registrieren muss er sich außerdem mit seinem realen Namen. Will der Benutzer später im SL etwas kaufen, muss er zudem Angaben über seine Kreditkarte machen oder sein Paypal-Konto. Im Anschluss daran erhält er per E-Mail seine Login-Daten. Nun muss man nur noch das kostenlos verfügbare Second-Life-Programm herunterladen.
Wer ist man im Second Life?
Jeder Benutzer gibt sich im SL eine eigene, zweite Identität. Sie heißt „Avatar“. Das Aussehen eines so genannten „Avatar“ bestimmt man selbst. Die meisten wählen für ihre dreidimensionale Figur eine menschliche Gestalt.
Wie bewegt man sich als Avatar im SL?
Wie im realen Leben kann die eigene Figur gehen oder laufen. Als Avatar kann man allerdings auch fliegen oder sich im Teleporter von einem Ort zum anderen „beamen“ lassen.
Aus wie vielen Avataren besteht Second Life?
Nach Angaben von Linden Lab waren bis Mai 2007 rund 6,6 Millionen Menschen weltweit im SL regisrtiert. Gleichzeitig aktiv sind allerdings selten mehr als 25.000 Spieler. Das Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren.
In welcher Währung wird in SL bezahlt?
In SL wird mit Linden-Dollars bezahlt. 240 Linden-Dollar entsprechen derzeit einem US-Dollar. Kaufen kann man in SL nahezu alles. Die Linden-Dollars kann man in echte Dollars umtauschen. Jeden Monat wechseln virtuelle Waren und Dienstleistungen für mehrere Millionen Dollar den Besitzer. Durch den Handel mit Immobilien soll die Deutsch-Chinesin Ailin Gräf alias Anshe Chung zur ersten Dollar-Millionärin des Second Life geworden sein.
Wie kommuniziert man im SL?
Obwohl Linden Lab seit einiger Zeit an einer Sprachausgabe für SL arbeitet, muss man sich derzeit noch in einem Chatsystem mit getippten Unterhaltungen begnügen.
Gibt es Unternehmen im Second Life?
Mehr als 1000 Unternehmen sind derzeit im SL mit eigenen Angeboten und Shops vertreten. Dazu gehören sowohl Automobilkonzerne wie Modelabels oder die Deutsche Post.



