Eiskunstlauf
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Eiskunstlauf

Bild: Foto: Ökologix, Public domain, via Wikimedia Commons

Eleganz und Leichtigkeit zeichnen das Eiskunstlaufen aus, das als die älteste olympische Wintersportart gilt – schon 1908 in London gab es olympische Medaillen für Frauen, Männer und Paare. Der Sieger bei den Männern hieß damals Ulrich Salchow (Schweden), der auch als Namensgeber eines von ihm kreiierten Sprunges in die Sportgeschichte einging. Die ersten deutschen Olympiasieger im Wintersport waren Anna Hübler und Heinrich Burger, die 1908 im Paarlauf den Sieg holten.

Eleganz und Leichtigkeit zeichnen das Eiskunstlaufen aus, das als die älteste olympische Wintersportart gilt – schon 1908 in London gab es olympische Medaillen für Frauen, Männer und Paare. Der Sieger bei den Männern hieß damals Ulrich Salchow (Schweden), der auch als Namensgeber eines von ihm kreiierten Sprunges in die Sportgeschichte einging. Die ersten deutschen Olympiasieger im Wintersport waren Anna Hübler und Heinrich Burger, die 1908 im Paarlauf den Sieg holten.

In Innsbruck (1976) wurde erstmals auch auf dem Eis um Medaillen getanzt. Diese Disziplin orientiert sich stärker als das Eiskunstlaufen am Standardtanz bzw. am Ballet. Überkopfhebungen, Wurfsprünge und Sprünge mit mehr als ½ Drehung sowie Pirouetten mit mehr als drei Umdrehungen sind nicht gestattet. Apropos Sprünge: Wie der Salchow sind die bekanntesten Sprünge nach ihren Erfindern Axel, Lutz und Rittberger benannt. Im Laufe der Zeit sind die Sprungkombinationen immer anspruchsvoller geworden. 3-fach- oder 4-fach-Sprünge – selbst ein Salto, der erstmals 1976 vom US-Amerikaner Terry Kubicka gezeigt wurde – gehören mittlerweile zum Repertoire der Weltbesten.

Ein Wettkampf bei den Männern, Frauen und Paaren setzt sich aus dem Kurzprogramm, bei dem acht vorgeschrieben Elemente gezeigt werden müssen, und aus einem vierminütigen (Frauen) bzw. viereinhalbminütigen (Paare und Männer) Kürprogramm zusammen. Beim Eistanz kommt noch ein Originalprogramm hinzu, bei dem Rhythmus und Tempo vorgegeben sind. Für jede Darbietung werden A- und B-Noten zwischen 0 und 6 vergeben, im Kurzprogramm für die Präsentation und die Ausführung der vorgegebenen Elemente und in der Kür für die technischen Elemente sowie den künstlerischen Ausdruck; die Note aus dem Kurzprogramm zählt einfach, die Kürnote doppelt.

Der erste deutsche Olympiasieger (1964) in der Einzeldisziplin war Manfred Schnelldorfer. Unvergessen ist natürlich das deutsche Traumpaar Kilius/Bäumer, das zur Enttäuschung der deutschen Zuschauer bei den Spielen in Innsbruck 1964 “nur” Rang zwei belegte.

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