Ein Fünftel aller Väter beziehen Elterngeld für zwei Monate
Nur 20 Prozent der Väter plant eine Familienzeit von zwölf Monaten. Von den Müttern entscheiden sich dagegen rund 85 Prozent für das Elterngeld über zwölf Monate. Nur ein Prozent der Frauen beantragt das Geld vom Staat für zwei Monate.
Das Elterngeld macht 67 Prozent des letzten Nettogehalts aus, wenn der Arbeitnehmer die Elternzeit nimmt oder auf Teilzeitarbeit reduziert. Das sind in jedem Fall mindestens 300 Euro, aber höchstens 1 800 Euro im Monat. Nicht Erwerbstätige bekommen dem entsprechend den Mindestbetrag. Abhängig von der Familiensituation kann dieser Betrag allerdings noch steigen; beispielsweise gibt es einen Geschwisterbonus und/oder einen Zuschlag bei Mehrlingen.
Berliner Väter spitze
Ein Drittel der Familienväter, die über zwölf Monate Elterngeld beziehen, bekommen den Mindestbetrag von 300 Euro. Knapp über zehn Prozent erhalten zwischen 1 500 Euro und dem Höchstsatz. Von den Vätern, die nur für zwei Monate Elterngeld beanspruchen, bekommen 19 Prozent 300 Euro und 22 Prozent 1 500 Euro oder mehr im Monat.
Bundesweit Spitzenreiter sind die Väter in Berlin: 12,4 Prozent der Anträge von Vätern kamen aus der Hauptstadt. Es folgen Bayern (11,2 Prozent), Hamburg (10,8 Prozent), Brandenburg (10,5 Prozent) und Thüringen (10,0 Prozent). Die Schlusslichter bilden Sachsen-Anhalt (7,6 Prozent) und das Saarland (5,8 Prozent).



