Erneut Exportweltmeister
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Erneut Exportweltmeister

Bild: Foto: Lucas Cranach the Elder / Workshop of Lucas Cranach the Elder, Public domain, via Wikimedia Commons

Im ersten Halbjahr 2006 hatten die Exporte ein Volumen von insgesamt 432 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 13 Prozent. Verantwortlich für die gute Konjunktur ist vor allem das verarbeitende Gewerbe. Während allerdings die Automobilindustrie in den letzten zehn Jahren ihren Anteilswert bei steigenden Gesamtexporten um 3 Prozentpunkte ausbauen konnte, ging der Anteil des Maschinenbaus zurück. Eine Verschlechterung ihrer Wettbewerbsposition ist auch bei der chemischen Industrie und den Herstellern elektrischer Geräte zu verzeichnen.

Verarbeitendes Gewerbe weiter vorn

Im ersten Halbjahr 2006 hatten die Exporte ein Volumen von insgesamt 432 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 13 Prozent. Verantwortlich für die gute Konjunktur ist vor allem das verarbeitende Gewerbe. Während allerdings die Automobilindustrie in den letzten zehn Jahren ihren Anteilswert bei steigenden Gesamtexporten um 3 Prozentpunkte ausbauen konnte, ging der Anteil des Maschinenbaus zurück. Eine Verschlechterung ihrer Wettbewerbsposition ist auch bei der chemischen Industrie und den Herstellern elektrischer Geräte zu verzeichnen.

Der in Deutschland traditionell niedrige Anteil der Dienstleistungsexporte an den Gesamtexporten blieb mit 13 Prozent im Jahr 2005 deutlich hinter den Vergleichswerten anderer Industrieländer zurück.

Innovationsfähigkeit ausbauen

Obwohl der Außenbeitrag Deutschlands seit Jahren stabil ist und auf eine starke Position auf den Weltmärkten hindeutet, warnen die Experten des DIW davor, dass gerade der Sektor, in dem Deutschland auf dem Weltmarkt stark ist, das verarbeitende Gewerbe, im Vergleich zum Dienstleistungssektor generell an Gewicht verlieren könne.

Nach Angaben des DIW sei die Position Deutschland noch immer relativ schwach bei einigen wissensintensiven, stark wachsenden Branchen wie der Elektronikindustrie. Nach den Berliner Experten können nur mit hohen Investitionen in Forschung, Entwicklung und Humankapital die Innovationsfähigkeit und damit die Zukunft der deutschen Exportwirtschaft gesichert werden.

Insgesamt rechnet das DIW auch für das Jahr 2006 mit einem kräftigen Leistungsbilanzüberschuss.

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