Veranstaltungskaufmann/-kauffrau
Aufgaben und Tätigkeiten
Aufgabe des Event-Managers ist es, Veranstaltungen aller Art zu organisieren - von der Idee über die Konzeption und das Einholen verschiedener Dienstleistungsangebote bis hin zur eigentlichen Durchführung und Kostenkontrolle. Der Event-Manager verfügt dabei über ein ganzes Repertoire von Veranstaltungsräumen, möglichen Rahmenprogrammen und Serviceanbietern, wie zum Beispiel Grafiker, Druckereien, Catering-Firmen, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet. Die Palette der Veranstaltungen reicht dabei von einer kleinen Gesprächsrunde für Kunden bis hin zur Großmesse.
Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen
Event-Manager arbeiten überwiegend in der Werbe-, Messe- und Unterhaltungsbranche sowie in den Marketingabteilungen von Unternehmen aller Branchen. Vielfältige Aufgaben lassen die Arbeit nie langweilig werden. Die Arbeitsmarktchancen des Event-Managers hängen stark von der wirtschaftlichen Konjunktur ab, da Unternehmen in Rezessionszeiten ihre Marketing-Budgets stark kürzen und in Boom-Zeiten wieder aufstocken.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Empfehlenswert sind Fortbildungen oder Aufbaustudiengänge in Personalführung, Kreativitätstechniken, Management etc.
Ähnliche Berufsbilder und Synonyme
Verwandte Berufsbilder sind Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Werbekaufmann, Marketing- oder PR-Fachleute.
Voraussetzungen und Fähigkeiten
Für ausgefallene Ideen brauchen Event-Manager Kreativität . Ebenso wichtig sind kaufmännisch-verwaltende bzw. planende Fähigkeiten. Je nach Ausbildungsweg benötigt der Event-Manager einen mittleren oder höheren Bildungsabschluss.
Ausbildung
Die Ausbildung zum Event-Manager ist nicht geregelt. Ein kaufmännisches oder geisteswissenschaftliches Studium kann ebenso zum Beruf des Event-Managers führen wie eine betriebliche Ausbildung, z.B. zur Fachkraft Veranstaltungstechnik, mit entsprechenden Fortbildungen. Berufsakademien oder Hochschulen bieten aber auch Studiengänge oder Weiterbildungen mit Schwerpunkt Event-Management an. Die Ausbildung dauert, abhängig von der gewählten Form, zwei bis vier Jahre.
Kontakt
Ein vorrangiges Anliegen des Bundesverbandes besteht in der Förderung der Aus- und Fortbildung des Berufsstandes. Aus diesem Grund setzte sich der Verband bereits seit Mitte der 90er Jahre für die Schaffung eines branchenspezifischen Berufsbildes ein. Als Ergebnis dieser Initiative wurde im August 2001 bundesweit der neue Dienstleistungsberuf Veranstaltungskaufmann/-kauffrau als Ausbildungsberuf etabliert.



