Exotische Reiseziele: Ecuador
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Exotische Reiseziele: Ecuador

Bild: Foto: Amrei-Marie, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Atemlos – das sind die meisten Neuankömmlinge. Jeder Schritt in der hügeligen Altstadt von Quito fällt schwer, leichte Kopfschmerzen sind nicht selten. Die Beschwerden, die meist nach zwei Tagen verschwinden, haben einen einfachen Grund: Ecuadors Hauptstadt liegt auf 2850 Höhenmetern inmitten einer Gebirgslandschaft aus erloschenen und teilweise noch aktiven Vulkanen.

Atemlos – das sind die meisten Neuankömmlinge. Jeder Schritt in der hügeligen Altstadt von Quito fällt schwer, leichte Kopfschmerzen sind nicht selten. Die Beschwerden, die meist nach zwei Tagen verschwinden, haben einen einfachen Grund: Ecuadors Hauptstadt liegt auf 2850 Höhenmetern inmitten einer Gebirgslandschaft aus erloschenen und teilweise noch aktiven Vulkanen.

Hier in Quito also, dieser wahrhaft atemberaubenden Stadt, soll unsere Tour in den Süden von Ecuador beginnen - mit einem Ausflug in den Dschungel des Oriente bis nach Cuenca, der drittgrößten Stadt des Landes.

Schönste Stadt Südamerikas

Unser Rundgang durch die Altstadt von Quito beginnt an der Plaza de la Independencia, mitten in der quadratisch angelegten spanischen Kolonialstadt. Nur wenige moderne Gebäude stören die Illusion, sich in einem vergangenen Jahrhundert zu befinden - besonders an den Sonntagen, wenn das Zentrum für den Autoverkehr gesperrt ist. Sehenswert die Kathedrale, die mehr noch als ein Monument des Katholizismus ein Heiligtum für den Revolutionshelden Antonio José de Sucre ist. Ihm verdankt Ecuador neben dem großen Befreier Simon de Bolívar seine Unabhängigkeit.

Die schönste Stadt Südamerikas - mit diesem Superlativ machen die Politiker Werbung für ihre Stadt. Immerhin, die UNESCO hat die Altstadt 1978 zum Weltkulturerbe erklärt. Zu den architektonischen Glanzlichtern zählt das Kloster San Francisco mit seinem monumentalen, im Barockstil gehaltenen Altar. Fast noch faszinierender sind die zahlreichen Souvenirläden auf dem gleichnamigen Platz - beinahe hat man den Eindruck, in Altötting gelandet zu sein. Überall werden Heiligenfiguren und sakrales Kunsthandwerk verkauft, die sich nicht nur in vielen Wohnstuben der Ecuadorianer wiederfinden, sondern auch in Autos, Bussen oder Flugzeugen.

An Sonn- und Feiertagen finden auf der Plaza de San Francisco häufig kostenlose Konzerte statt. Für europäische Ohren ist die Lautstärke, wie so oft in Südamerika, sehr gewöhnungsbedürftig. Über riesige Verstärker hallen sozialkritische Songs durch das Zentrum, wenn der Sänger nicht gerade wieder seine verflossene Liebe beschwört.

Lieder sind in allen Gassen der Altstadt zu hören. Auf der Fläche von etwa einem Quadratkilometer ist dort ein einziger, quirliger Markt: Antiquitätenläden, Bars und Restaurants, und mitten im Gewühl Tausende von Straßenhändler. Es gibt einfach alles zu kaufen: Silberschmuck, Toilettenartikel, Parfüm, Süßigkeiten, Kleider, die gelben Trikots der Fußballnationalmannschaft und die neuesten Salsa-Hits - selbstverständlich schwarz auf CDs gebrannt.

Schattenseiten

Auch wer nur wenige Tage Zeit hat, sollte sich einmal ein Taxi nehmen und an die Peripherie der Stadt fahren lassen. Heruntergekommene Sozialwohnungen, Slum-artige Siedlungen, in denen es keine Müllabfuhr geschweige denn Schulen oder Krankenhäuser gibt, vermitteln ein düsteres Bild. Quito kämpft mit gewaltigen wirtschaftlichen Problemen - das fällt erst auf, wenn man sich über die eng abgesteckten Touristenviertel in der Altstadt und der Neustadt um die Avenida Amazonas hinausbewegt. Niemand weiß genau, wie viele Menschen in den erbärmlichen Vierteln am Stadtrand wohnen. Zwei Millionen, drei Millionen? Die Kriminalitätsrate ist inzwischen so hoch, dass sich die Oberschicht mit Selbstjustiz gegen die wachsende Gewaltbereitschaft schützt.

Sicherer ist es im Stadtzentrum. Nachts ist es aber auch für Touristen ratsam, selbst kleinere Strecken, etwa vom Hotel zum Restaurant, im Taxi zurückzulegen. Zwar werden die Behörden nicht müde zu betonen, dass sie mehr für die Sicherheit der Bürger tun. Jede Woche berichtet die seriöse Tageszeitung El Commercio von neuen Polizeiaktionen. In Wirklichkeit ändert sich aber wenig.

Berüchtigt ist der Aufstieg zum Aussichtspunkt El Panecillo, was auf Spanisch kleiner Brotlaib bedeutet. Der Hügel direkt über der Altstadt wird von der Statue der Jungfrau von Quito gekrönt. Eigenartig schief steht sie da und neigt ihr Haupt zur Seite, ihre Adlerflügel und die Sternenkrone blitzen im Sonnenlicht. Vom Hügel aus hat man eine hervorragende Sicht auf die Stadt. Aber auf gar keinen Fall sollte man versuchen, die Jungfrau zu Fuß zu erreichen, obwohl der Weg nur eine halbe Stunde dauern würde. Unbedingt ein Taxi nehmen!

Tipps für Quito:

Das Hotel L’Auberge Inn, Avenida Columbia 1138, liegt nicht nur zentral zwischen Alt- und Neustadt, sondern auch hübsch an einem Hügel; der Innenhof ist mit Blumen verziert. Übernachtung zwischen 10 und 15 Dollar die Nacht. Telefon: 00593-02-552912, Fax 02-569886, E-Mail: auberge@uio.satnet.com.
Das schönste Hotel in der Altstadt ist wahrscheinlich das Hotel Real Audencia, Bolívar 220. Telefon 02-950590, Fax: 580213, E-Mail: realaudi@hoy.net.
Live-Musik, gute ecuadorianische Küche und einen Zigarrenraum gibt es im Restaurant Rincón La Ronda, Bello Horizonte 400, Telefon 540459.

Schnäppchen am Äquator

Wer das Glück hat, an einem Samstag in Quito zu sein, sollte früh am Morgen einen Bus zum berühmten Indianermarkt von Otavalo nehmen. Die handgefertigten Wollpullover der wohlhabenden Indianer werden auf der ganzen Welt verkaut, sind aber nirgendwo so günstig zu haben wie in Otavalo.

Zwei bis drei Stunden dauert, je nach Zustand des Busses, die Fahrt in den Norden. Abfahrt ist am Terminal Terrestre de Cumandá. Die Fahrt ist sehr reizvoll, zumal die Bus zweimal den Äquator überqueren, von Norden und von Süden. Für ein Erinnerungsfoto eignet sich das Monument La Mitad del Mundo, 22 Kilometer nördlich von Quito. Das trapezförmige Gebäude ist ein idealer Hintergrund, um den Freunden zuhause zu zeigen: Ich stand mit einem Fuß auf der Nordhalbkugel und mit dem anderen im südlichen Teil unseres Planeten!

Auf Humboldts Spuren

Wir verlassen Quito, dieses Mal Richtung Süden. Wenden wir uns dem Naturwunder zu, das bereits der deutsche Forscher und Entdecker Alexander von Humboldt magisch angezogen hat: die Avenue der Vulkane.

Zwei Autostunden südlich von Quito liegt die kleine Ortschaft Lasso. Wir beziehen Quartier in der gemütlichen Hazienda Quinta Colorada. Hier steigen bevorzugt Bergsteiger und Extremsportler aus aller Welt ab. Ihr Ziel ist der Gipfel des Cotopaxi - mit 5897 Metern der zweithöchste Vulkan des Landes. Ohne Führer, eine sehr gute Kondition und eine professionelle Ausrüstung sollte man den Aufstieg aber nicht wagen. Es empfiehlt sich in jedem Fall, sich einer Tourgruppe anzuschließen oder den Aufstieg schon von Quito aus zu planen. Zehn Dollar kostet der Eintritt in den 34000 Hektar großen Cotopaxi Nationalpark. Unter der Woche ist es in den Nadelwäldern und an der Laguna de Limpiopunga, einem Andensee auf 3880 Meter Höhe, relativ ruhig. Gelegentlich kann man den berühmten Condor beobachten, der in vielen Liedern der Indios beschworen wird.

Der Aufstieg bis zum Krater des Cotopaxi beginnt für viele nach einer mehrstündigen Autofahrt auf einer Höhe von 4600 Metern. Die Nacht verbringen die Bergsteiger im Refugio José Rivas. Kurz nach Mitternacht drängen die ortskundigen Führer zum Ausbruch. Nur um diese Uhrzeit ist das Eis hart genug, um die etwa 1000 Höhenmeter mit Seil und Steigeisen zu meistern.

Wer es bis zum Gipfel schafft, der wird mit dem spektakulärsten Blick belohnt: An einem klaren Tag kann man vom Cotopaxi aus siebzig Vulkane mit über 4000 Meter hohen Gipfeln sehen. Auch der höchste Berg, der Chimborazo, scheint mit seinen 6310 Metern zum Greifen nahe.

Tipps für Nationalpark Cotopaxi:

La Quinta Colorada (zehn Minuten von Saquisalí, Telefon: 02-2224 392, Fax: 02-2230194; www.ecuador-travel.net/

Von Baños ins Tiefland

Nächste Station unserer Reise ist Baños. Der Name, zu deutsch “Bäder“, klingt idyllisch, und tatsächlich ist die 18000-Einwohner-Stadt für seine heißen Quellen bekannt. In der jüngsten Vergangenheit hat Baños aber vor allem durch die Aktivität des Tungurahua für Aufsehen und Angst gesorgt. Der 5016 Meter hohe Vulkan, der das im benachbarten Tal liegende Baños überschattet, zählt zu den aktivsten der Region. Im Oktober 1999 war es wieder einmal soweit: Die Wissenschaftler beobachteten eine Gasexplosion. Ein baldiger Ausbruch schien wahrscheinlich. Die ganze Stadt musste evakuiert werden. Erst im Sommer 2000 kehrten die Bewohner zurück, die große Katastrophe war ausgeblieben.

Von Baños aus führt eine 70 Kilometer lange Strecke nach Osten bis in die Stadt Puyo. 900 Höhenmeter liegen zwischen den beiden Städten, klimatisch dagegen Welten. Puyo zählt bereits zum Amazonas-Tiefland. Am aufregendsten ist die Fahrt mit dem Mountainbike, das man in Banos für fünf Dollar am Tag mieten kann. Auch wenn der erste Teil der Strecke auf einer ungeteerten, engen Straße verläuft, sollte man das kleine Abenteuer wagen. Vier bis fünf Stunden geht es bergab, vorbei an Wasserfällen und Schluchten. Minute für Minute kann man spüren, wie das Klima wärmer, tropischer wird.

Staubig und verdreckt kommen wir in Puyo an, einer eher industriell geprägten Stadt. Wir nehmen den Bus zurück nach Baños, die Räder werden einfach aufs Dach geschnallt. Einige Fahrzeuge bewältigen den Aufstieg nur mit Mühe, mancher Motor qualmt. Immer wieder versuchen ehrgeizige Fahrer, auf der kurvenreichen Straße zu überholen - natürlich angefeuert durch feurige Salsa-Rhythmen, die über Lautsprecher dröhnen.

Wen wundert’s da, dass in der Dominikanerkirche Unserer Frau vom Heiligen Wasser in Baños zahlreiche Unfälle dokumentiert sind. Die Wandgemälde in der Basilika zeigen allerdings nur Unfälle mit glücklichem Ausgang - Wunder sind häufig in Ecuador. Die Señora de Agua Santa hat schon oft ihre Heilkraft und Hilfsbereitschaft unter Beweis gestellt. Auch Touristen, die mit ihrem Auto 70 Meter in die Tiefe gestürzt sein sollen, haben allem Anschein nach überlebt - glaubt man der örtlichen Legende.

Tipps für Baños:

Das Hostal Plantas y Blanco,Martínez/12 de Noviembre, hat eine schöne Dachterrasse mit Blick auf die Stadt, Zimmer kosten 7 bis 10 Dollar. Telefon/Fax: 03-740044, option3@hotmail.com.
Guten Fisch, vegetarische Gerichte und Salate gibt es im Restaurant El Jardín, zentral gelegen am Parque de la Basílica - mit Café im Freien.

Rafting im Dschungel

Baños ist auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Dschungel. Noch besser ist es aber, die Strapazen einer fünfstündigen Busfahrt über Stock und Stein auf sich zu nehmen und in den Nordosten bis nach Tena oder Misahualli zu fahren. Von dort gelangt man bequem in den Dschungel oder zum Rio Napo. Es lohnt sich, bei den einheimischen Führern eine mehrtägige Tour zu buchen, die besten sind in der neuesten Ausgabe des Reiseführers Lonely Planet Ecuador aufgelistet.

Viele Aktivurlauber kommen aber auch wegen der Möglichkeiten zum Kayak-Fahren und Rafting nach Tena. Wir buchen bei Gynner Coronel, einem erfahrenen Kayak-Sportler eine Tagestour auf dem Rio Napo, einem der Quellflüsse des Amazonas. Die 25 Kilometer lange Floßfahrt bei Stromstärke 3 ist ein feuchtes Vergnügen, aber auch für ungeübte Teilnehmer möglich.

Tipps für Tena:

Die beste Rafting-Agentur ist Ríos Ecuador, 15 de Noviembre, erreichbar unter info@riosecuador.com oder Tel. 06-887438. Vorbestellungen sind nötig.
Für Dschungeltouren: Amarongachi Tours,15 de Noviembre 438, Telefon: 06-886372.
Das schönste Hotel am Ort ist das Hostal Los Yutzos,Agusto Rueda 190, Telefon 06-886717 oder 886769.
Einen schönen Blick auf den Rio Tena hat man von der Terrasse des Restaurants Chuquitos.

Zug zur Teufelsnase

Noch einmal geht die Fahrt zurück nach Baños. Von dort sind es weitere fünf Stunden Busfahrt über unwegsame Straßen bis nach Riobamba. Gegen sechs Uhr am nächsten Morgen steigen wir in den berühmten Zug ein, der bis zur Nariz del Diablo fährt - der berühmten Teufelsnase. Die meisten Zuggäste sitzen auf dem Dach der Eisenbahn, die durch unwirtliches, steiles Gelände führt. Bauchwarenhändler verkaufen getrocknete Bananen und salzige Chips, um den durstigen Touristen gleich ein paar Bierdosen nachzureichen. Gut, dass wir uns wieder warm angezogen und ein Sitzkissen besorgt haben: Stundenlang müssen wir auf dem Zugdach ausharren und um jeden Zentimeter Platz kämpfen.

Die Mühe lohnt sich. Unmittelbar hinter dem kleinen Ort Alausi geht es 1000 Höhenmeter in ein tiefes Tal hinunter. Ein Sackgasse, denn kurz vor Sibambe ist die Stecke abrupt zuende. Der Zug rangiert auf der steil abfallenden Teufelsnase vier Mal hin und her, als müsse er sich in eine Parklücke hineinquetschen. Dann sind alle Waggons wieder auf dem richtigen Gleis und die Lok nach vorne befördert. Andrea, eine Mitreisende aus der Schweiz, hält sich die Hände vors Gesicht. Sie ist nicht schwindelfrei.

Tipps für Riobamba:

Hostal Montecarlo, 10 de Agosto 25-41, Telefon 03-960557, Fax: 961557.
Das historische Restaurant El Delirio, Primera Constituyente 28-16, Telefon 03-960029, hat bereits Simon de Bolívar beherbigt.

Cuenca: Koloniale Pracht

Von Alausi fahren Busse direkt nach Cuenca, dem Ziel unserer Reise. Die drittgrößte Stadt Ecuadors mit einer Bevölkerung von 280000 Einwohnern wirkt, als sei die Zeit stehen geblieben. Im alten Zentrum finden sich Kirchen aus dem 16. Und 17. Jahrhundert, prächtige Stadtvillen, gepflasterte Straßen. Lange vor den spanischen Conquistadores war die Gegend um Cuenca ein Zentrum der Canari-Indianer. Später eroberten die Inkas das Gebiet. Ganz in der Nähe errichteten sie die mächtige Festung Incapirca, die einen Besuch lohnt. Reste der Inka-Kultur sind aber auch in Cuenca zu besichtigen, am Ufer des Rio Tomebamba, in dem viele Frauen noch heute ihre Wäsche waschen.

Wir quartieren uns an der Gran Columbia ein, wo die schönsten Hotel der Stadt liegen. Im Gegensatz zu Quito ist es hier relativ ungefährlich, sich nachts auf den Straßen zu bewegen. Cuenca hat es offenbar geschafft, die wirtschaftliche Krise, die aus dem Verfall des Ölpreises resultiert und zur Abschaffung der eigenen Währung geführt hat, besser zu bewältigen. An allen Ecken und Enden werden Straßen ausgebessert, alte Häuser renoviert, der Müll rechtzeitig entfernt. Geschäftsleute in teuren Anzügen lassen sich unter den Arkaden für ein paar Cent die Schuhe putzen. Im Restaurant Villa Rosa an der Gran Colombia diniert die örtliche Schickeria. Stilvoll eingerichtet ist der Patio, schwarz livrierte Ober reichen Schnecken als Vorspeise, dann vielleicht eine gebackene Dorade oder ein argentinisches Steak. Anschließend wird diskret über Politik diskutiert - nicht so laut und leidenschaftlich wie in Quito, dazu sind die Cuencanos zu zurückhaltend.

Im Zentrum liegt der schöne Parque Calderon, der von der Neuen Kathedrale dominiert wird. Mit ihren blauen Türmen bestimmt die Kirche das Stadtbild und rückt die Alte Kathedrale etwas in den Hintergrund. Beliebt ist der Blumenmarkt vor der Kirche El Carmen de la Asunción. Cuenca ist ein idealer Ort, um sich mit Souvenirs einzudecken - berühmt sind etwa die Panamahüte, die allerdings nicht ganz billig sind. Bunte Bastkörbe und Silberschmuck kauft man am besten am Markt an der Plaza Rotary.

Tipps für Cuenca:

Hostal Chordeleg, Columbia 11-15, Telefon 07-824611, Fax 822536.
Herausragend das Restaurant Villa Rosa, Gran Columbia 12-22, Telefon 07-837944.

An den Pazifik

Von Cuenca aus führt die Reise viele Ecuador-Besucher an die Pazifik-Küste - wer noch genügend Zeit hat, sollte die Strände in der Nähe von Manta und Puerto Lopez ausprobieren. Aber auch die früher von vielen als gefährlich betrachtete Millionenstadt Guayaquil lohnt einen Besuch - das Hafenviertel ist in jüngster Zeit hübsch renoviert worden.

Praktische Hinweise

Einreise

Deutsche, Österreicher und Schweizer können ohne Visum bis zu 90 Tage nach Ecuador reisen, wenn sie bei der Einreise einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass, ein Rückflugticket und die nötigen finanziellen Mittel vorweisen können.

Anreise

Flüge von Deutschland nach Quito gibt es ab ca. 750 Euro, z.B. bei Travel Overland (www.travel-overland.de)

Gesundheit

Empfehlenswert sind Hepatitis A-, Typhus-, Polio-, Tetanus-, Diphtherie-Impfungen. Auch eine Malaria-Prophylaxe und eine Gelbfieber-Impfung kann für den Aufenthalt in tiefgelegenen Gebieten sinnvoll sein. Auf jeden Fall ist es ratsam, vor der Abreise einen Tropenarzt zu konsultieren. Im Hochland sollte man sich in den ersten Tagen nicht überanstrengen und sich allmählich an die extremen Höhenlagen gewöhnen.

Geld

In Ecuador gilt seit März 2000 der US-Dollar als offizielle Landeswährung.

Buch-Tipps

Online bestellen:

Lonely Planet Ecuador & the Galapagos Islands (englisch)

Polyglott Apa Guide Ecuador

Ecuador und Galapagos-Inseln (DuMont)

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