Facebook-Blocker
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Facebook-Blocker

Bild: Foto: Christoph Rieder, CC0, via Wikimedia Commons

Ein Besuch auf der Seite der Lieblingszeitung, und Facebook bekommt das mit – vorausgesetzt natürlich, auf der Seite lockt eines der wohlbekannten Facebook-Elemente. Dabei spielt es laut „com-magazin“ nicht einmal eine Rolle, ob der Besucher bei dem sozialen Netzwerk registriert ist oder nicht. Wie das funktionieren soll? Durch die Existenz der Buttons „Gefällt mir“ oder „Empfehlen“ baut sich eine Verbindung zu Facebook auf. Die so genannten Inline Frames, aus denen die Buttons sind, enthalten Informationen über Name und Herkunftsland der Webseite, auf der sie sich befinden. Das ist an sich nicht weiter wild. Gibt es Facebook doch lediglich Aufschluss darüber, wie viele Anwender beispielsweise in Deutschland an einem Sonntagmorgen auf den Seiten einer bestimmten Zeitung waren.

Ein Besuch auf der Seite der Lieblingszeitung, und Facebook bekommt das mit – vorausgesetzt natürlich, auf der Seite lockt eines der wohlbekannten Facebook-Elemente. Dabei spielt es laut „com-magazin“ nicht einmal eine Rolle, ob der Besucher bei dem sozialen Netzwerk registriert ist oder nicht. Wie das funktionieren soll? Durch die Existenz der Buttons „Gefällt mir“ oder „Empfehlen“ baut sich eine Verbindung zu Facebook auf. Die so genannten Inline Frames, aus denen die Buttons sind, enthalten Informationen über Name und Herkunftsland der Webseite, auf der sie sich befinden. Das ist an sich nicht weiter wild. Gibt es Facebook doch lediglich Aufschluss darüber, wie viele Anwender beispielsweise in Deutschland an einem Sonntagmorgen auf den Seiten einer bestimmten Zeitung waren.

Kritisch wird es für Facebook-User, denn bei ihnen kann das Netzwerk die Cookies auslesen, die es auf ihren Rechnern bereits gesetzt hat. Komplett nackt machen sie sich, wenn sie auch noch angemeldet sind – und viele melden sich aus Bequemlichkeit nach dem letzten Besuch erst gar nicht ab. Jeder angemeldete Gast erhält eine Sitzungs-ID, sie lässt sich eindeutig einer Person zuordnen.

Wer sich dem großen Auge von Facebook entziehen möchte, der kann das tun. Eine Maßnahme wäre schon mal, Cookies zu löschen und nicht mehr zuzulassen – in der Regel über das Einstellungsmenü des Browsers. Allerdings könne sich das nachteilig auf manche seitenübergreifende Funktion, etwa Flash-Spiele, auswirken, warnt „com-magazin“.

Die sicherere Methode ist der Facebook Blocker von Webgraph. Das Browser-Add-on für Chrome, Firefox, Opera und Safari, so verspricht Webgraph, deaktiviere Facebook-Buttons auf allen Nicht-Facebook-Seiten, ohne aber die Gefällt-mir-Funktion auf dem Netzwerk selbst zu blockieren.

Als dritten Weg können Anwender die Werbesperre Adblock Plus um eine Filterliste erweitern, die nicht nur Tracking durch Facebook, sondern auch durch Google unterbindet. Wer lässt sich beim Surfen schon gern auf die Finger schauen.

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