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Wie entsteht Fachkräftemangel?
Der momentane Fachkräftemangel basiert auf gleich mehreren Problemen:
Das sind die wichtigsten Punkte bezüglich des Fachkräftemangels. Hinzu kommt jedoch auch eine – durch die Inflation noch geförderte – geringere Bereitschaft, zu niedrigeren Löhnen eine Anstellung zu akzeptieren. Dieses Argument ist nachvollziehbar, doch ist es vielen kleineren Betrieben kaum möglich, deutlich an der Gehaltsschraube zu drehen, da schließlich nicht nur neue Beschäftigte, sondern auch die Alteingesessenen einen Lohnzuwachs erhalten müssten.
Professionelle Hilfe: Was Personalberatung tun kann
Eine gute Personalberatung kann dabei behilflich sein, geeignete Bewerber für ein Unternehmen zu finden. Welche Aufgaben die Beratung tatsächlich unternimmt, hängt auch mit vom Betrieb ab. Manchmal ist es notwendig, vor der eigentlichen Bewerbersuche zuerst vor Ort zu beginnen:
Die Personalberatung ist ein vielseitiges Feld und kann Unternehmen durchaus helfen, geeignete Bewerber zu finden. Allerdings dürfen Betriebe die Beauftragung nicht auf die leichte Schulter nehmen, da im Regelfall viel Aufwand erforderlich ist, um auf dem Markt erfolgreich zu sein. Nicht selten umfasst die Personalberatung eine teilweise Umstrukturierung der Abläufe, um eben bei potenziellen Bewerbern positiver abzuschneiden oder gar erst die erste Hürde, eine eingehende Bewerbung, zu nehmen.

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Was Unternehmen selbst tun können
Es wurde schon angedeutet: Etliche Betriebe, insbesondere aus dem Handwerk, haben längst Instagram oder TikTok für sich entdeckt und suchen dort nach Bewerbern. Sicherlich zielen diese Aktionen häufig auf den Gewinn neuer Ausbildungskräfte ab. Einige Beispiele:
Die Zielgruppe dieser Aktionen ist natürlich eher die der Auszubildenden. Dennoch stellen auch andere Betriebe sich und die Belegschaft in den sozialen Netzwerken vor und erlauben es potenziellen Bewerbern, vorab schon einmal einen Blick hineinzuwerfen. Letztendlich geht es darum, in der Region bei Bewerbern bekannt zu werden und aus der Masse herauszustechen. Durch Videos oder sonstige Posts können Bewerber völlig unverbindlich und geheim schon im Voraus einen Einblick erhalten.
Mit einem höheren Anspruch geht die Gemeinde Langenbach in Bayern ans Werk. Auch sie sucht eine Fachkraft, genauer gesagt einen Nachfolger für den heimischen Arzt. Nachdem Stellenausschreibungen nicht fruchteten, suchte die Gemeinde eine Werbeagentur auf und drehte den Spieß um:
Auch Unternehmen setzen natürlich auf Karrierewebsites, über die sie sich bei potenziellen Bewerbern vorstellen. Wird gleich noch erklärt, weshalb eine Anstellung vorteilhaft ist und welche Optionen sich für Kandidaten ergeben, ist die Erfolgsaussicht hoch. Zusammen mit einer guten Interagentur lassen sich die Erfolgschancen am Ende sogar noch erhöhen.
Die erhöhte Erfolgsaussicht bei medialen Auftritten oder eigenen Webseiten abseits der Unternehmenspage hat mehrere Gründe. Einer der wichtigsten ist, dass sich Unternehmen abseits der auf üblichen Stellenportalen gängigen Normen präsentieren können und nicht an feste Zeichen- oder Längenvorgaben gebunden sind. Natürlich ist es möglich, eine solch spezielle Seite auch auf den Jobportalen einzubinden – das »Spielfeld« ist nun die eigene Seite.
Fazit – Unternehmen müssen umdenken
Der Fachkräftemangel ist kein vorübergehendes Phänomen und wird auch nicht bald wieder abflauen. Die Generation der Babyboomer geht gerade erst in Rente, sodass künftig noch weitaus mehr Arbeitnehmer fehlen werden. Nun ist es an den Betrieben, um Fachkräfte und gutes Personal zu buhlen. Dazu zählt auch, alteingesessene Strukturen aufzuweichen und sich mit dem modernen Arbeitsleben genauer anzufreunden. Viele Bewerber schließen beispielsweise Unternehmen kategorisch aus, die Remote Work ablehnen.




