Drei Faktoren machen einen guten Rasen aus, sagen die Experten. Da ist zunächst einmal die Scherfestigkeit. Um es salopp auszudrücken: es dürfen nicht die Fetzen fliegen, wenn die Protagonisten der kickenden Zunft mit ihren Stollenschuhen nicht gerade zimperlich mit dem Gewächs umgehen. Auch spielt natürlich der Farbaspekt eine Rolle. Ein sattes Grün erwartet der Zuschauer. Und zwar an jeder Stelle des Spielfeldes. Braune Flächen im Strafraum, wie wir es von den guten alten Bolzplätzen kennen, sind selbstverständlich tabu. Zudem muss unbedingt die gute Wasserdurchlässigkeit gewährleistet sein, damit bei Regen nicht das Spielfeld überflutet ist. Mit Grauen denken die Leute vom Rasenkompetenzteam noch an das Polen-Spiel der WM 1974 in Frankfurt zurück. Der reinste Wassersport – und vom schönen grünen Rasen war nicht mehr viel übrig als brauner Schlamm. Aber so etwas, sagen sie, würde heutzutage nicht mehr passieren.




