Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Leben & Lifestyle/Artikel
Feuerwehrtechnik im Überblick - was ist heute wichtig?
Bildquelle nicht angegeben
Leben & Lifestyle

Feuerwehrtechnik im Überblick - was ist heute wichtig?

Wenn es brennt, ist die Feuerwehr meist nicht weit. Jedes Jahr rücken die deutschen Feuerwehren zu mehreren zehntausend Brandeinsätzen aus. Laut Deutschem Feuerwehrverband waren im Jahr 2013 Brände und Explosionen für insgesamt 191.372 Einsätze verantwortlich. Die Feuerwehren werden nicht nur zu Bränden gerufen.…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
4 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle

Einmal geht es natürlich darum, eine kurze Alarmierungskette einzuhalten. Sprich: Vom Absetzen eines Notrufs über die Alarmierung bis zum Verlassen der Feuerwache vergehen im Idealfall nur wenige Minuten. Klar ist an diesem Punkt, dass Freiwillige Feuerwehren nicht binnen so kurzer Zeit vor Ort sein können wie die Berufs- oder Werkfeuerwehr. Dass in Deutschland Brände dennoch zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden können, ist am Ende dem Engagement – und natürlich dem modernen Equipment der Feuerwehren zu verdanken.

Artikelbild

pixabay.com, WolfBlur (CC0-Lizenz)

Mit der zunehmenden Urbanisierung der Gesellschaft bestand der Bedarf nach einem adäquaten und schnell verfügbaren Brandschutz. Bereits in der Antike entstanden Vorläufer dessen, was Jahrhunderte später in die Entwicklung der Feuerwehr münden sollte. Heute besteht deren Aufgabe immer noch darin:

Die Bestimmung der Feuerwehr ist aber deutlich gewachsen. Es geht heute darum, Menschenleben zu retten und Sachwerte zu schützen – auch bei:

Die Devise der modernen Feuerwehr lautet: Retten, Löschen, Schützen, Bergen.

Entsprechend muss die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrangehörigen aussehen. Dabei geht es um praktische Aspekte und den Eigenschutz. Letzterer wird durch:

gewährleistet. Dabei geht es heute um modernstes Equipment wie z.B. von Rosenbauer. Helme können beispielsweise heute mit Helmfunk, Nacken- und Flankenschutz sowie integrierter Wärmebildkamera ausgestattet werden. Komplettiert wird das Ganze durch Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen. Je nach Einsatz steht den Feuerwehrangehörigen weiteres Equipment zur Verfügung. Einsatztrupps tragen beispielsweise in Gebäuden einen speziellen Feuerwehrhaltegurt mit Platz für zusätzliche Ausrüstung und einem Karabinerhaken, um sich im Ernstfall abseilen zu können.

Drehleiter & Co. - passende Fahrzeuge

Feuerwehrangehörigen laufen natürlich nicht zu Fuß zum Einsatzort. Jede Feuerwehr - auch die Freiwilligen Wehren – verfügen über eine gewisse Grundausstattung die Mobilität betreffend. Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr können sich je nach Land unterscheiden. In Deutschland sind:

Standard. Teleskopmaste oder Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind eher selten anzutreffen bzw. meist nur bei den größeren Feuerwehren im Einsatz. Hierzulande sehr verbreitet – und damit das Rückgrat des modernen Brand-Bekämpfungswesens ist das Löschgruppenfahrzeug.

Aufbau und Equipment der einzelnen Fahrzeuge unterliegt in Deutschland speziellen DIN-Normen. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass Feuerwehren immer das für den jeweiligen Zweck passende Equipment vorfinden. So sind die Löschgruppenfahrzeuge in aller Regel so ausgestattet, dass selbst ohne eine Löschwasserversorgung vor Ort ein erstes Vorgehen vor Ort möglich ist. Im Fundus der Löschgruppenfahrzeuge sind unter anderem:

zu finden. Je nach Größe des Fahrzeugs kann noch so einiges mehr für den Einsatz verstaut werden.

Was gehört sonst noch dazu

Beobachter nehmen in erster Linie das direkt sichtbare Equipment der Feuerwehren wahr. Hierzu gehört natürlich die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrangehörigen – und das fahrbare Equipment. Für einen zuverlässigen und reibungslosen Ablauf der Einsätze braucht es aber noch mehr.

Beispiel: Im Brandeinsatz – etwa in den Nachtstunden – sind die Sichtverhältnisse selten optimal. Um innerhalb des Angriffstrupps in Verbindung bleiben zu können, müssen die Feuerwehren mit entsprechend handlicher und leistungsstarker Funkausrüstung bestückt sein. Parallel muss die Einsatzleitung vor Ort nicht nur die Löschtrupps untereinander koordinieren können. Ist der Brandherd nicht mehr ohne weiteres zu kontrollieren, wird beispielsweise eine schnelle Verbindung in die Leitstelle benötigt.

Von hier aus kann im weiteren Verlauf zusätzliche Unterstützung – etwa in Form weiterer Wehren – angefordert werden. Der „Materialbedarf“ geht weiter. Nach dem Einsatz müssen Möglichkeiten geschaffen sein, die Ausrüstung zu warten oder zu pflegen, Schläuche sind zu reinigen und zu trocknen etc. Moderne Feuerwehren brauchen mehr als die direkt sichtbare Ausrüstung. Ohne moderne Telekommunikations- und EDV-Anlagen ist eine schnelle und zielgerichtete Einsatzführung unmöglich.

Kinder- und Jugendfeuerwehren

Nachwuchsarbeit und Nachwuchsförderung sind zwei wichtige Aspekte der Feuerwehrarbeit. Gerade im Hinblick auf das Ehrenamt sind die Kinder- und Jugendfeuerwehr wegweisend. Inzwischen engagieren sich viele Feuerwehren mit viel Energie in diesen beiden Bereichen.

Grundsätzlich sind auch für die Jugendfeuerwehr gewisse Ausrüstungen Pflicht. Einerseits geht es hier um den Freizeitspaß, was besonders für die Kinderfeuerwehr zutrifft. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung ist an diesem Punkt nicht weiter geregelt. Bei den Jugendwehren sieht die Situation etwas anders aus. Hier geht es bereits um die Arbeit und das Hantieren mit Einsatzmitteln.

Entsprechend muss der Schutzausrüstung Aufmerksamkeit geschenkt werden. Angehörige der Jugendfeuerwehr tragen in aller Regel:

Parallel werden sehr oft fest Handschuhe verwendet. Bezüglich der Kennzeichnung ist heute Kleidung mit blauem Grundton und orange im Schulterbereich verbreitet.

Wichtig: Angehörige der Jugend- und Freiwilligen Feuerwehr sind automatisch gegen Unfälle versichert. Letzteres ist eine Eigenart des Ehrenamts.

Artikelbild

pixabay.com, Joergelman (CC0-Lizenz)

Blaulicht und Sirene – oft ist in diesem Moment eine Feuerwehr auf dem Weg zum nächsten Einsatz. Neben der Bekämpfung von Bränden geht es deren Angehörigen in erster Linie darum, Menschen in Notsituationen zu helfen und deren Leben zu retten. Eine verantwortungsvolle Aufgabe. Und um dieser gerecht zu werden, ist eine umfangreiche Ausrüstung erforderlich. Die Löschgruppenfahrzeuge und Drehleitern kennt jeder – zumindest vom Sehen. Was verbirgt sich an Ausrüstung darin? Und welches Equipment gehört zu jedem Feuerwehrangehörigen? Die persönliche Ausrüstung ist perfekt an die Erfordernisse der Personenrettung und Brandbekämpfung angepasst. Letztlich geht es hier aber auch darum, den Menschen in der Uniform zu schützen.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach
Leben & Lifestyle

DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach

30. September 2026

Eine wachsende Untergrund-Bewegung baut Open-Source-Fahrassistenzsysteme in normale Autos ein. Die Praxis wirft drängende Fragen zu Verkehrssicherheit, Haftung und der Zukunft autonomer Technologie auf.

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern
Leben & Lifestyle

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern

1. April 2026

Tischtennis gilt oft als Freizeitspiel, das in Kellern, Schulhöfen oder Parks stattfindet. Gleichzeitig zählt es zu den schnellsten Rückschlagsportarten überhaupt. Der Ball kann Geschwindigkeiten von über 100 km/h…

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?
Leben & Lifestyle

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?

31. März 2026

Der Hausbau in Deutschland wird seit einigen Jahren von zunehmend strengen energetischen Auflagen begleitet. Seit dem Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 1. November 2020 gelten für Neubauten einheitliche…

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen
Leben & Lifestyle

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen

25. März 2026

Laufen gehört zu den beliebtesten Ausdauersportarten, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken und den Kopf nach einem langen Arbeitstag freizubekommen. Doch bei jedem Schritt wirken Kräfte auf den Körper ein, die das…

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite