Firmenidentität und Teamgeist nach Feierabend – mit der richtigen Strategie
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Firmenidentität und Teamgeist nach Feierabend – mit der richtigen Strategie

Bild: Foto: Wilfredor, CC0, via Wikimedia Commons

Bevor wir zum Artikelkern vorstoßen, muss zunächst einmal das Recht bemüht werden. Denn Tatsache ist, es gibt keine Rechtsgrundlage, nach der ein Arbeitnehmer nach Feierabend Werbung betreiben müsste. Ferner kann er auch nicht gezwungen werden, nach der Arbeit Stücke in Corporate Identity zu tragen oder zu nutzen. Daraus ergeben sich mehrere Implikationen, die man unbedingt beachten sollte:

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1. Die Grundlagen

Bevor wir zum Artikelkern vorstoßen, muss zunächst einmal das Recht bemüht werden. Denn Tatsache ist, es gibt keine Rechtsgrundlage, nach der ein Arbeitnehmer nach Feierabend Werbung betreiben müsste. Ferner kann er auch nicht gezwungen werden, nach der Arbeit Stücke in Corporate Identity zu tragen oder zu nutzen. Daraus ergeben sich mehrere Implikationen, die man unbedingt beachten sollte:

Die beiden letztgenannten Punkte klingen dabei komplizierter, als sie es tatsächlich sind. Professionelle Textilveredelung, bei denen Textilien nach eigenen Wünschen bestickt oder bedruckt werden, ist heute enorm einfach geworden. Hier ragt das Unternehmen Magicdruck heraus, welches einen Komplettservice samt Konfigurator anbietet, sodass Firmeninhaber die Sache von zuhause aus in die Wege leiten können. Doch bleibt die Frage: Auf welche Stücke sollte man denn setzen?

2. Poloshirts

Es gibt schon einen gewichtigen Grund, warum es in der gesamten Republik nur extrem wenige Handwerks- und noch weniger Industriebetriebe gibt, die für die Arbeits-Oberbekleidung ihrer Mitarbeiter nicht auf das Polohemd setzen. Es ist, designtechnisch gesehen, die perfekte Melange aus T-Shirt und Hemd. Der Kragen mit der Knopfleiste lässt es seriös wirken, durch Stoff und Schnitt ist es jedoch ungleich bequemer zu tragen (und zu pflegen) als ein Hemd.

Schaut man sich zudem mal die Freizeitbekleidung erwachsener Deutscher an, fällt schnell auf, dass Polohemden bei beiden Geschlechtern (aus den gleichen Gründen) ähnlich beliebt sind. Ein sehr guter Ansatzpunkt. Allerdings muss hier die Werbung für die Freizeit enorm dezent gewählt werden. Ein kleines Logo auf Brusthöhe, wenig größer als das berühmte Lacoste-Krokodil. Falls es noch keines gibt, kann man das sogar mit PowerPoint selbst erstellen. Auf ganze Firmenschriftzüge indes sollte man verzichten – und auch auf Corporate-Identity-Farben, falls diese zu grell sind.

3. Badetücher

Wenn man seine Mitarbeiter dazu bringen will, dass sie etwas, das die Firma bewirbt, in ihrer Freizeit nutzen, dann muss es nicht nur gut aussehen, sondern nach Möglichkeit auch praktisch sein. Hier kommen Badetücher ins Spiel. Unzählige gehen gerne in der Freizeit in die Sauna, ins Schwimmbad, an den Baggersee und fliegen zum Badeurlaub an südliche Gestade.

Gleichsam ist das Badetuch nicht nur ein großer Werbeträger, sondern beinahe alles, was bei Polohemden nicht geht, ist hier sogar erwünscht. Corporate-Identity-Farbgebung, Logo, Firmenname. Das alles darf nicht nur aufs Badetuch, sondern auch in großen, gut sichtbaren Lettern. Dabei darf man sich auch überlegen, ob man nicht aktiv auf das Freizeit-Thema anspielt und es aufgreift. Etwa durch einen Schriftzug wie „Dieser Mitarbeiter genießt zwar gerade seine wohlverdiente Auszeit, ansonsten sind wir aber immer für Sie da – Metallbau Mustermann“. Vielleicht gibt es im Unternehmen ja auch einen besonders kreativen Kopf, der solche Texte entwerfen könnte?

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4. Bauchtaschen

Über viele Jahre war sie verschwunden, jetzt ist sie gerade der Mega-Trend für Männer und Frauen, die Bauchtasche. Kein Wunder, die aktuelle Hosenmode ist alles andere als geräumig, die Smartphones und Autoschlüssel werden auch nicht kleiner. Da binden sich viele eben lieber einen Hip Bag um, in dem sie alles verstauen können – zumal die Hüfte nur eine von mehreren „erlaubten“ Trageweisen ist.

Tatsächlich ist das ebenfalls eine sehr gute Werbemöglichkeit, denn hier steht die Praxistauglichkeit an vorderster Stelle, die Stücke sind relativ Alters-unabhängig tragbar und die Chancen stehen gut, dass sie für so manche Mitarbeiter zum Everyday Item werden, ein täglicher Begleiter.

Bei den Werbemaßnahmen sollte man es hier bei Logo (gerne etwas größer) und Schriftzug belassen.

5. Baseballmützen/Truckermützen

Caps dürften wohl zu den beliebtesten Werbeträgern überhaupt gehören, zumindest denen, welche auf die längste Geschichte zurückblicken dürfen. Abermals bietet sich hier eine gute Werbemöglichkeit – allerdings vor allem für die jüngeren Angestellten bis etwa 30. In dieser Generation sind Kappen nach wie vor sehr beliebt als Alltagskleidung. Allerdings muss von Firmenseite stark auf die richtige „Ansprechart“ geachtet werden: Das Logo darf großflächig auf die Front der Kappe gedruckt/gestickt werden. Name und weitere Schriftzüge sollte man indes unterlassen, weil sie zu sehr nach Werbung aussehen – und die tragen auch junge Menschen nicht gern auf der Stirn.

6. Tragetaschen

Immer öfter wird ein zukünftiges Plastiktütenverbot durch die Medienlandschaft getrieben. In den Geschäften kosten sie zudem jetzt schon teilweise ein kleines Vermögen. Doch einkaufen müssen eben alle Mitarbeiter eines Unternehmens irgendwann. Bei vielen werden dann schon vor dem Losfahren standardmäßig Stofftaschen und Co. eingesteckt. Nun stellt man sich die mit dem Firmenlogo, dem Schriftzug und vielleicht noch einem Spruch vor, der auf den dadurch praktizierten Umweltschutz abzielt und fertig ist eine tolle, praktische Werbemaßnahme für die Freizeit.

Tipp: Einfache Tragetaschen sind nur „Einstiegslevel“. Zumindest sollte man auf Stücke setzen, deren Griffe so lang sind, dass man sie auch über den Oberkörper hängen kann. Alternativ bieten sich auch gleich ganz einfache Stoff-Rucksäcke nach Art des Turnbeutels an.

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