Gefahr für Jogis Jungs
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Gefahr für Jogis Jungs

Bild: Foto: Markus Willimann, Public domain, via Wikimedia Commons

Brasilien ist das Land des Rgenwalds und der tropische Tiere. Zwar werden Spieler und Fans diesen bei der Fußball-Weltmeisterschaft wohl eher nicht im Stadion begegnen, in der Natur drumherum aber gibt es einige tierische Gegner, denen "Jogis Jungs" definitiv wohl nicht gewachsen wären. Denn würden sie ihnen vor den Stadien und um das Mannschaftshotel herum begegnen, könnte sie ihnen gefährlicher werden als Messi, Ronaldo und Neymar zusammen.

Brasilien ist das Land des Rgenwalds und der tropische Tiere. Zwar werden Spieler und Fans diesen bei der Fußball-Weltmeisterschaft wohl eher nicht im Stadion begegnen, in der Natur drumherum aber gibt es einige tierische Gegner, denen "Jogis Jungs" definitiv wohl nicht gewachsen wären. Denn würden sie ihnen vor den Stadien und um das Mannschaftshotel herum begegnen, könnte sie ihnen gefährlicher werden als Messi, Ronaldo und Neymar zusammen.

Gefährlicher Würger: die Anakonda

Das Joggen in Wassernähe kann in Brasilien unverhofft zum Ringkampf ausarten. Die Anakonda ist eine der größten Riesenschlangen der Welt und wartet bewegungslos bis Vibrationen ihren Gegner ankündigen. Sie beißt mit ihren rund 100 Zähnen zu, umschlingt ihr Opfer und drückt mit ihrem Kampfgewicht von bis zu 100kg die Luftzufuhr des Gegners ab. Diese Auseinandersetzung steigert zwar die Fitness, kann aber auch jeden noch so guten Fußballer schnell aus der Puste bringen. Da kann sich nicht mal mehr Mario Götze befreien, der sich sonst immer problemlos durch die Abwehrketten schlängelt.

Großes Maul und scharfe Zähne: der Mohrenkaiman

Auch aus einem erholsamen Spaziergang nach den Spielen kann schnell ein Kampf um Leben und Tod mit dem Mohrenkaiman werden. Das schwerste Raubtier des Kontinents tarnt sich nicht nur perfekt in Flüssen, sondern verlässt gerne sein Revier für Ufererkundungen. Das bis zu sechs Meter lange Reptil hat mit seinen über 70 nachwachsenden Zähnen eine größere Klappe als Thomas Müller. Bei der Jagd kann es einen muskulösen Fußballspieler schon mal mit einem Sumpfhirsch verwechseln - und dann muss ein Ersatzspieler auf's Feld.

Achtung Giftstachel: der Süßwasser-Stechrochen

Nicht einmal das seichte Ufer der Flüsse und Sümpfe Brasiliens kann zur Entspannung der abgespannten Fußballer-Füße dienen. Hier sind die Süßwasser-Stechrochen zu Hause, die im braunen oder trüben Wasser bis fast zur Unkenntlichkeit getarnt sind. Ein falscher Schritt und der Rochen schlägt im Bruchteil einer Sekunde mit seinem peitschenförmigen und mit einem Giftstachel ausgestatteten Schwanz zu. Das ist wie beim entscheidenden Tor in der 89. Minute: Niemand hat damit gerechnet, aber plötzlich trifft Toni Kroos und der Schock für den Gegner ist groß. Da ist unsere Elf mit der Fußmassage des Mannschaftsphysiotherapeuten sicherlich besser bedient!

Lauerjäger nach Sonnenuntergang: der Jaguar

Ein Wettrennen mit dem heimischen Jaguar ist sicher nicht die empfehlenswerteste Trainingseinheit. Robust, muskulös und agil - das sind eben nicht nur unsere Fußballer, sondern auch die drittgrößte Raubkatze der Welt. Der Jaguar kann Jogis Elf vor allem nach Sonnenuntergang auflauern und selbst einen Stürmer wie Miroslav Klose trotz seiner 55 bis 105 Kilo im lockeren Sprint einholen.

Gefahr im Schwarm: der Rote Piranha

Wenn ein Fußballer Opfer einer Blutgrätsche wurde und die Wunde noch offen ist, sollte er seine Beine nicht in den brasilianischen Flüssen abkühlen. Rote Piranhas können selbst wenige Milliliter Blut im Wasser riechen: Eine größere Gruppe der Fische nutzt den Überraschungsmoment und überwältigt durch geschicktes Taktieren ihren Gegner. Jedes Tier besitzt bis zu 30 messerscharfe Zähne, mit denen sie blitzschnell Fleischstücke aus dem Körper ihres Opfers reißen können. Kann der Angegriffene nicht mehr rechtzeitig fliehen, bleiben nach kurzer Zeit nur seine Knochen übrig. Dabei machen Rote Piranhas im Ernstfall auch nicht vor unseren Top-Spielern Halt!

Bunt und giftig: der Pfeilgiftfrosch

Mit offenen Kratzern und anderen kleinen Wunden sollte die deutsche Elf sich auch nicht auf Erkundungstour durch den brasilianischen Regenwald begeben, da dort Pfeilgiftfrösche das Sagen haben. Ihre auffällige Färbung soll schon signalisieren, dass die Begegnung mit ihnen kein Freundschaftsspiel wird. Wer es trotzdem nicht lassen kann, wird die größte Niederlage seines Lebens einstecken. Gelangen die Gifte, die einige dieser Frösche in ihrer Haut produzieren, in den Blutkreislauf, kann es für den Menschen tödlich enden ¬- und unsere Jungs schreiben auf ganz unerwartete Art und Weise Geschichte.

Schmerzhaft und aggressiv: die Riesenvogelspinne

Unsere Lieblingssportler sollten lieber darauf achten, dass sie auch genügend Proteine zu sich nehmen, damit es vielleicht dieses Mal endlich mit dem Titel klappt. Die brasilianischen Ureinwohner schwören auf den Verzehr der Riesenvogelspinne zur Protein-Versorgung. Die bis zu zwölf Zentimeter große Spinne gilt als größte Vogelspinne der Welt. Sie ist zwar für den Menschen nicht tödlich, hat aber ein sehr aggressives Naturell. Bei Gefahr verteidigt sie sich ebenso wirksam wie Mats Hummels das deutsche Tor. Ein Biss ihrer etwa 2cm langen Giftklauen kann eine tiefe Fleischwunde hinterlassen. Vielleicht solltet ihr dieser exotischen Delikatesse doch einen Eiweiß-Shake vorziehen!

Blut als Nahrung: der Gemeine Vampir

Die Ruhephase nach den Spielen ist entscheidend. Aber auch wenn es in Brasilien sehr heiß werden wird, liebe Elf, bleibt zum Schlafen bitte in euren Quartieren. Die Nachtruhe unter freiem Himmel kann schnell einen ungewollten Blutsauger anlocken: den Gemeinen Vampir. Er ist der Sami Khedira unter den Tieren, der sich relativ unbemerkt anschleicht und das nötige Durchhaltevermögen beweist, um im richtigen Moment zuzubeißen. Dabei ist er ein echter Teamplayer, der das erbeutete Blut mit seiner Gruppe teilt. Die Folgen eines Bisses können verheerend sein - der gemeine Vampir kann seine Opfer durch den Biss mit Tollwut infizieren. Da ist ein bisschen schwitzen im Quartier doch nichts dagegen!

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