Geschirrspülen von Hand ist wirtschaftlicher!
Leben & Lifestyle

Geschirrspülen von Hand ist wirtschaftlicher!

Bild: Foto: Christoph Rieder, CC0, via Wikimedia Commons

Denn neben dem praktischen Nutzen einer Geschirrspülmaschine hat diese sich in den vergangenen Jahren auch noch zu einem überraschend sparsamen Küchenhelfer entwickelt. Man staune: moderne, effiziente Geräte benötigen in ihren Energiesparprogrammen nur noch rund 1kWh Strom und 13 Liter Wasser pro Spülvorgang. Der Stromverbrauch hat sich seit den 70ger Jahren mehr als halbiert und es wird auch nur noch etwa ein Fünftel des Wassers verbraucht. Will man allerdings zwölf Maßgedecke, die eine durchschnittliche Spülmaschine füllen würden, mit der Hand reinigen, so fließen in der Regel 40 bis 60 Liter Wasser. Um diese Menge zu erwärmen, werden etwa 2kWh Energie benötigt.

Sparsame Küchenhelfer

Denn neben dem praktischen Nutzen einer Geschirrspülmaschine hat diese sich in den vergangenen Jahren auch noch zu einem überraschend sparsamen Küchenhelfer entwickelt. Man staune: moderne, effiziente Geräte benötigen in ihren Energiesparprogrammen nur noch rund 1kWh Strom und 13 Liter Wasser pro Spülvorgang. Der Stromverbrauch hat sich seit den 70ger Jahren mehr als halbiert und es wird auch nur noch etwa ein Fünftel des Wassers verbraucht. Will man allerdings zwölf Maßgedecke, die eine durchschnittliche Spülmaschine füllen würden, mit der Hand reinigen, so fließen in der Regel 40 bis 60 Liter Wasser. Um diese Menge zu erwärmen, werden etwa 2kWh Energie benötigt.

Bei angenommenen Preisen für Strom von 17 Cent je kWh, für Gas/Öl 5 Cent je kWh und für Wasser 4,50 Euro pro 1000 Liter kann man folgende Rechnung für die Haushaltskasse aufmachen: Wird das Wasser mit Strom erhitzt, liegen die Strom- und Wasserkosten für einen Handabwasch bei 55 Cent. Die gleiche Reinigung mit einer stromeffizient arbeitenden Maschine kostet 24 Cent. Bei viermaligem Abwasch in der Woche würde das 65 Euro im Jahr sparen. Bei der Erhitzung des Wassers für den Handabwasch mit Gas oder Öl ist der Unterschied nicht ganz so hoch, man kann durch die Maschine aber immer noch rund 15 Euro im Jahr sparen.

Um tatsächlich energie- und wassersparend mit der Maschine umzugehen, sind einige Dinge zu beachten. Zunächst sollte man bei der Neuanschaffung des Gerätes darauf achten, dass es mit einem EU-Energielabel versehen ist. Die Kennzeichnung Effizienzklasse „A“ signalisiert den niedrigsten Verbrauch. Zudem sollte man auf das Vorspülen des Geschirrs verzichten, da dabei unnötig Wasser und Energie verbraucht werden. Die Spülmaschine schafft das auch alleine. Man sollte auch immer nur mit einer vollen Maschine spülen und bei normal verschmutztem Geschirr das Sparprogramm wählen.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite