Grundregeln für gute Kommunikation
Die Kunst des Sprechens
Die Kunst des Zuhörens
Aktiv werden
Die Kunst des Fragens
Körpersprache: Reden ohne Worte
Allerdings können Sie eine positive Körpersprache nicht einstudieren, sie läuft weitgehend unbewusst ab und spiegelt Ihre Empfindungen wider. Deshalb können Sie auch nur schwer eine Rolle spielen. Meist entlarven Sie sich dabei durch eine Diskrepanz zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation. Was vom Gegenüber sehr wohl wahrgenommen wird. Wenn Sie merken, wie Sie in einem Gespräch abweisend oder genervt reagieren, sollten Sie versuchen, eine positive Einstellung zu bekommen.
Diese Fehler dürfen nicht sein
Niemand hört Ihnen zu, Ihre Gesprächspartner unterbrechen Sie ständig, in großen Runden werden Sie ignoriert. Da läuft etwas schief mit Ihrer Kommunikationsfähigkeit. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die einen guten von einem schlechten Sprecher unterscheiden. Prüfen Sie kritisch, ob Sie die folgenden Fehler auch manchmal machen:
Gesprächskiller vermeiden
Kommunikationsfallen lauern überall. Die folgende Liste zeigt, wie Sie selbst mit scheinbar harmlosen Aussagen ein Gespräch in die Sackgasse führen. Nicht immer lässt sich das verhindern. Aber wenn Ihnen bewusst ist, wie Sie bestimmte Reaktionen auslösen, werden Sie Ihre Worte künftig sorgfältiger wählen.
Gekonnt kontern
Emotionale und unsachliche Vorwürfe machen wütend und mundtot. Sie sollten ihrem Frust in solchen Fällen nicht freien Lauf lassen. Versuchen Sie, sachlich und richtig zu reagieren, damit das Gespräch nicht in eine Sackgasse steuert oder sich gar zu einem Streit hochschaukelt.
Zahlen Sie es dem Angreifer nicht mit gleicher Münze heim. Versuchen Sie, das Gespräch wieder in konstruktive Bahnen zu lenken. Gerade bei persönlichen Angriffen oder abschätzigen Bemerkungen dürfen Sie nicht in die Emotionsfalle tappen. Nehmen Sie das Gesagte nicht persönlich und bewahren Sie sachliche Distanz.
Finden Sie heraus, warum Ihr Gegenüber so reagiert: Vielleicht will er durch einen Angriff seinen eigenen Frust, Probleme oder Überforderung mitteilen. Zum Beispiel, wenn er alle Vorschläge gleich als schlecht oder nicht durchführbar abbügelt.
Das können Sie erreichen mit:
Statt zu widersprechen, entschärfen Sie elegant den Konfrontationskurs:
Wenn gar nichts mehr hilft: Seien Sie schlagfertig
Nicht immer hilft elegante Diplomatie. Manchmal müssen Sie einfach wirkungsvoll Kontern. Nur allzu oft fällt einem das richtige Kontra erst viel zu spät ein. Schnell und schlagfertig zu reagieren, können Sie üben.
Schlagfertigkeit ist eine Verteidigungsstrategie gegen verbale Angriffe. Das bedeutet nicht, dass Sie gleich zum Gegenangriff ausholen müssen. Manchmal ist es schon wirksam, dem Gegenüber mit einer witzigen Bemerkung die Grenzen zu zeigen. Damit verschaffen Sie sich unter Umständen mehr Respekt als mit einem gezielten verbalen Gegenschlag.
Mit Argumenten überzeugen
Wenn Sie Ihr Gegenüber in Verhandlungen, Mitarbeitergesprächen oder Präsentationen von Ihrem Standpunkt überzeugen wollen, müssen Sie richtig argumentieren.
Voraussetzung hierfür ist eine gute Vorbereitung. Definieren Sie das Thema des Gesprächs, überlegen Sie sich vorher schon Argumente und analysieren Sie auch die Gegenpositionen.
Bauen Sie anschließend eine Dramaturgie und Gliederung Ihrer Argumentation auf:
Reagieren Sie flexibel auf die Argumentation der anderen.
Sie können auch mal bluffen, um mehr zu erreichen oder Ihren Gesprächspartner aus der Reserve zu locken. Rechnen Sie aber damit, dass Sie im Notfall Ihre Behauptung begründen oder eine Ankündigung wahr machen müssen. Wenn Sie Ihren Bluff sehr sicher und selbstbewusst vorbringen, lassen sich sogar gewiefte Verhandlungsexperten täuschen.
Konflikte lösen
Im Geschäftsleben geht es nicht ohne Konflikte - mit Partnern, Mitarbeitern und Kunden. Oft beginnen sie ganz harmlos und eskalieren in einem Dauerstreit. Soweit dürfen Sie es auf keine Fall kommen lassen. Statt erste Signale eines Konfliktes zu ignorieren, sollten Sie sofort reagieren und die Unstimmigkeiten aus dem Weg räumen. Streiten Sie konstruktiv, anstatt wütend zu explodieren. Denn je emotionsgeladener die Diskussion ist, desto schwieriger ist es, sachlich eine Lösung zu erreichen.




