Going out in London
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Going out in London

Bild: Foto: Aciarium, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Dass in dieser schmalen Gasse eines der hippesten Restaurants Londons liegt, wird der Gast kaum vermuten. Und beim Hinuntersteigen der Schieferstufen beschleicht einen das Gefühl, ob das nicht vielmehr der Weg in die Unterwelt ist. Doch haben sich die Augen erst einmal an das angenehm dämmrige Licht gewöhnt, sitzt man schon in einem Atem beraubenden, großen Raum mit vielleicht etwas zu lauter Chill-out-Music. Vom Londoner Freund erfährt man noch vor der Vorspeise, dass Madonna letzte Woche hier gespeist hat und sogar zufrieden gewesen sein soll. Na, wenn das keine Empfehlung ist? Und auch eine Szene in „About a Boy“ mit Hugh Grant ist hier gedreht worden. Tatsächlich ist die chinesische Küche des Hakkassan von außergewöhnlicher Qualität. Der geröstete Silberkabeljau mit Champagner und chinesischem Honig ist jeden Cent Wert. Und wer glaubt, Ente sei ein typisches, langweiliges chinesisches Gericht, wird hier eines Besseren belehrt. Kein Wunder, dass das Hakkasan das bisher einzige chinesische Restaurant in England ist, das jemals einen Michelin-Stern erhalten hat. Ein Erlebnis ist hier selbst der Besuch des architektonisch bemerkenswerten „Restrooms“. Und die Cocktailkarte ist so berühmt wie überwältigend. Reservierung wird dringend empfohlen!

Hakkasan

Dass in dieser schmalen Gasse eines der hippesten Restaurants Londons liegt, wird der Gast kaum vermuten. Und beim Hinuntersteigen der Schieferstufen beschleicht einen das Gefühl, ob das nicht vielmehr der Weg in die Unterwelt ist. Doch haben sich die Augen erst einmal an das angenehm dämmrige Licht gewöhnt, sitzt man schon in einem Atem beraubenden, großen Raum mit vielleicht etwas zu lauter Chill-out-Music. Vom Londoner Freund erfährt man noch vor der Vorspeise, dass Madonna letzte Woche hier gespeist hat und sogar zufrieden gewesen sein soll. Na, wenn das keine Empfehlung ist? Und auch eine Szene in „About a Boy“ mit Hugh Grant ist hier gedreht worden. Tatsächlich ist die chinesische Küche des Hakkassan von außergewöhnlicher Qualität. Der geröstete Silberkabeljau mit Champagner und chinesischem Honig ist jeden Cent Wert. Und wer glaubt, Ente sei ein typisches, langweiliges chinesisches Gericht, wird hier eines Besseren belehrt. Kein Wunder, dass das Hakkasan das bisher einzige chinesische Restaurant in England ist, das jemals einen Michelin-Stern erhalten hat. Ein Erlebnis ist hier selbst der Besuch des architektonisch bemerkenswerten „Restrooms“. Und die Cocktailkarte ist so berühmt wie überwältigend. Reservierung wird dringend empfohlen!

Hakkasan

8 Hanway Place, London W1

Tel.: (020) 79 27 70 00

U-Bahn: Tottenham Court Road

Ubon

Manchmal ist das Glück ein Abendessen mit Ausblick auf die Themse. Wer es genießen will, braucht lediglich dreierlei: etwas Geduld, eine Kreditkarte und einen feinen Gaumen. Denn erstens sollte ein Tisch im Ubon mehrere Wochen vorher reserviert werden, zweitens haben die Speisen dort ihren Preis und drittens sind die asiatisch-südamerikanischen Kompositionen von so außergewöhnlicher Qualität, dass ihnen eine Beschreibung kaum gerecht werden kann. Sicher, gebackene Shrimps gibt es an vielen Orten der Welt. Doch wo sind sie so leicht und kross, wo ist die dazugehörige Sauce so scharf und so subtil zugleich, dass sich der Gast nach einiger Zeit bemüht, die Shrimps möglichst elegant in den kleinen roten Teich einzutauchen? Liegt es an der klaren, strengen Präsentation in den wunderbaren eckigen Boxen? Vielleicht. Ist es der zurückhaltende und doch so aufmerksame Service, der einem jeden Wunsch von den Augen abzulösen scheint? Womöglich. Doch spätestens bei dem schwarzen, in Miso marinierten Kabeljau schließt man die Augen und geht in die Knie vor so viel geschmacklicher Subtilität und Einzigartigkeit. Am Ende ist man so zufrieden, dass man beinahe den letzten Höhepunkt verpasst: die Schokoladentorte mit Teebaumeis. Ohne Zweifel gehört das Ubon – und das Nobu im Metropolitan Hotel – seit Jahren zu den angesagtesten Restaurants Londons. Wer einmal dort gewesen ist, der weiß warum. Und wird sich immer wünschen, noch einmal zurückzukehren.

Ubon

43 Westferry Circus, London E14 8RR,

Telephone: 020 7719 7800

U-Bahn: West Ferry oder Canary Wharf

Zaika

Indische Restaurants haben in London eine lange Tradition. Das hat natürlich mit der East India Company zu tun, die exotische Gewürze wie Koriander, Kardamon und Ingwer bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts an die Themse brachten. Das erste indische Restaurant, das „Hindostance Coffee Houzse“ wurde 1809 eröffnet. 1911 folgte das „Salut e Hind“. Das „Zaika“ in der Nähe des Hyde Parks gibt es zwar erst seit einigen Jahren, doch immerhin ist es das erste indische Restaurant mit einem Michelin-Stern. Und vermutlich eines der wenigen, in dem Räucherstäbchen einen wohltuenden Duft verbreiten. Das Zaika ist ein Ort zum Wohlfühlen – und für Entdeckungen. Zum Beispiel, dass ein Curry ein ungemein feines Gericht sein kann, Tomatenreis ein Erlebnis und Jakobsmuscheln ein Gedicht. Empfehlenswert sind die Menüs. Einziger Nachteil: Sie enden viel zu früh.

Zaika

1 Kensington High Street, London W8 5SF

Tel. 020 7795 6533

U-Bahn: High Street Kensington

Sandersons

Das „Sandersons“ ist ein Hotel mit Lifestyle in einer Seitenstraße der Oxford Street. Doch von außen ist es zunächst ein großer Kasten aus den sechziger Jahren. Innen dagegen steckt es voller Überraschungen. Dank Philippe Starck, der hier in den neunziger Jahren seine Liebe zum Detail hat ausleben können. Bestes Beispiel: Die Videoinstallation an der Rezeption. Doch das herrlichste am Sandersons ist eigentlich die weiße Long Bar im Erdgeschoss. Sie ist immer gut besucht. Und dass, obwohl die Preise für Cocktails nie unter 10 Pfund liegen. Doch wer hier einmal einen der legendären Martinis gekostet hat, kommt immer wieder. Denn ob mit Melone oder Zitrone, Orange oder Pfirsich: Diese Martinis sind einfach spektakulär. Und spätestens nach dem dritten fällt sämtlicher Shopping-Stress von einem ab. Wunderbar!

Long Bar im Sandersons

50 Berners Street, London W1P 3AD

Tel : 020/88.19.71.70

U-Bahn: Oxford Circus

Kemia Bar

Arabische Bars und Cafés finden sich in London mittlerweile in jedem Stadtviertel. Eine der schönsten und trendigsten ist die „Kemia Bar“ von „Momo’s Resto“. Hier trifft man Menschen aller Nationalitäten. Das maurisches Interieur erinnert an die Basare und Teestuben Nordafrikas. Die Kemia Bar von Mourad „Momo“ Mazouz ist ein idealer Ort zum Relaxen auf die orientalische Art: Man sitzt auf weichen Kissen, hört coole arabisierende Chil-out-Musik, zieht an der Wasserpfeife, trinkt einen der berühmten Haus-Cocktails und genießt herrliche Kemias (arabische Tapas) oder Lamm in verschiedensten Varianten. Am Abend legen DJs auf. Musik hat in der Kemia Bar ohnehin einen besonderen Stellenwert. Momo hat sogar einen eigenes Schallplatten-Label: Most Records.

Kemia Bar in Momo’s Resto

25 Heddon Street, London W1B 4BH

Tel. 020/7434-4040

U-Bahn: Green Park

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