Harrison Ford
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Harrison Ford

Bild: Foto: Theodor Paul, Public domain, via Wikimedia Commons

Vom Zimmermann zum Weltstar, so könnte der Titel von Harrison Fords (* 13.07.1942 in Chicago, Illinois, USA) Biografie lauten. Ehemals unbeachteter Kleindarsteller und Handwerker, ist er mittlerweile einer der beliebtesten und erfolgreichsten Filmstars aller Zeiten.

Vom Zimmermann zum Weltstar ...

... so könnte der Titel von Harrison Fords (* 13.07.1942 in Chicago, Illinois, USA) Biografie lauten. Ehemals unbeachteter Kleindarsteller und Handwerker, ist er mittlerweile einer der beliebtesten und erfolgreichsten Filmstars aller Zeiten. Aufgewachsen in Chicago studiert Ford zunächst Anglistik und Philosophie, bevor er am Ripon College in Wisconsin einen Schauspielkurs belegt. Nach kleinen Theaterrollen am College versucht er sich zunächst erfolglos am New Yorker Broadway und wird kurze Zeit später Vertragsschauspieler bei Columbia Pictures in Los Angeles. Sein Leinwanddebüt hat er 1966 als Hotelpage in "Immer wenn er Dollars roch". Nach weiteren relativ erfolglosen Auftritten als Kleinstdarsteller beschließt Ford frustriert, die Schauspielkarriere auf Eis zu legen und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Zimmermann in einer Schreinerei. Durch diesen soliden Job kann er es sich immerhin leisten, auf interessante Rollenangebote zu warten. Und das zahlt sich aus, als 1973 Regisseur George Lucas beschließt, ihn für den Film "American Graffiti" zu besetzen. Der Film wird in den USA ein Riesenerfolg und bedeutet sowohl für Ford als auch für Hauptdarsteller Richard Dreyfuss und Regisseur Lucas den Durchbruch.

Erfolgreicher Griff nach den Sternen

Vier Jahre dauert es, bis Harrison Ford wieder mit George Lucas arbeitet: Als draufgängerischer Held Han Solo im Welterfolg "Krieg der Sterne" macht er sich einen Namen in Hollywood und legt damit den Grundstein für zukünftige Rollen. In den folgenden Jahren sieht man ihn immer wieder als strahlenden Helden, so etwa in Steven Spielbergs Indiana-Jones-Abenteuern und in den zwei weiteren Star-Wars-Filmen. Ford zieht es nach eigenen Worten vor, positive Charaktere zu spielen: "Es gibt genügend Schauspieler, denen die Rolle des Bösewichts auf den Leib geschrieben ist". Dennoch beweist er immer wieder, dass er auch differenziertere Persönlichkeiten überzeugend verkörpern kann. So erhält er 1985 für seine Rolle in Peter Weirs Mormonendrama "Der einzige Zeuge" sowohl eine Oscar- als auch eine Golden-Globe- Nominierung. Weitere Golden-Globe-Nominierungen folgen 1993 für "Auf der Flucht" und 1995 für "Sabrina".

Actionheld im Rentenalter

Nach einer für ihn eher untypischen Darstellung an der Seite von Michelle Pfeiffer im Psychothriller "Schatten der Wahrheit" können Actionfans sich auf das nächste Steven Spielberg-Projekt mit ihm freuen: Auf den vierten Indiana-Jones-Film, der 2005 in die Kinos kommen soll - dann ist Ford bereits 65 Jahre alt ... Ford hat sich 2001 von seiner langjährigen Frau, der Drehbuchautorin Melissa Mathison, getrennt. Er hält sein Privatleben meist geheim und dreht mittlerweile höchstens noch einen Film pro Jahr.

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