Haus verkaufen: Mit diesen vier Kniffen klappt es garantiert
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Haus verkaufen: Mit diesen vier Kniffen klappt es garantiert

Bild: Foto: unbekannt, Public domain, via Wikimedia Commons

Ein Haus selbst stellt natürlich einen beträchtlichen Wert dar. Aber das Gebäude und sein Grundstück sind nur der „Kern“ der Preisgestaltung. Der „Mantel“ ist eigentlich noch wichtiger, die Lage. Sie teilt sich auf in:

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1. Die Lage kennen und anerkennen

Ein Haus selbst stellt natürlich einen beträchtlichen Wert dar. Aber das Gebäude und sein Grundstück sind nur der „Kern“ der Preisgestaltung. Der „Mantel“ ist eigentlich noch wichtiger, die Lage. Sie teilt sich auf in:

Das Problem an der Sache: Als Laie hat man kaum eine Chance, diese zentralen Faktoren selbstständig richtig zu bewerten und in die Preisfindung einfließen zu lassen. Deshalb sollte es hier obligatorisch sein, einen Makler als Mindestmaß mit dieser Bewertung zu beauftragen – das Unternehmen CITY Immobilienmakler bietet einen solchen Service an. Allein oder nur mit der Hilfe von Internetportalen sollte man die Preisgestaltung nicht angehen. Das Risiko bei dieser Vorgehensweise ist schlicht zu groß, mit zu viel Eigeninitiative erhebliche Fehler bei der Preisgestaltung zu begehen, ihn entweder viel zu hoch oder übertrieben niedrig anzusetzen.

2. Aufräumen für Fotos

Stellen Sie sich einmal kurz vor, sie wollten einen Gebrauchtwagen erwerben und finden auch ein attraktives Vehikel mit passenden technischen Daten. In den Fotos des Inserats sieht man aber einen überquellenden Aschenbecher, Kindersitz auf der Rückbank, eine randvolle Mittelkonsole, einen mit allerlei Anhängseln dekorierten Rückspiegel. Kein sonderlich ansprechendes Bild, oder?

Leider jedoch verfahren viele Haus-Verkaufswillige nach einem ähnlichen Schema – eigentlich auch noch zweifach falsch:

Beides sind einfach lösbare Probleme. Für ersteres muss man nur eine Handvoll simpler Foto-Regeln beachten. Tatsächlich kann man die Fotos anderweitig auch mit einem (guten) Smartphone schießen – wobei natürlich mit der Kameraqualität auch die Bildqualität steigt.

Der zweite Punkt muss darüber verbessert werden, dass man das Haus konsequent aufräumt. Das bedeutet nicht leerräumen, das würde auch unattraktiv wirken. Vielmehr sollten alle allzu detaillierten Spuren der Bewohner entfernt werden. Dazu kann man sich an dem orientieren, was man in Musterhäusern oder auch Einrichtungsgeschäften zu sehen bekommt: Belebte Räume, ohne aber dass sie zu persönlich wirken.

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3. Gartenarbeit

Ein Haus zu verkaufen kann eine sehr schnelle Angelegenheit sein, die netto nur wenige Wochen dauert. Ebenso kann es jedoch einige (wenige) Monate dauern, einen Käufer zu finden – abermals spielt hier die Lage eine große Rolle.

Verständlich ist es, dass man als verkaufswilliger Besitzer, je länger sich der Verkauf hinzieht, keine große Lust verspürt, viel Arbeit in den (optischen) Erhalt des Gebäudes zu stecken. Meist ist es der (Vor-)Garten, der als erstes dieser Passivität zum Opfer fällt.

Je nach Jahreszeit bedeutet das natürlich ein recht zeitiges „Verkrauten“ der Grünzone. Und so verständlich es ist, nicht mehr viel Schweiß zu investieren, so kontraproduktiv ist diese Vorgehensweise auch. Denn insbesondere der Vorgarten ist nicht weniger als die Visitenkarte eines Hauses. Es ist das, was jeder Besucher, der das Haus auch nur von der Straße aus sieht, als allererstes wahrnimmt.

Steht hier das Gras bereits kniehoch, wachsen Büsche ineinander, lassen Zierpflanzen traurig die Köpfe hängen, hinterlässt das gleich ein gewisses „Geschmäckle“, ganz gleich wie attraktiv der Rest der Immobilie auch sein mag.

Dagegen kann man nur eines tun: solange die Besichtigungsphase noch andauert, konsequent weiterhin Gartenpflege betreiben. Einfacher machen kann man es sich auch dadurch, dass man, schon wenn der Verkaufsgedanke heranreift, besonders arbeitsintensive Gewächse entfernt oder stark zurückschneidet (Achtung, dabei bitte die Schutzzeiten für Gewächse beachten). Bei Blumen und Co. kann es auch helfen, diese gegen weniger arbeitsintensive Exemplare auszutauschen, wenn die Jahreszeit es gestattet.

Alternativ: Statt andauernd mit der Harke unkrautfrei zu haltender Beete wirkt auch eine simple Bedeckung mit Rindenmulch hervorragend.

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4. Fassadenanstrich

Nicht nur der Vorgarten spielt eine wichtige Rolle in Sachen Außenwirkung der Immobilie. Beinahe noch wichtiger ist der Look des Hauses selbst. Und da sollte man eines bedenken, auch in verkehrsruhiger Lage ist der Fassadenanstrich ständigen Belastungen ausgesetzt:

Das alles sorgt weitgehend unbemerkt dafür, dass der Farbton der Fassade leidet. Prominent hervor sticht hierbei die UV-Strahlung: Sie bleicht die Farbe aus. Je kräftiger der Farbton, umso stärker ist dieser Faktor.

Das Problem daran: Das Haus bleicht unterschiedlich aus. Am stärksten an der Südfassade, schwächer nach Ost und West und vielleicht sogar kaum im Norden. Kommen noch Abschattungen hinzu, etwa durch benachbarte Häuser, hohe Bäume usw., kann ein einstmals einheitlicher Farbton nach gewisser Zeit einen regelrecht „geflickten“ Eindruck erwecken – äußerst unschön. Folgenderweise sollte man deshalb vorgehen:

Letzteres wirkt natürlich auf viele Verkaufswillige irrational. Warum mehrere tausend Euro, die ein Fassaden-Vollanstrich ja nun kostet, in ein Haus investieren, das man vielleicht nur noch wenige Monate bewohnen wird? Ganz einfach: In aller Regel zahlt sich diese Investition um ein Vielfaches aus; zieht also einen erhöhten Kaufpreis nach sich, der nicht nur den Anstrichkosten gleichkommt, sondern meist ein Mehrfaches beträgt.

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