Hilfe im Alter – 4 Wege für maximale Selbstständigkeit
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Hilfe im Alter – 4 Wege für maximale Selbstständigkeit

Bild: Foto: Nedih Limani, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Diesen Wunsch erfüllen diverse private Dienstleister, die beispielsweise versierte Pflegekräfte aus Polen für die 24h Pflege vermitteln. Dadurch, dass diese Pflegekräfte in aller Regel im Haushalt der zu betreuenden Senioren leben, ist eine 24 Stunden

Häusliche Pflege in gewohnter Umgebung: für ein selbstständiges Leben

Zahlreiche Senioren wünschen sich, dass sie zu Hause gepflegt werden, weil ihnen die vertraute Umgebung Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Diesen Wunsch erfüllen diverse private Dienstleister, die beispielsweise versierte Pflegekräfte aus Polen für die 24h Pflege vermitteln. Dadurch, dass diese Pflegekräfte in aller Regel im Haushalt der zu betreuenden Senioren leben, ist eine 24 Stunden Betreuung gewährleistet. Um in den Genuss dieses Services zu kommen, müssen Senioren oder ihre Angehörigen lediglich ein Online-Formular ausfüllen, erhalten dann ein Angebot und können eine Pflegekraft auswählen.

Die Kosten für die 24 Stunden Pflege hängen dabei von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehört beispielsweise die Frage, wie gut es um die Deutschkenntnisse der Pflegekraft bestellt sein soll. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Höhe der Kosten ist natürlich auch der Grad der Pflegebedürftigkeit.

Es gibt jedoch sehr wohl auch einige Möglichkeiten, wie sich Senioren trotz körperlicher Gebrechen ein wenig Selbstständigkeit bewahren können und so nicht völlig abhängig von einer anderen Person sind.

Welche Vorteile bietet eine professionelle Pflegekraft?

Der große Vorteil einer professionellen Pflegekraft besteht nicht nur darin, dass sie mit den Pflegebedürftigen richtig umgehen kann, sondern auch darin, dass sie über medizinische Grundkenntnisse verfügt. Sie kennt sich also beispielsweise auch mit eventuellen Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Medikamenten aus, womit pflegende Angehörige hingegen oftmals überfragt sind. So ist es etwa eine denkbar schlechte Idee, Tabletten mit dem morgendlichen Kaffee einzunehmen, weil diese möglicherweise die Wirkung des Koffeins verstärken können.

Mehr Sicherheit und Freiheit durch Technik und richtiges Wohnen

Die meisten Menschen wollen bis ins hohe Alter unabhängig und mobil bleiben, damit sie ihr Leben so leben können, wie sie wollen. Allerdings sollten Sie dabei die Sicherheit nicht ganz außer Acht lassen. Schließlich sollten Senioren immer in der Lage sein, im Notfall möglichst schnell Hilfe herbeizurufen, wenn sie denn welche benötigen. Damit die Sicherheit auch im hohen Alter nicht zu kurz kommt, gibt es inzwischen verschiedene Sicherheitskonzepte, die natürlich Vor- aber auch ihre spezifischen Nachteile haben. Folgende 4 Maßnahmen unterstützen Senioren darin, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können:

  1. Hausnotruf: Die Senioren tragen einen Hausnotrufsender am Körper. Dieser ist mit einer Basisstation verbunden, welche an das Telefon angeschlossen ist. Die Hausnotrufzentrale wird per Knopfdruck informiert, sodass eine direkte Verbindung mit der Notrufzentrale hergestellt wird.
  1. Mobiltelefon: Mittlerweile besitzen auch viele Senioren ein Mobiltelefon. Jedoch ist es nicht gewährleistet, dass sie dies im Notfall auch benutzen können, etwa weil es sich in einer Tasche befindet. Die bessere Alternative stellt ein Handy dar, das über eine Notruffunktion und im günstigsten Fall auch über GPS-Ortung verfügt. Die Besitzer müssen lediglich vorab die Reihenfolge bestimmter Kontakte eingeben, die alarmiert werden, wenn der Besitzer des Handys den Notrufknopf betätigt. Anschließend wählt das Telefon die eingegebenen Kontakte automatisch an, sobald abgehoben wird, wird außerdem die Freisprecheinrichtung aktiviert. Kann der Besitzer nicht mehr antworten, wird dessen aktuelle Position automatisch via GPS ermittelt.
  1. Notfallarmband: Viele solcher Mobiltelefone besitzen neben einer Notruffunktion und einer integrierten GPS-Ortung auch ein Notfallarmband. Dieses Armband trägt der Besitzer rund um die Uhr. Er kann Hilfe alarmieren, indem er auf das Armband drückt. Automatisch aktiviert wird dieser Notruf, wenn der Besitzer stürzt. Dieses Sicherheitskonzept funktioniert also im Grunde nach dem Vorbild eines Hausnotruf-Systems, nur eben auch unterwegs.
  1. Senioren-WG: Damit Senioren möglichst lange – gegebenenfalls in Kombination mit der Pflege durch eine Pflegekraft oder einen Pflegedienst – in den eigenen vier Wänden wohnen, ist es natürlich auch notwendig, die Wohnung altersgerecht umzubauen. Beispielsweise, indem unnötige Stolperfallen an Türschwellen entfernt und im Badezimmer Haltegriffe an den Wänden befestigt werden, die das Aufstehen von der Toilette oder den Ein- und Ausstieg in die Dusche erleichtern. Kommt der Betreffende aber trotzdem nicht mehr alleine zurecht, gibt es mittlerweile mehr Alternativen als Betreutes Wohnen oder das Pflegeheim. Dazu gehören unter anderem Senioren-WGs sowie Mehrgenerationenhäuser. Wohnformen wie diese erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Der Grund: Viele Senioren haben Angst davor, in einem Heim auch noch den letzten Rest ihrer Selbstständigkeit zu verlieren.

Alternative Wohnformen für mehr Selbstständigkeit im Trend

Den Trend alternativer Wohnungsformen für Pflegebedürftige haben mittlerweile auch zahlreiche Kommunen erkannt, die in neuen Baugebieten das sogenannte Quartierskonzept verwirklichen. Hier sind auf einem überschaubaren Raum nicht nur Räumlichkeiten für Senioren, sondern auch Pflegedienste und sonstige wichtige Dienstleistungen vereint. Weil es auch Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und ähnliches gibt, genießen Sie also die Vorteile des städtischen Lebens auf kleinem Raum.

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