Meir und die Arbeit

Was fasziniert Sie an Haaren?
Obwohl es sich bei Haaren im biologischen Sinn um eine tote Masse handelt, vermittelt es eine wunderschöne Lebendigkeit.
Hatten Sie schon immer den Wunsch, Coiffeur zu werden?
Was war das aufregendste Erlebnis in Ihrer Karriere?
Mein erster Auftritt im Fernsehen mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
Und Ihr skurrilster Haarschnitt?
Ein Irokesen-Punk-Schnitt. (Wollte ein Freund von mir unbedingt haben.)
Was macht für Sie einen guten Friseur aus?
Der Kundin nicht eine Frisur verpassen, sondern spüren wer sie ist und auf ihre Wünsche gezielt eingehen.
Warum ist der Friseur/Coiffeur oft zugleich Psychologe für den Kunden?
Ich fühle mich weniger als Psychologe, sondern eher als ein guter Zuhörer.
Sie arbeiten ja "nebenbei" als Schriftsteller und Kolumnist. Wie schaffen Sie es, all Ihre Tätigkeiten unter einen Hut zu bringen?
Mit viel Disziplin und Lebensfreude.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit am besten?
Den Umgang mit Menschen verschiedenster "Couleur".




