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Immobilien im Ausland haben für viele Menschen ihren Reiz. Mal werden sie als Ferienimmobilie genutzt und vermietet, mal dienen sie als zweiter Wohnsitz im trüben Winter, mal auch als künftiger fester Wohnsitz, denn die Auswanderung ist geplant. Aber was ist bei einem Immobilienkauf im Ausland zu beachten?
Die rechtliche Seite
Diesbezüglich muss sich jeder Interessierte unbedingt gut und fachkundig informieren. Sinnvoll ist, in Deutschland die Vorarbeit zu leisten und mit einem erfahrenen Fachmann vor Ort die nächsten Schritte zu besprechen. Wie stark sich das Immobilienrecht in anderen Ländern unterscheidet, hängt natürlich immer vom jeweiligen Land ab. Doch selbst auf Mallorca kann es mitunter deutliche Missverständliche bezüglich rechtlicher Gegebenheiten geben:
Je nach Land sind die Vorschriften völlig anders und teilweise ist es auch nicht so einfach, als Deutscher eine Immobilie zu erwerben. Gerade außerhalb der EU sind die Regelungen oft sehr unterschiedlich. Daher: Ein Immobilienkauf im Ausland sollte und darf niemals ohne einen Fachmann vor Ort erfolgen, der dem Rechtswesen angehört. Der Makler selbst mag sehr informiert sein, doch über rechtliche Belange, die mehr als der Nennung eines Fakts dienen, darf er keine Auskunft erteilen oder gar beraten.

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Auf seriöse Anbieter setzen
Ein seriöser Anbieter ist beim Immobilienkauf immer wichtig. Niemand möchte in Deutschland an einen Verkäufer geraten, der hinterlistig bekannte Mängel überstrichen hat, die dem Käufer viel Arbeit, Geld und Ärger bereiten. Doch beim Immobilienkauf im Ausland ist die Anbieterwahl weitaus entscheidender:
Grundsätzlich ist es also wichtig, auf die Seriosität eines Anbieters zu schauen. Online lassen sich die ersten Schritte gut unternehmen, zumal natürlich auch Bewertungen einsehbar sind. Und dann?
Natürlich muss ein Anbieter stets eine ladungsfähige Anschrift besitzen und bei den entsprechenden Stellen vor Ort gemeldet sein. Mit ein wenig Glück lassen sich sogar ID-Angaben nachprüfen. Je nach Land gibt es übrigens auch Vereine oder Gesellschaften für Makler, auf deren Seiten die Korrektheit der Angaben geprüft werden kann.
Preisniveau checken
Wer gut im Bilde ist, der weiß, wann eine Immobilie überteuert oder weit unter ihrem angeblichen Wert verkauft wird. Wieder hilft das Internet weiter, denn es bietet Einblick in die gängigen Immobilienangebote vor Ort.
Finanzierungen können Schwierigkeiten machen
Wer die notwendigen finanziellen Mittel nicht bereits hat, der wird eine Immobilie im Ausland finanzieren. Dies ist jedoch mitunter schwierig, da deutsche Banken solche Objekte oft nur ungern finanzieren, Banken vor Ort hingegen Ausländern ungern große Summen zur Verfügung stellen. Unmöglich ist es dennoch nicht:
Ebenfalls erleichtert ein sehr hohes Einkommen die Finanzierungsfrage. Wird das Haus als Ferienimmobilie genutzt, werden die wenigsten Banken jedoch eventuelle Vermietungen bei der Finanzierung berücksichtigen. Spätestens seit Corona gelten vermietbare Ferienhäuser nicht mehr als Sicherheit.
Fazit – den Immobilienkauf sehr gut vorbereiten
Natürlich sollte keine Immobilie unvorbereitet erworben werden. Bei Immobilien im Ausland ist Achtsamkeit jedoch umso wichtiger, da der Käufer es bei Rechtsstreitigkeiten immer schwerer haben wird. Ein seriöser und vor Ort erfahrener Anbieter ist unerlässlich, doch ist es notwendig, sich auch selbst mit den rechtlichen Gepflogenheiten und ortsüblichen Vorgehensweisen auseinanderzusetzen. Schon die Kenntnis der Preise kann über Lug und Trug entscheiden, denn wird eine Immobilie sehr günstig angepriesen, so mag sie mit Tücken oder der baldigen fünfspurigen Autobahn hinter dem Garten auf den Käufer übergehen.




