Klassiker der Eisenbahn als Briefmarke
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Klassiker der Eisenbahn als Briefmarke

Bild: Foto: © Geolina, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Motiv der Marke im Wert von 45 + 20 Cent. Der von der Reichsbahn entwickelte, zweiteilige Dieseltriebwagen war zu seinem Start im Jahr 1933 eine technische Revolution. Auf der 287 Kilometer langen Strecke von Berlin nach Hamburg erreichte er eine für damalige Zeiten sensationelle Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 125 Stundenkilometern. Kommerziell erfolgreich avancierte er zum Prototypen einer ganzen Flotte von zwei- und dreiteiligen Schnelltriebwagen, die einen unkomplizierten Verkehr zwischen Berlin und anderen Ballungszentren der Weimarer Republik gewährleistete. Ein Teilstück des Fliegenden Hamburgers ist heute im DB Museum in Nürnberg zu bewundern.

Der Fliegende Hamburger (VT 877)

Motiv der Marke im Wert von 45 + 20 Cent. Der von der Reichsbahn entwickelte, zweiteilige Dieseltriebwagen war zu seinem Start im Jahr 1933 eine technische Revolution. Auf der 287 Kilometer langen Strecke von Berlin nach Hamburg erreichte er eine für damalige Zeiten sensationelle Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 125 Stundenkilometern. Kommerziell erfolgreich avancierte er zum Prototypen einer ganzen Flotte von zwei- und dreiteiligen Schnelltriebwagen, die einen unkomplizierten Verkehr zwischen Berlin und anderen Ballungszentren der Weimarer Republik gewährleistete. Ein Teilstück des Fliegenden Hamburgers ist heute im DB Museum in Nürnberg zu bewundern.

Der Trans Europ Express (VT 11.5)

Motiv der Marke im Wert von 55 + 25 Cent. Bei der Wiederherstellung der Infrastruktur nach dem Krieg setzte man in beiden Teilen Deutschlands vorwiegend auf Dieseltechnologie. Der elegante Triebzug VT 11.5 mit der charakteristischen Frontpartie galt als Prunkstück des ehrgeizigen Neubauprogramms im Fahrzeugpark der Deutschen Bundesbahn. Zwar überschritt auch dieser 1957 in Dienst gestellte Zug die 200-Stundenkilometer-Marke nicht, dennoch wurde er zum innovativen Bestandteil des erfolgreichen Programms der Trans-Europ-Expresszüge (TEE).

Der InterCityExpress (ET 403)

Motiv der Marke im Wert von 55 + 25 Cent. In den 80er Jahren wurde mit dem InterCityExpress (ICE) ein revolutionäres Fahrzeugkonzept entwickelt, das 1991 mit Freigabe der Strecke Würzburg-Hannover das Zeitalter des Hochgeschwindigkeitsverkehrs einleitete. Der elektrische Triebzug mit zwei Triebköpfen, die mit neuartigen A-synchron-Drehstrommotoren ausgerüstet waren, erreichte bei Versuchsfahrten eine Geschwindigkeit von über 400 Stundenkilometern. Star der ICE-Flotte ist der seit 2000 eingesetzte ICE3, der zum Beispiel auf der Strecke Köln-Frankfurt Spitzengeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern erreicht.

Der Henschel-Wegmann-Zug (61 001)

Motiv der Marke im Wert von 145 + 55 Cent. Als Alternative zur Konkurrenz, den schnellen Dieseltriebwagen, entwickelte die Dampflokindustrie moderne Hochleistungslokomotiven. Der Henschel-Wegmann-Zug – eine stromlinienförmig verkleidete Schnellfahr-Tenderlokomotive der Baureihe 61 – startete seinen fahrplanmäßigen Einsatz im Sommer 1936 und erreichte mit seinen vier windschnittigen Schnellzugwagen immerhin 185 Stundenkilometer. Für die 176 Kilometer lange Strecke zwischen Dresden und Berlin brauchte der Zug knapp 100 Minuten. Er gehörte damit zu einem der modernsten und leistungsfähigsten Fahrzeuge der Reichsbahn.

http://www.wohlfahrtsmarken.de
http://ww.dbmuseum.de/

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