Kleines Weihnachts-A bis Z
Leben & Lifestyle

Kleines Weihnachts-A bis Z

Bild: Foto: Enno Lenze from Berlin, Germany, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

AdventAlle Jahre sollten wir nicht im Weihnachtsstress versinken, sondern die vier Adventwochen als Vorbereitungszeit nutzen. Dafür steht auch der Adventskranz, der ursprünglich 24 Kerzen hatte, je eine für jeden Dezembertag bis Heiligabend, und somit unserem heutigen Adventskalender ähnelte.

Advent
Alle Jahre sollten wir nicht im Weihnachtsstress versinken, sondern die vier Adventwochen als Vorbereitungszeit nutzen. Dafür steht auch der Adventskranz, der ursprünglich 24 Kerzen hatte, je eine für jeden Dezembertag bis Heiligabend, und somit unserem heutigen Adventskalender ähnelte.

Bescherung
Die Kinder können es kaum erwarten... In den meisten christlichen Ländern ist es Brauch, die Geschenke am Heiligabend zu überreichen. In den USA und England öffnen die Kinder ihre Geschenke erst in den Morgenstunden des ersten Weihnachtstages, also am 25. Dezember.

Christkind
Natürlich gibt es das Christkind! Woher käme denn sonst die Freude am Schenken? Das Christkind ist heute, wie der Weihnachtsmann, eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens.

Düfte
Überall duftet es himmlisch nach Plätzchen, Tannenzweigen, Glühwein oder Bratäpfeln.

Engel
Mit Flügeln oder auf zwei Beinen - Engel haben Hochsaison.Und warum? Weil Engel eine zentrale Rolle in der Bibel spielen. Häufig verkünden sie Gottes Willen und sind Mittler zwischen Gott und den Menschen. Auch in der Weihnachtsgeschichte kommt ihnen eine zentrale Bedeutung zu.

Festtagsschmaus
Unsere Vorfahren mussten sich das große Schmausen noch verdienen. Vor Weihnachten war strenges Fasten angesagt, denn urspünglich unterteilte das Kirchenjahr die Weihnachtszeit in eine vorweihnachtliche Buß- und Fastenzeit (Adventszeit) und die weihnachtliche Freudenzeit.

Geschenke
Mit ihnen verbindet man die Geheimnistuerei der Vorweihnachtszeit - die Zeit der verschlossenen Türen, der heimlichen Besorgungen und der gespannten Erwartung. In der Weihnachtsgeschichte bringen die Weisen dem neu geborenen Jesus Gold, Weihrauch und Myrrhe (Matthäus 2,11). Sie symbolisieren nach alter christlicher Auslegung seine Eigenschaft als Messias: Gold zeichnet ihn als König aus, Weihrauch für den zukünftigen Hohepriester Israels und Myrrhe, eine Heilpflanze, als Geschenk für den von Gott gesandten Heiler ("Heiland").

Heiligabend
Endlich geschafft, alle Vorbereitungen erledigt, Päckchen gepackt. Genießen Sie den Weihnachtsfrieden! Der Heilige Abend ist schließlich der Vorabend des Weihnachtsfestes.

Ideen
Zum Weihnachtsfest dürfen Sie Ihren Bastel- und Deko-Fantasien mal freien Lauf lassen. Gemeinsam macht's besonders viel Spaß.
Und spitzen Sie die Ohren, wenn Ihre Liebsten von Ihren Wünschen erzählen. Aufmerksame Zuhörer haben die besseren Ideen.

Von J bis Q

Jesus
Die Geburt von Jesus Christus feiern Christen in aller Welt mit dem Weihnachtsfest. Der tatsächliche Geburtstermin ist in den Evangelien nicht erwähnt, so dass die Festlegung auf den 25. Dezember durch theologische Interpretation zustande kam. Nach dem neuen Testament ist der Messias von Gott zur Erlösung aller Menschen gesandt.

Kerzen
Die Kerze ist ein Symbol für Jesus - das "Licht der Welt". Die Kerzen der Weihnachtsbräuche erzeugen also nicht nur eine angenehme, feierliche Atmosphäre, sondern haben auch einen religiösen Hintergrund. Aber Vorsicht - Brandgefahr! Kerzen auf eine feuerfeste Unterlage stellen und nie unbeaufsichtigt lassen.

Lebkuchen
Egal in welcher Form - Lebkuchen sind ein typisches Weihnachtsgebäck. Bereits im 13. Jahrhundert in Ulm gebacken, waren sie bald auch in Nürnberg, Augsburg, Köln und Basel wohlbekannt. Ursprünglich wurde der Lebkuchen im belgischen Dinant erfunden und dann von den Aachenern übernommen und zu Aachener Printen abgewandelt.

Misteln
Schon bei den Kelten und deren Druiden galt die Schmarotzerpflanze als heiliges Glücks- und Friedenssymbol. Aus dieser Zeit stammt auch der Glaube, dass sich Feinde versöhnen, wenn sie sich unter einem Mistelzweig begegnen. Später kam der Brauch hinzu, dass ein Mädchen, das unter einer Mistel steht, geküsst werden darf. Das Küssen unter dem Mistelzweig gehört vor allem in den USA zu den klassischen Weihnachtsbräuchen.

Nikolaus
In vielen Ländern bringt er die Gaben. Rund um die Welt hat er viele Namen wie Santa Claus, Pére Noel, Väterchen Frost, Sinterklaas oder Joulupukki.

Ochs und Esel
Sie sind zentrale Figuren vieler Krippendarstellungen, obwohl sie in der Weihnachtserzählung nicht vorkommen. Als Stalltiere verweisen sie auf die Geburt im Stall und symbolhaft auf das Leben Jesu in Demut und Aufopferung. Auch gibt das Alte Testament einen theologisch bedeutsamen Hinweis auf die beiden Stalltiere: “Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe des Herrn” (Jesaja 1,3).

Plätzchen
Am besten schmecken sie heimlich genascht vor den Festtagen...und das vermutlich schon im Mittelalter. Denn in den Klöstern dieser Zeit liegt der Ursprung des heutigen Weihnachtsgebäcks.

Quempas
Das Quempassingen ist ein alter weihnachtlicher Wechselgesang. Der Name kommt von „Quem pastores laudavere“ („Den die Hirten lobten“).

Von R bis Z

Rosen
Die Christrose, die eigentlich keine Rose ist, sondern ein Hahnenfußgewächs, blüht inmitten von Schnee und Eis. Im Haus entfalten die zarten weiß-rosa Blüten einen wundervollen Duft. Wegen ihrer Blüte zum Christfest gilt sie im Volksglauben als heilig.

Stollen
Christstollen gibt es schon seit dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich sollte der weiß überzuckerte Fladen das in Windeln gewickelte Jesuskind darstellen.

Tannenbaum
Schnuppern Sie mal! Der würzige Nadelduft hält den Kopf klar und die Atemwege frei. Festlich geschmückt, wird er zur Weihnachtszeit in Kirchen und Wohnungen aufgestellt. Dieser Brauch verbreitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus in die ganze Welt.

Urbi et Orbi
"Der Stadt (Rom) und der Welt" - der berühmte Segen des Papstes, den er in besonders feierlicher Form nicht nur zu Ostern, sondern auch zu Weihnachten spricht.

Vom Himmel hoch, ...
"da komm ich her.Ich bring’ euch gute neue Mär, ..." Der große Kirchenreformator Martin Luther hat dieses Weihnachtslied 1535 getextet und wenig später die Melodie dazu komponiert.

Wünsche
Wir wünschen uns, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

X-mas
Das ist im englischen Sprachraum die Abkürzung für "Christmas". Schon seit frühchristlicher Zeit ist der griechische Buchstabe "chi" (X) die Abkürzung für das Wort "Christos" - "der Gesalbte".

Y
Weil das Wort "Sohn Gottes" im griechischen mit dem Buchstaben "Y" beginnt, wird er häufig als "Weihnachtsbuchstabe" bezeichnet.

Zimt
Die Weihnachtszeit ohne Zimtsterne ist kaum vorstellbar. Früher war das beliebte Glühwein- und Lebkuchengewürz eines der teuersten Gewürze überhaupt. Zimt wirkt wärmend und entspannend und ist somit das ideale Wintergewürz.

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite