Klingonisch für Einsteiger

Im Auftrag der Filmfirma Paramount sollte Mark Okrand den klingonischen Kriegern der Science Fiction-Serie “Star Trek” nur einige deftige Wörter in den Mund legen. Doch dem Linguisten gefiel das frei erfundene Kauderwelsch derart, dass er kurzerhand eine ganze Sprache schuf. 1984 erschien die erste Auflage der extraterrestrischen Sprachfibel der Klingonen in den USA. Unter dem Titel “Klingonisch für Fortgeschrittene” folgte wenig später der Aufbauwortschatz für Profis.
Seit Erfindung der klingonischen Sprache dürfen Lieutenant Worf und seine Artgenossen Gemeinheiten austauschen, denen selbst Spitzohr Spock nicht folgen kann: So meint ein Klingone mit “qaStaHvIS wa' ram loS SaD Hugh SIjlaH qetbogh loD”, dass “Viertausend Kehlen in einer Nacht von einem rennenden Mann durchschnitten werden mögen”. “bortaS bIr jablu'DI' reH QaQqu' nay'” wiederum bedeutet nicht weniger grimmig: “Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.” Nettigkeiten sind bei den runzelstirnigen Sternenkriegern verpönt. Das äußerste an klingonischer Emotion wird demnach mit “jlwuQ” umschrieben: “Ich habe Kopfweh!”




