Kosmonauten bekommen weibliche Unterstützung
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Kosmonauten bekommen weibliche Unterstützung

Bild: Foto: © Geolina, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Wettkampf im Weltraum, den sich die USA und die Sowjetunion im Kalten Krieg lieferten, erinnerte das ein oder andere Mal an das Gebahren halbstarker Jungs. Wer ist am schnellsten? Wer kommt als erster ans Ziel? Wer kommt am weitesten? Als sich dann auf russischer Seite auch noch die erste Frau unter die Kosmonauten mischte, muss das für die Vereinigten Staaten von Amerika ein ziemlicher Schlag unter die Gürtellinie gewesen sein. Walentina Wladimirowna Tereschkowa verstärkte vom 16. bis 19. Juni 1963 das russische Kosmonauten-Team im Raumschiff "Wostok VI" und umkreiste knapp 50 Mal die Erde.

Der Wettkampf im Weltraum, den sich die USA und die Sowjetunion im Kalten Krieg lieferten, erinnerte das ein oder andere Mal an das Gebahren halbstarker Jungs. Wer ist am schnellsten? Wer kommt als erster ans Ziel? Wer kommt am weitesten? Als sich dann auf russischer Seite auch noch die erste Frau unter die Kosmonauten mischte, muss das für die Vereinigten Staaten von Amerika ein ziemlicher Schlag unter die Gürtellinie gewesen sein. Walentina Wladimirowna Tereschkowa verstärkte vom 16. bis 19. Juni 1963 das russische Kosmonauten-Team im Raumschiff "Wostok VI" und umkreiste knapp 50 Mal die Erde.

Kosmonauten schlagen die USA gleich zwei Mal

Die 1937 in Maslennikowo bei Jaroslawl geborene Tereschkowa sollte 20 Jahre lang die einzige Frau sein, die in die Reihen der Kosmonauten aufgenommen wurde. Ihre Nachfolgerin, ebenfalls eine Russin, Swetlana Sawizkaja durfte im Jahr 1984 als erste Frau der Welt, einen Weltraumausstieg wagen und damit das Raumschiff verlassen.

Als Walentina Tereschkowa Mitte der 60er Jahre ins All geschossen wurde, nutzen die Russen die Anwesenheit eines weiblichen Kosmonauten an Bord des Raumschiffes, um Daten über die weiblichen Körperreaktionen auf einen Weltraumflug zu sammeln.

Wohlbehalten landete die Weltall-Abenteurerin nach drei Tagen wieder auf der Erde, in der Nähe von Nowosibirsk. Die Russen bereiteten ihr einen rauschenden Empfang: Mit Tereschkowa hatte man die USA nun zum zweiten Mal geschlagen, nachdem man mit Juri Gagarin 1961 den ersten Menschen überhaupt in den Weltraum geschickt hatte.

Walentina Tereschkowa, deren Rufname "Tschaika", also "Möwe", war, erhielt nach ihrem Ausflug ins Weltall den Titel "Fliegerkosmonaut der UdSSR". Lieber als diese Auszeichung wäre ihr aber sicher die Erlaubnis gewesen, die männlichen Kosmonauten ein weiteres Mal begleiten zu dürfen. Dieser Wunsch wurde ihr jedoch nicht gewährt.

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