Kostenplan für Neubauimmobilien
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Kostenplan für Neubauimmobilien

Bild: Foto: Gerd Eichmann, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

GrundstückskostenDer wichtigste Posten ist hier natürlich der Kaufpreis für das Grundstück. Je nach Lage, Größe und Beschaffenheit hat es seinen Preis. Doch es fallen viele zusätzliche Kosten an: 3,5 Prozent des Grundstückskaufpreises möchte das Finanzamt noch einmal als Grunderwerbssteuer sehen, die Notarkosten für die Kaufabwicklung betragen noch einmal etwa einen Prozent vom Kaufpreis. Vom alten auf den neuen Eigentümer muss das Grundbuch umgeschrieben werden und das kostet ebenfalls noch einmal etwa 0,5 Prozent des Kaufpreises als Gebühr. Hinzu kommen möglicherweise Maklerprovisionen, Erschließungskosten etwa für die Ver- und Entsorgung und Herrichtungskosten, etwa wenn Altlasten zunächst auf dem Grundstück beseitigt werden müssen.

Grundstückskosten

Der wichtigste Posten ist hier natürlich der Kaufpreis für das Grundstück. Je nach Lage, Größe und Beschaffenheit hat es seinen Preis. Doch es fallen viele zusätzliche Kosten an: 3,5 Prozent des Grundstückskaufpreises möchte das Finanzamt noch einmal als Grunderwerbssteuer sehen, die Notarkosten für die Kaufabwicklung betragen noch einmal etwa einen Prozent vom Kaufpreis. Vom alten auf den neuen Eigentümer muss das Grundbuch umgeschrieben werden und das kostet ebenfalls noch einmal etwa 0,5 Prozent des Kaufpreises als Gebühr. Hinzu kommen möglicherweise Maklerprovisionen, Erschließungskosten etwa für die Ver- und Entsorgung und Herrichtungskosten, etwa wenn Altlasten zunächst auf dem Grundstück beseitigt werden müssen.

Gebäudekosten

Auf das Grundstück gehört nun das eigene Haus. Je nach Ausführung kann es ganz unterschiedlich viel kosten. Dazu kommen dann normalerweise noch einmal Kosten für die Außenanlagen, Gebühren für die Baugenehmigung und Honorare für Architekten und Ingenieure.

Finanzierungskosten

Nicht unerheblich zu Buche schlagen auch die Finanzierungskosten. Darunter ist nun nicht der Immobilienkredit zu verstehen. Es sind vielmehr die Notar- und Grundbuchgebühren für die Bestellung der Grundschuld. Diese betragen etwa 0,5 Prozent der Darlehenssumme. Darüber hinaus fallen eventuelle Bereitstellungszinsen an und Kreditnebenkosten, wie etwa die Wertermittlung für Grundstück und Immobilie.

Umzugskosten

Wenn ein gesammelter Hausstand umzieht, dann ist das mit viel Aufwand verbunden. Die Kosten variieren hier je nach eigener Bequemlichkeit. Von der kostengünstigen „Eigenleistung“ mit dem eigenen Auto bis zur Komfort-Variante mit Einpacken, Aufbauen und Auspacken durch ein Speditionsunternehmen ist alles denkbar.

wissen.de-Tipp:

Welche Kosten auf den Bauwilligen zukommen, muss mit dem spitzen Bleistift nachgerechnet werden. Für Laien ist das ziemlich schwer. Deshalb ist es ratsam, einen unabhängigen Fachmann zu Rate zu ziehen. Dabei helfen die Architektenkammer oder der Verband Privater Bauherren. Diese Beratung kostet Geld, das ist aber angesichts der hohen Kosten gut investiert. Und: Insbesondere der Posten „Gebäudekosten“ hat es in sich. Wenn nun der Bauherr anstelle des billigen Metall-Wasserhahns doch lieber den berühmten „goldenen“ einbauen will - „man baut ja schließlich nur einmal, und da wollten wir dann doch lieber die hübschen Fliesen mit dem ägyptischen Muster fürs Bad“ - dann mag das in Anbetracht der Gesamtsumme wie ein Kleckerbetrag wirken. Aber Kleckerbeträge summieren sich bei solch einer Einstellung schnell zu hohen Summen, die schon manche Baufinanzierungen haben platzen lassen. Insgesamt ist es schwierig Kosten ins Blaue hinein einzuschätzen. Bauherren sollten deshalb Vorab-Recherche beim Baumarkt betreiben. Generell kann ein kalkulatorischer Notgroschen von 5.000 bis 10.000 Euro nicht schaden.

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