Kommen einem Vater Zweifel, kann er die Vaterschaft testen lassen. Aber nicht nur Väter geben eine Vaterschaftsanalyse in Auftrag, zu einem großen Teil wird Klarheit über die Vaterschaft auch von der Mutter gesucht. In ca. 80 % der untersuchten Fälle wird dann die Unsicherheit bestätigt – das Kind ist nicht das leibliche.
Rechtliche Voraussetzungen
Vaterschaftstests sind heute auch für Privatleute kostengünstig zu bekommen, es muss dazu nicht immer ein gerichtliches Verfahren angestrengt werden. Um eine Test in Auftrag zu geben, wird seit dem 1. Februar 2010, mit in Kraft treten des Gendiagnostikgesetzes, die Zustimmung aller beteiligten Personen benötigt. Ein heimlich durchgeführter Test, auch wenn ein ausländisches Labor damit beauftragt werden würde, ist illegal und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
Was passiert bei einem Vaterschaftstest?
Ein moderner Vaterschaftsnachweis wird heutzutage mit DNA durchgeführt, die aus einer Speichel- oder Blutprobe gewonnen werden kann. Ausgehend von dem Wissen, dass ein Kind immer die Hälfte seiner DNA von der Mutter und die andere Hälfte vom Vater bekommt, können bestimmte Regionen der DNA auf Gleichheiten untersucht werden. Üblich ist dabei der Test von 16 sogenannter DNA Marker. Rückschlüsse auf mögliche Krankheitsveranlagungen sind dabei nicht möglich. Mit diesem modernen Verfahren kann eine Vaterschaft mit einer Wahrscheinlichkeit von über 99,9% nachgewiesen werden. Kann die Mutter sich an dem Test beteiligen, erhöht sich dies in der Regel auf über 99,99999%.
Vaterschaftstest von Eurofins Medigenomix www.vaterschaftsanalyse.de



