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Die Partnersuche im Internet hat Hochkonjunktur: Kaum Bekannte aus dem Freundeskreis, kaum Kolleginnen aus der Firma, die es noch nicht probiert haben - das Blind Date aus dem WWW. Was einst als verschüchterte Alternative zur Kontaktanzeige von überarbeiteten Geeks und Nerds aus der Online-Branche begann, hat sich…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle

Die Partnersuche im Internet hat Hochkonjunktur: Kaum Bekannte aus dem Freundeskreis, kaum Kolleginnen aus der Firma, die es noch nicht probiert haben - das Blind Date aus dem WWW. Was einst als verschüchterte Alternative zur Kontaktanzeige von überarbeiteten Geeks und Nerds aus der Online-Branche begann, hat sich inzwischen längst zum gesellschaftlichen Phänomen entwickelt. Mit Recht: Schließlich bietet die Partnersuche im Netz der Netze die intelligentere Kontakt-Variante. Wo sonst haben Singles die Möglichkeit, vorab soviel über ihren potenziellen Partner zu erfahren, wie im Internet? wissen.de hat eine Bestandsaufnahme des Megatrends gemacht.

Artikelbild

Das Internet hat in diesen Tagen einen schweren Stand: Wütende Aktionäre, die die Bedeutung des Mediums überschätzt und durch Startup-Unternehmen viel Kapital verloren haben; genervte User, die noch immer über langsame Übertragungszeiten und mangelnden Datenschutz klagen; sowie Internet-Anbieter, die mit den Schwierigkeiten bei der Akzeptanz von bezahlten Inhalten hadern.

Keine Frage: Das Internet hat immer noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Doch die Entwicklung zum Mainstream-Medium ist nicht aufzuhalten: Inzwischen sind mehr als eine halbe Milliarde Menschen weltweit vernetzt, das WWW hat längst seinen avantgardistischen Charakter früherer Tage eingebüßt. Mit der Verbreitung des Mediums hat sich heimlich eine neue Killerapplikation etabliert, die sich - so effizient wie die MP3-Clients - der interaktiven Möglichkeiten des Mediums bedient. Es ist das Prinzip des unbegrenzten Datenaustauschs zwischen den Nutzern, das auch den boomenden Internet-Singlebörsen ihre Eigendynamik verleiht.

„Email für Dich“ macht Online-Dating gesellschaftsfähig

Online-Dating, dieses interaktive Kennenlernen über das WWW, ist inzwischen zum gesellschaftlichen Trend avanciert. Den Anfang machte die Online-Romanze Em@il für Dich, die ihren Titel der persönlichen Benachrichtung der virtuellen AOL-Postbotin verdankt: „You’ve got mail“. In der Hollywood-Verfilmung aus dem Jahre 1998 verliebt sich der knallharte Geschäftsführer einer Buchkette Joe Fox (gespielt von Oscar-Preisträger Tom Hanks), in Kathleen Kelly (Meg Ryan), eine idealistisch-antiquierte Buchhändlerin von nebenan.

Obwohl sie im realen Leben Konkurrenten sind, die keine Gelegenheit auslassen, sich mit Bosheiten zu bedenken, kommen sich Fox und Kelly im AOL-Chatroom näher. Das Happy-End beim tatsächlichen Date, der Auflösung ihrer doppelten Existenz, ist natürlich garantiert - Hollywood sei dank.

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