Matthias Habich
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Matthias Habich

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Auch wenn Matthias Habich vor allem durch seine Fernsehrollen einem breiten Publikum bekannt geworden ist, so hat er seine Karriere doch in erster Linie dem Theater zu verdanken. Habich gilt als einer der profiliertesten und angesehensten Bühnenschauspieler Europas, der an nahezu allen wichtigen Theatern mit großen Rollen zu sehen gewesen ist. Wer Habich bislang jedoch weder auf der Bühne noch im Film wahrgenommen hat, der hat sicherlich zumindest seine imposante Stimme schon gehört. Schließlich ist er auch als Sprecher für Hörspielproduktionen einer der begehrtesten Darsteller in Deutschland.

Der Begehrte

Auch wenn Matthias Habich vor allem durch seine Fernsehrollen einem breiten Publikum bekannt geworden ist, so hat er seine Karriere doch in erster Linie dem Theater zu verdanken. Habich gilt als einer der profiliertesten und angesehensten Bühnenschauspieler Europas, der an nahezu allen wichtigen Theatern mit großen Rollen zu sehen gewesen ist. Wer Habich bislang jedoch weder auf der Bühne noch im Film wahrgenommen hat, der hat sicherlich zumindest seine imposante Stimme schon gehört. Schließlich ist er auch als Sprecher für Hörspielproduktionen einer der begehrtesten Darsteller in Deutschland.

Ans Theater

Matthias Habich wird 1940 in Danzig geboren, das zu dieser Zeit zum “deutschen Korridor“ gehört, und wächst in Hamburg auf. Seine Schauspielausbildung erhält er an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg und am Pariser Conservatoire de l’art dramatique in Frankreich. Danach startet er eine beeindruckende Bühnenkarriere in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz. Zu Habichs wichtigsten Rollen zählen der Wilhelm Tell 1977 am Züricher Schauspielhaus, Hector in Shakespeares “Troilus und Cressida“ und der König Artus in Tankred Dorsts “Merlin“, ebenfalls in Zürich. Der begabte Mime steht auf den Bühnen der Münchner Kammerspiele, des Wiener Burgtheaters und arbeitet in Paris mit der Regielegende Peter Brook.

Vom Theater zum TV

1973 debütiert er auch als Filmschauspieler in der sechsteiligen TV-Abenteuer-Serie “Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck“ erfolgreich. Regissseur Fritz Umgelter lobt Habich schon damals als einen, der die Eigenschaften eines Theaterschauspielers in idealer Weise mit der Direktheit des Films verbinden kann. Diese Fähigkeit stellt er 1976 als preußischer Offizier in Volker Schlöndorffs “Fangschuss“ genauso eindrucksvoll unter Beweis wie später in TV-Produktionen, etwa in Martin Buchhorns Grass-Verfilmung “Die Rättin“ oder als Titelheld in Kai Wessels “Klemperer - Ein Leben in Deutschland“.

Der stille Kinostar

Für seine Glanzleistung in Oliver Hirschbiegels “Das Urteil“ erhält er den Adolf.-Grimme-Preis, für Margarethe von Trottas “Jahrestage“ den Deutschen Fernsehpreis als bester Darsteller. Bei “Nirgendwo in Afrika“ arbeitet Matthias Habich nach “Jenseits der Stille“ bereits zum zweiten Mal als Nebendarsteller für die Regisseurin Caroline Link. Der deutsche Schauspieler mit Wohnsitz in Paris ist übrigens auch immer wieder in französischen Produktionen zu sehen. Auf ihn haben sich schon renommierte Regisseure wie Henri Verneuil, Edouard Molinaro oder Jean-Jacques Annaud verlassen.

Filmographie(Auswahl)

Nirgendwo in Afrika (2001)
Boran (2001)
Duell - Enemy At The Gates (2001)
Jahrestage (TV, 2000)
Klemperer - Ein Leben in Deutschland (TV, 1999)
Picknick im Schnee (TV, 1998)
Zucker für die Bestie (TV, 1998)
Das Urteil (TV, 1997)
Die Rättin (TV, 1997)
Im Namen der Unschuld (TV, 1997)
Davids Rache (TV, 1997)
Jenseits der Stille (1996)
Tatort - Der kalte Tod (TV, 1996)
Deutschlandlied (TV, 1996)
Das 10. Jahr (1995)
Maisie (1995)
Lauras Entscheidung (TV, 1994)
A Corps Perdu (1988)
Der Passagier - Welcome To Germany (1988)
Pink Palace Paradise Beach (1987)
Die Glorreichen (1983)
Taugenichts (1978)
Fangschuss (1976)
Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck (1973)

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