Mode: Das muss sie im Schrank haben
Leben & Lifestyle

Mode: Das muss sie im Schrank haben

Bild: Foto: Christoph Rieder, CC0, via Wikimedia Commons

Die Systematik eines weiblichen Kleiderschranks scheint sich auf den ersten Blick jeder Logik zu entziehen - dabei beginnt sie mit ein paar grundlegenden Stücken. Ein- oder zweireihiger Blazer, feminin tailliert oder mit geradem Schnitt. Er passt zu allen Anlässen und lässt sich in den Farben Dunkelblau oder Schwarz gut kombinieren. Mit einem Rock getragen, wird er zum Kostüm, mit einer Hose kombiniert zum Anzug. Selbst mit Jeans macht das Allround-Talent eine gute Figur, in einer solchen Verbindung wirkt er nicht mehr schick, sondern sportlich. Unter den Blazer passt einfach alles: Hemdbluse, T-Shirt oder Rolli.

Systematik ohne Logik?

Die Systematik eines weiblichen Kleiderschranks scheint sich auf den ersten Blick jeder Logik zu entziehen - dabei beginnt sie mit ein paar grundlegenden Stücken. Ein- oder zweireihiger Blazer, feminin tailliert oder mit geradem Schnitt. Er passt zu allen Anlässen und lässt sich in den Farben Dunkelblau oder Schwarz gut kombinieren. Mit einem Rock getragen, wird er zum Kostüm, mit einer Hose kombiniert zum Anzug. Selbst mit Jeans macht das Allround-Talent eine gute Figur, in einer solchen Verbindung wirkt er nicht mehr schick, sondern sportlich. Unter den Blazer passt einfach alles: Hemdbluse, T-Shirt oder Rolli.

Eine kragenlose Jacke, die entweder bis zur Taille oder zur Hüfte reicht, eignet sich ebenfalls bestens zum Kombinieren mit Pullovern, Jeans, Bundhosen und Röcken. Dabei darf es auch eine kontrastreiche Farbe wie beispielsweise Rot sein. Auch ein Trenchcoat bietet eine gute Alternative für so manchen Mode-Mix.

Abgestimmte Materialien und Farben

Eine schmale, dunkle Hose wirkt gut zu T-Shirts oder Blusen und gehört ebenso wie ein schmaler Rock zur Basisgarderobe. Beide sollten in Material und Farbe auf die Blazerjacke abgestimmt sein. Der klassische Rock ist wadenlang, die Hose sollte auf dem Schuh leicht aufsitzen - Drei viertel- oder Siebenachtellänge sind Varianten, die den klassische Hosenschnitt höchstens ergänzen. Auch eine Bundfaltenhose ist ein Muss, denn mit dem Blazer verwandeln sich die beiden Einzelteile in eine schicke Kombination für viele Gelegenheiten.

Eine Auswahl an T-Shirts, Blusen, Tops gehört ebenso in die Sammlung wie ein kleines, aber feines Repertoire an Pullovern, Rollis - und als Ergänzung ein sportlicher Pullunder und eine Strickjacke. Neben dem klassischen, schmalen Rock - mit Stretchanteil oder seitlichen Schlitzen, damit Frau besser laufen kann - wird der Kleiderschrank je nach Gusto aufgefüllt mit Wollröcken oder Minis.

Glitter und herbe Erotik

Und dann gibt es noch die Abendgarderobe, die zwar selten benutzt wird, aber dennoch unverzichtbar ist. Allerdings hat die rauschende Robe ausgedient, Abendmode zeigt sich schlicht. Schwarz ist und bleibt der Renner, alternativ wirkt auch pures Rot. Statt auf Glitter setzen Designer heute eher auf klare Schnitte und edle Stoffe. Ein echter All-Time-Favourite: Das kleine Schwarze. Kaum ein Kleidungsstück hat so viele Trends und Moderrichtungen überdauert. Der Erfolg des Dauerbrenners liegt in seiner Kombination aus Strenge, vornehmer Zurückhaltung und sinnlicher Eleganz. Auch ein Hosenanzug kann im Kleiderschrank Einzug halten: Marlene Dietrich hat ihn einst provokant getragen und damit ein Zeichen weiblicher Unabhängigkeit gesetzt. Die "Marlene-Hosen" sind auch heute noch in den Kollektionen der Haute-Couture-Designers vertreten - und faszinieren die Männerwelt durch ihre herbe Erotik.

Im Freizeitbereich liegen die Dinge anders. Noch nie war Mode so unkompliziert: Kombi-Fashion zum Wohlfühlen lautet hier die Devise. Luftige Shirts, bunte Kleider und Röcke, Tops, Strickjacken, Schlaghosen, Hüfthosen inklusive. Lockere, fließende Stoffe und bunte Farben verbreiten Sommerlaune. Ein Evergreen ist und bleibt die Jeanshose - heutzutage aktueller denn je. Beim Biken, Joggen oder Skaten muss es sportlich-leger sein. Funktionalität und Freizeitkomfort ist hierbei besonders wichtig: Keine überflüssigen Nähte, Stoffe aus feuchtigkeitstransportierenden Materialien und atmungsaktive Kleidung sind die optimalen Outdoor-Begleiter.

Nicht immer jedem Trend folgen

Damit der Kleiderschrank aber künftig nicht überquillt, sollten einige Regeln befolgt werden. Vor dem Kleiderkauf lohnt sich eine Art Einkaufsliste, auf der alle im Sortiment noch fehlenden Stücke aufgelistet werden. Aufwendige Einzelteile, die sich schlecht kombinieren lassen, lohnen sich nur in den seltensten Fällen. Auch muss Frau den Kleiderschrank nicht immer nach dem aktuellen Modestil ausrichten. Denn nichts ist so kurzlebig wie Fashion-Trends. Hier reichen wenige kombinierbare Teile, die nach der Saison auch wieder mutig ausgemistet werden müssen, damit der Schrank nicht aus allen Nähten platzt.

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite