"Nationalheiligtum" Panda
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"Nationalheiligtum" Panda

Bild: Foto: Theodor Paul, Public domain, via Wikimedia Commons

In Sichuan ist der Riesenpanda zuhause. Der berühmteste nichtmenschliche Bewohner des Landes hat leider ein Problem. Er leidet an libidinöser Unlust, was für das Zeugen von Nachkommen naturgemäß nicht hilfreich ist. Daher ist seine Zukunft hochgradig gefährdet. Gut 1000 der drollig aussehenden, aber durchaus gefährlichen schwarz-weißen Bären leben noch in freier Wildbahn in streng gehüteten Reservaten. Darüber hinaus trifft man in den Schutzgebieten Sichuans auf "Kleine Pandas" (eine rötliche Unterart) und auf Nebelparder, die zur Leopardenfamilie gehören.

In Sichuan ist der Riesenpanda zuhause. Der berühmteste nichtmenschliche Bewohner des Landes hat leider ein Problem. Er leidet an libidinöser Unlust, was für das Zeugen von Nachkommen naturgemäß nicht hilfreich ist. Daher ist seine Zukunft hochgradig gefährdet. Gut 1000 der drollig aussehenden, aber durchaus gefährlichen schwarz-weißen Bären leben noch in freier Wildbahn in streng gehüteten Reservaten. Darüber hinaus trifft man in den Schutzgebieten Sichuans auf "Kleine Pandas" (eine rötliche Unterart) und auf Nebelparder, die zur Leopardenfamilie gehören.

Die Fauna: Nutztiere und bedrohte Arten

In China wurden über 6000 Wirbeltierarten gezählt, obwohl der Druck auf die natürlichen Lebensräume durch die hohe Bevölkerungszahl stark ist. Der Industrialisierung des Landes ist offenbar der Baiji, der chinesische Delfin des Chang Jiang, zum Opfer gefallen. Inzwischen für ausgestorben erklärt, ist angeblich 2007 wieder ein Exemplar gesichtet worden. Hochgradig gefährdet sind auch der Südchinesische Tiger, von dem nur noch rund 30 Tiere in freier Wildbahn leben, der Tschiru, eine tibetische Antilopenart mit unglücklicherweise sehr wärmender Wolle und Hörnern, denen in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM ) große Heilkraft zugeschrieben werden, der Elefant, von dem es nur noch in Yunnan ein paar Exemplare gibt, die Goldstumpfnase, eine Affenart, die ebenfalls das Pech hat, in der chinesischen Medizin populär zu sein und dazu auch noch niedlich aussieht, weshalb sie weltweit zu den Zoolieblingen gehört, und der Schneeleopard, der vorwiegend in Tibet lebt und wegen seines schönen Fells und seiner Knochen (wieder für medizinische Zwecke) verfolgt wird. Und natürlich steht auch der berühmte Sibirische Tiger auf der Liste der bedrohten Arten, die größte Raubkatze der Welt, die im äußersten Nordosten Chinas anzutreffen, das heißt, eher nicht mehr anzutreffen ist. Zu seinem Unglück werden für sein Fell und seine Knochen enorme Preise gezahlt. Darüber hinaus gibt es in China Tierarten, die nicht akut gefährdet, beziehungsweise sogar als Nutztiere verbreitet sind. Dazu gehören im Norden der Zobel (der zwar auch ein begehrtes Fell hat, aber inzwischen auf Farmen gezüchtet wird, so dass sich die Jagd kaum lohnt), Bären, Rentiere und Elche, in den Wüsten Trampeltiere (zweihöckerige Kamele) und Antilopen, im Hochland die Yaks, im Süden Wasserbüffel sowie diverse Affenarten, Papageien, Ohrfasane, Rotkammkraniche, Schopfibisse und Nashornvögel.
Besonders Yunnan, die tropischste Provinz im Südwesten an der Grenze zu Myanmar, Laos und Vietnam gelegen, ist sehr fruchtbar und tierreich. Manche nennen Yunnan die schönste Provinz Chinas. Besonders sehenswert ist der
Steinwald bei Kunming mit seinen vertikalen Kreidefelsen, die eine viertel Milliarde Jahre alt sein sollen. Yunnan ist aber auch das Land der Reisterrassen, das Land des berühmtesten Tees, das Land des Mekong und des Jinsha Jiang, des Oberlaufs des Chang Jiang.

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