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Weniger Stress und nette Kollegen: wichtige Motivatoren
Stress, Kollegen und Motivation hängen zusammen. Jeder kann dies für sich selbst erkennen, beispielsweise, wenn in das Team im heimischen Sportverein, dem eine Person bereits seit Jahren angehört, plötzlich unpassende Leute kommen. Das muss keine Gruppenauffassung sein, es kann auch sein, dass sich jemand allein in Gegenwart dieser Personen unwohl fühlt.
Und schon geschieht es: Was jahrelang mühelos abgerufen wurde, ist urplötzlich eine markante Leistung. Nichts fällt mehr leicht, immer wird sich selbst hinterfragt, das einst mal unterhaltsame Training wird anstrengend, wenig erholsam und, ja, stressig. Es genügt ein einzelner, stichelnder oder mobbender Teamkollege und schon wird aus Spaß Qual und die Motivation schwindet. Das lässt sich wunderbar auf die Arbeitswelt übertragen und viele Angestellte sagen auch aus, dass ein gutes Miteinander letztendlich mehr Wert ist, als ein höheres Gehalt. Die Manpowergroup untersuchte das Thema:

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Auch wurde in der Studie klar, dass sich die Mitarbeiter wertgeschätzt und gut aufgehoben fühlen müssen, um wirkliche Motivation an den Tag zu legen. Fühlen sich Mitarbeiter rundum wohl, können sich sogar 64 Prozent der Befragten auf weniger Gehalt einlassen. Die Arbeit muss sich lohnend anfühlen, die Kollegen nett sein - schon fühlt sich ein Mitarbeiter auch mit Gehaltseinbußen nicht allzu unwohl. Die Umfrage gab jedoch auch Tabus einen Raum:
Wie können Firmen dieses Wissen nutzen?
Solches Wissen ist für Unternehmer mehr als sinnvoll. Gerade im Kampf um die High Potencials kommt es schon länger nicht allein auf die Bezahlung an, sondern auch auf die Arbeitszeitgestaltung. Und um diese Mitarbeiter langfristig zu binden, müssen Unternehmer mehr bieten, als ein gutes Gehalt oder sonstige Vergünstigungen. Daher gilt:
Ebenso wichtig sind die regelmäßigen Wertschätzungen der Mitarbeiter. Manchmal genügt es schon, wenn der Vorgesetzte im Hochsommer allen Angestellten seines Büros ein Eis aus der Mittagspause mitbringt. Selbst ein »Danke« oder das häufige Lob offenbart die Wertschätzung des Einzelnen und führt automatisch dazu, dass sich diese Person nicht als einer von vielen, sondern in dem Moment als dieser eine Arbeitnehmer fühlt.
Firmen und Digitalisierung: Die Arbeitnehmer mitnehmen
In den letzten Jahren wird die Digitalisierung immer wichtiger. Dabei ist sie durchaus ein zweischneidiges Schwert, denn gerade Mitarbeiter auf sehr einfachen Positionen fühlen sich durch die Technik bedroht. Daher gilt es, dass Unternehmen Fingerspitzengefühl offenbaren und, wann immer es möglich ist, diese Mitarbeiter mit in die Zukunft nehmen:
Auf der anderen Seite ist die Offenheit für die Motivation wichtig – auch im Bezug auf Fortbildungen. Werden in der Produktion für einen Arbeitsschritt künftig nur noch zwei statt fünf Mitarbeiter benötigt, so obliegt es dem Betrieb, mit offenen Karten zu spielen und den betroffenen Mitarbeitern wahlweise Weiterbildungen oder Umschulungen ans Herz zu legen oder aber sie rechtzeitig auf den Wegfall ihres Arbeitsplatzes hinzuweisen.

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Fazit – Arbeitsmotivation hat viele Gesichter
Eines der markantesten Gesichter ist das, wenn sich ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz wohlfühlt. Das Gefühl der Unterforderung, Missachtung, gar des Mobbings steht jeglichem Elan deutlich entgegen und müssen von Unternehmen schon im Grundzug unterbunden werden. Wenn Arbeitgeber es also schaffen, Arbeitsplätze angenehm zu gestalten, die Mitarbeiter bei fairem Umfang zu fordern, die nötige Flexibilität einzuräumen und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten, ist schon viel geschafft.




