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Oscar-Verleihung 2017: Wer schnappt sich die goldenen Trophäen?
Bildquelle nicht angegeben
Leben & Lifestyle

Oscar-Verleihung 2017: Wer schnappt sich die goldenen Trophäen?

Disney | ABC Television Group (CC BY-ND 2.0)
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle
Artikelbild

Disney | ABC Television Group (CC BY-ND 2.0)

Der Gewinner des Abends steht eigentlich jetzt schon fest. Der Musical-Film "La La Land" gehört zu den klaren Favoriten bei der diesjährigen Oscar-Verleihung. Die Romanze mit Emma Stone und Ryan Gosling als tanzendes und singendes Paar hat so viele Nominierungen eingeheimst wie keine andere Produktion. 14 an der Zahl - so viele Gewinnchancen hatten bislang nur zwei andere Filme: „Alles über Eva" im Jahr 1950 und das Schiffsuntergangsdrama "Titanic" im Jahr 1997.

Trotzdem bleibt die Preisverleihung spannend. Immerhin müssen sich auch die Mitbewerber, die mit "La La Land" um die begehrte Auszeichnung "Bester Film" buhlen, nicht verstecken. Nominiert sind unter anderem hochkarätige Dramen wie "Manchester by the Sea" und der Independent-Streifen "Moonlight" über das schwierige Heranwachsen eines schwarzen, schwulen Sohnes und seiner drogenabhängigen Mutter.

Schwarze Themen und deutsche Hoffnungen

Nicht nur dank "Moonlight" rücken in diesem Jahr schwarze Themen und schwarze Stars ins Rampenlicht. Hatte es bei den letzten beiden Oscar-Verleihungen noch kein Afroamerikaner in die vier Schauspielerkategorien geschafft, sieht es diesmal bunter aus. So treten etwa in der Sparte "Beste Nebendarstellerin" gleich drei schwarze Schauspielerinnen an: Viola Davis für ihre Rolle in "Fences", Naomie Harris für die Darstellung der Junkie-Mutter in "Moonlight" und Octavia Spencer, die in "Hidden Figures" die NASA-Wissenschaftlerin Dorothy Vaughan spielt.

Auch aus deutscher Sicht gestalten sich die Oscars 2017 vielversprechend. Die Vater-Tochter-Geschichte "Toni Erdmann" kann sich Chancen auf die Auslands-Trophäe ausrechnen. Der Düsseldorfer Komponist Volker Bertelmann ist mit seiner Musik für "Lion" im Rennen und Marcel Mettelsiefen mit "Watani: My Homeland" - eine Kurzfilm-Dokumentation, die die Flucht einer Familie von Syrien in ihre neue Heimat Deutschland zeigt.

Amerika ist Trumpf

Mettelsiefen sollte sich jedoch wohl nicht allzu große Hoffnungen machen. Denn exotische Themen wie Geschichten aus dem fernen Deutschland haben es grundsätzlich eher schwer bei der Oscar-Verleihung - zumindest außerhalb der Auslandskategorie. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler um Niklas Steffens, die sich die Psychologie der Preisverleihung einmal genauer angesehen und ein eindeutiges Muster erkannt haben.

Die Forscher haben für ihre Studie die Nominierten und Preisträger der Oscars seit 1968 analysiert. Dabei zeigte sich: Die besten Gewinnchancen haben Filme, die vom Leben und der Kultur Amerikas handeln - und Schauspieler, die gebürtige US-Amerikaner sind. Immerhin 69 Prozent aller jemals bei der Verleihung ausgezeichneten Darsteller kamen demnach aus den USA.

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