Blütenzauber
Weihnachtsbäume kennt jeder - aber wie wäŕs mal mit einem Osterbäumchen? Die hübsch geformten Bäumchen namens Salix helvetica (Schweizerweide) mit ihrem zartgrünen, weißlich bepelzten Blattwerk holen den Frühling ins Haus und lassen sich prima mit ausgeblasenen Eiern und Holzfiguren dekorieren. Wenn es warm genug wird, kann man sie auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Weiße Lilien sind in den USA eine typische Osterblume. Luxuriös als Strauß oder elegant einzeln in schlanken Vasen geben Sie Ihrer Ostertafel einen besonderen Touch. Das wirkt besonders gut bei einer strengen, modernen Einrichtung. Die farbige Alternative sind duftende Hyazinthen in satten oder pastelligen Tönen. Auch sie sehen allein ebenso gut aus wie in einem üppigen Strauß. Weidenruten und Birkenzweige gibt es - täuschend echt aussehend - auch aus Kunststoff, was nicht nur lange Haltbarkeit verspricht, sondern auch das Formen und Biegen erleichtert. Mit etwas Geschick und Blumendraht lässt sich aus ihnen ein Kranz herstellen, den man mit frischen Weidenkätzchen, Efeuranken oder Blüten dekorieren kann. Man kann ihn aufhängen oder als Blickfang auf den Tisch stellen, wo er gleich als Osternest fungiert. Sie können natürlich auch fertige Kränze aus Stroh oder Ruten kaufen und ebenso dekorieren.
Deko – von stilvoll bis trendig
Holzfiguren zum Einstecken sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden, zu Recht, denn sie lassen sich immer wieder verwenden und auch überall da, wo schwere Anhänger nicht möglich sind, z.B. in ganz normalen Zimmerpflanzen. Mit einem Hasen-Stecker kann man jeden Blumentopf in Osterlaune versetzen. Bemalte und verzierte Ostereier gibt es so viele zu kaufen, dass sogar Ostermuffel bei ihrem Anblick schwach werden. So wächst im Laufe der Jahre eine hübsche Sammlung, besonders wenn man die Kunstwerke der Patenkinder und eigener Sprösslinge mit einbezieht. Jedem Ei kann man mit einem Aufhänger aus Jutefäden oder Grasfasern statt langweiligem Zwirn einen besonderen Touch verleihen. Die kostbaren Ostereier lassen sich nach dem Fest übrigens wie die frischen Originale am besten in Eierkartons aufbewahren.
Darf nicht fehlen: das Osternest
Im Osternest lassen sich nicht nur selbst gefärbte oder Nugateier präsentieren: Vom Straußen- über das Enten- bis zum Wachtelei gibt es Eier unterschiedlichster Größen, die duch ihre marmorierte Färbung auch “au nature“ und ohne weitere Behandlung interessant aussehen. Falls Sie die Originale im Delikatessenladen bekommen, greifen Sie zu. Ansonsten gibt es in Bastelläden sehr echt aussehende Kopien. Originell wird das Osternest, wenn Sie ein Beet mit echtem Gras zusammenstellen, am besten in einem mit farbigem Papier ausgeschlagenen niedrigen Karton. Gras erhalten Sie auch als Katzengras im Tierhandel. Meist handelt es sich um gekeimten Weizen oder Grünlilien. Mit der Küchenschere auf eine attraktive Länge stutzen. Sie können auch einfache Kressetöpfchen kaufen und nebeneinander stellen, zweckmäßigerweise auf etwas Plastikfolie. Auf dieser Wiese tummeln sich dann Ostereier, Hasen, Lämmer und Co.



