Pädagoge/in (Diplom)
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Pädagoge/in (Diplom)

Bild: Foto: Christoph Rieder, CC0, via Wikimedia Commons

Das Aufgabenfeld von Diplom-Pädagogen ist sehr breit gefächert und hängt stark von dem Bereich ab, in dem sie letztlich arbeiten. Dazu gehört sowohl die Forschung und Lehre im eigenen Fachbereich als auch Diagnostik und Therapie sowie die Bildung und Erziehung von Menschen jeglicher Altersstufen. In den Tätigkeitsbereich des Diplom-Pädagogen fallen darüber hinaus auch Organisation und Verwaltung, Beratung und Vermittlung sowie Dokumentation und Information. Er kann auch als Gutachter und Sachverständiger tätig sein.

Aufgaben und Tätigkeiten

Das Aufgabenfeld von Diplom-Pädagogen ist sehr breit gefächert und hängt stark von dem Bereich ab, in dem sie letztlich arbeiten. Dazu gehört sowohl die Forschung und Lehre im eigenen Fachbereich als auch Diagnostik und Therapie sowie die Bildung und Erziehung von Menschen jeglicher Altersstufen. In den Tätigkeitsbereich des Diplom-Pädagogen fallen darüber hinaus auch Organisation und Verwaltung, Beratung und Vermittlung sowie Dokumentation und Information. Er kann auch als Gutachter und Sachverständiger tätig sein.

Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen

Traditionell sind Diplom-Pädagogen auch heute immer noch im sozialpädagogischen Bereich: in der Kindererziehung oder im Alten- oder Behindertenbereich tätig. Sehr viele Pädagogen arbeiten inzwischen jedoch selbstständig und bieten hochwertige Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen an - im Gesundheitswesen oder als Mediatoren. Diese Dienstleistungen stoßen auf eine hohe Nachfrage bei gesellschaftlichen Gruppierungen und Privatpersonen. Zum Teil arbeiten Pädagogen auch mit Kollegen anderer Disziplinen zusammen und decken gemeinsam mit ihnen einen bestimmten Bereich ab. Als Faustregel gilt, wer sich bereits während des Studiums sehr gründlich und auf sein späteres Anwendungsgebiet spezialisiert qualifiziert hat, hat sehr gute Chancen. Haben Pädagogen dies versäumt, errreichen sie meist keinen ausbildungsadäquaten Verdienst.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Diplom-Pädagogen können in einem bestimmten Bereich promovieren, z.B. in Sonderpädagogik. Alternativ gibt es weiterführende Studiengänge: Kommunikationspsychologie, Medienpädagogik oder Supervision. Neben Fortbildungen in Aids-Beratung oder pädagogischem Einsatz in der Entwicklungshilfe existiert auch die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Fortbildung zum Mediator (Vermittler).

Ähnliche Berufsbilder und Synonyme

Verwandte Berufsbilder sind Lehrer und Sozialwissenschaftler sowie pädagogische Psychologen.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Das Studium der Pädagogik (Erziehungswissenschaft) wird an Universitäten, Gesamthochschulen und Pädagogischen Hochschulen angeboten. Zulassungsvoraussetzung zum Studium ist die allgemeine oder die Fachhochschulreife. An einigen Bildungseinrichtungen bestehen Zulassungsbeschränkungen.

Ausbildung

Das Studium in Pädagogik oder Erziehungswissenschaften erfolgt an Universitäten, Fachhochschulen oder Pädagogischen Hochschulen und dauert in der Regel vier bis fünf Jahre. Die Studierenden können je nach Hochschule verschiedene Schwerpunkte wählen, z.B. Erwachsenenbildung oder Sozialpädagogik.

Kontakt

Verband Bildung und Erziehung e.V.

Behrenstraße 23/24, 10117 Berlin
Tel.: 030/72619660
Fax: 030/726196619
VBE

Der VBE verfügt in allen pädagogischen und gewerkschaftlichen Sachgebieten über aktive Fachgremien. Ihre Leistungsfähigkeit kommt über die bildungspolitische Arbeit des Verbands allen Mitglieder zugute. Mitglieder haben vielfältige und unmittelbare Möglichkeiten zur Mitarbeit und Mitgestaltung der Verbandspolitik.

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

Universität Hamburg, FB Erziehungswissenschaft, Institut für Schulpädagogik, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg
Tel.: 040/428384299
Fax: 040/428384298
E-Mail: buero@dgfe.de
DGFE

Die DGFE nimmt aus fachbezogener Perspektive zu wichtigen Fragen der Wissenschafts- und Bildungspolitik Stellung.

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